Trotz schönstem Wetter wurde dieses Wochenende ein großes Blech Zwetschgendatschi vorbereitet u. er war sehr gut! Die Diskussion, entstand dann mit dem Hefekönig (Sohn) in unserer Familie, muß der Teig einmal oder zweimal gehen. Wann ist er besser, wenn der Teig etwas dicker u. softer ist oder wenn - so bevorzuge ich es - der Boden etws dünner ist, leicht knusprig ist und die Zwetschgen saftig....
(nach kurzer Ruhephase auf dem Blech gleich ins Backrohr)
Ist frische Hefe zwingend? Meine Meinung ist, dass Trockenhefe es genauso tut.
Sicher, einwenig Geschmacksache ist es schon oder orientieren wir uns an dem Rezept unserer Omas, Mütter.... Aber was sagen die "Bäcker" in unserer Community.
Liebe Kurbis,
schön dass Ihr noch Zwetschgen habt und diese genießen könnt, bei uns schon lange finito. Aber zu Deiner Frage, wie immer und vieles beim Backen "Geschmackssache". Von mir kann ich sagen ich habe ein Zwetschenkuchen-Rezept von einem Bäckermeister, der ist jedes Jahr Pflichtprogramm, der schmeckt super ist puristisch und mit Sahne einfach ein Gedicht, aber die Zwetschgen müssen süß sein und nicht so "saften", dann ist das ein wunderbares Rezept. Und zum Hefeteig, für saure Zwetschgen, der dann dick mit Streusel bestreut wird, wird mit Milch gemacht, 2x gehen gelassen auch schon mal aus dem Kühlschrank geholt, dann wird er abends kalt angesetzt und übernacht im Kühlschrank arbeitet die Hefe am nächsten Tag ausgerollt und los geht es. Ja und dann wenn es schnell gehen muss, dann mache ich einen Quark-Öl-Teig und vielleicht ein paar Streusen und dann ist Zwetschgenkuchen angesagt. Bei Datschi, dass muss ich mir mal in München anschauen und genießen und Du zeigt uns schon mal wie es sein muss. LG auchwas.