Tupfen hat schon im letzen Jahr ihre Cake Balls vorgestellt. Und das war dann auch der Anstoß für mich Nicht-Backenkönnerin, dies mal zu versuchen. Rührteig heißt bei mir Muffin und den Rest schafft jedes Backpulver.
Und den Teig mit einem Pürrierstab zu zerkleinern und etwas Frischkäse unterzurühren ist auch ganz einfach. Meine Lieblings-Muffins sind Heidelbeer-Muffins. Also habe ich die genommen. Auf 4 Muffins passen 3-4 EL Lemoncurd und 1 - 2 EL vom Heidelbeersaft aus dem Glas. Herauskommen 10 - 12 walnussgroße Keksbälle. Ab damit ins Gefrierfach, damit die Kuvertüre schnell anzieht und man eine schöne Glasur hinbekommt.
Das Kuvertüre, wenn sie mit ein wenig Flüssigkeit in Berührung kommt, gerinnt und sich nicht mehr verflüssigen lässt, habe ich schon beim Eispralinen-Projekt ausprobieren dürfen. Gute Kuvertüre ist auch das beste was man nehmen kann, aber weiße Kuvertüre wurde bei mir nicht dünnflüssig genug, um sie optimal zu verstreichen. Im Wasserbad auf 45 Grad erhitzen, gehackte Kuvertüre unterrühren und auf unter 30 Grad herunterkühlen lassen. Es half nichts. Fettglasuren sind einfacher zu verarbeiten. Also die genommen.
Dann habe ich mir gedacht, dass sich vielleicht weiße Kuvertüre mit Himbeer-Brausepulver einfärben lässt. Doch ohne Flüssigkeit geht das auch nicht, schmeckt dafür aber gut :)
Puderzucker mit etwas Heidelbeersaft gibt eine tolle Farbe, braucht lange zum Trocknen und schmeckt noch längst nicht so toll wie eine Schokoladen-Glasur. Dies war mein erster Versuch und ist der Anfang einer kleinen Cake Ball / Cake Pop Galerie. Karlchen hat den Anfang gemacht, da sprach noch niemand von Cake Balls. Und seine sind auch Premium-League. Er hackt Schokolade und Mandeln und baut daraus einen Mantel.
Zauberhafte Zipfel werde ich das nächste Mal probieren und in Folie einschlagen, wie die Hershey-Kisses. Das A und O wird aber eine vernünftige Tauchschokolade sein, was mich dann schon wieder fast an meine Grenzen schlägt.
Damit bist Du Tupfen aber hart auf den Fersen. Unglaublich, was ihr alles bastelt.