Wann sollte man ein Rezept bewerten? Nach dem Lesen oder nach dem Ausprobieren? Ich war immer der Meinung, eine Bewertung ist fällig, wenn ich das Rezept ausprobiert habe und ein Urteil/Bewertung darüber abgeben kann. Wie denkt Ihr darüber?
Bisher und auch weiterhin werden von mir nur Rezepte bewertet die ich auch probiert habe, ich will ja mitreden können und eine faire Beurteilung abgeben.
Sicher kann man auch aufgrund der Zutaten, als gerne Esser bis Gourmet und guter Koch, schon beurteilen wie das Rezept ausfällt. Rezepte die meinen Ansprüchen nicht genügen lasse ich außer acht, suche mir das raus was ich mag, das wird probiert und bewertet. Rezepte die mich nicht ansprechen, ist ja GESCHMACKSACHE, die bewerte ich auch nicht. Warum sollte ich ein Rezept schlecht beurteilen weil es nicht meine Kragenweite ist? Wie denkt Ihr hier im Forum darüber ? Vielleicht eine Frage an das Küchengötter-Team, wie sollte hier bewertet werden, nach Gutdünken oder nach PROBIEREN und dann ist es zwar auch noch GESCHMACKSACHE, doch ist ausprobieren meiner Meinung nach mit mehr Fairness. Bin gespannt auf Eure Antworten. Vielen Dank.
Ich finde auch, dass man Rezepte nur wirklich bewerten kann, wenn man sie auch getestet hat. Wenn wir nämlich anfangen, die Rezepte einfach mal so nach Gefühl zu bewerten, sind wir nämlich irgend wann so weit wie im von @HellaS und @Katzi beschriebenen Forum. Dort werden Rezepte nicht danach bewertet, wie sie schmecken, sondern danach, ob man mit dem Rezeptautor befreundet ist.
Und ich finde auch, dass zu einer schlechten Bewertung (1 oder 2 Punkte bzw. "Geht gar nicht" oder "So la la") unbedingt ein Kommentar gehört, warum dieses Rezept so eine schlechte Bewertung bekommt. Ich bin hier schon diversen Rezepten begegnet, bei denen ich die schlechte Bewertung auf den ersten Blick so überhaupt nicht nachvollziehen konnte.