Aus meiner Kindheit kannte ich Kürbiswürfel süß-sauer eingelegt. Das habe ich jetzt wieder zubereitet. Allerdings verwendete ich Hokkaido und der war viel zu mehlig. Welche Sorten verwendet ihr wofür?
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@Auchwas, ich habe bisher noch nie Art der Zubereitung und Kürbissorte beachtet, bis mir Lalinea gestern schrieb, dass Hokkaido mehlig werden bei der Zubereitung. Ich war geschockt. Wenn man wie ich bisher nur Suppen gekocht hat, mag das nicht weiter auffallen. Dann musste ich feststellen, dass Hokkaido doch kein Halloweenkürbis ist. Keine Ahnung was ein Halloweenkürbis ist, der überall im Handel verkauft wird. So eine genaue Info, welchen Kürbis ich denn nun habe, wäre hilfreich. Rezepte und die Bildersuche bei Google brachten mich nicht weiter. Ich glaub' ich nehme meine Kamera und einen Block mit, wenn ich das nächste Mal einkaufen gehe.
Die Vielfalt der Kürbisse ist so riesig, dass man leicht den Überblick verliert. Da hilft eigentlich nur: einigermaßen die Richtung peilen und ausprobieren.Dazu baue ich im Garten seit Jahren verschiedene Sorten an.
Den Hokkaido verwende ich tatsächlich fast nur für Suppe und manchmal für Gnocchis, da er doch einen recht intensiven Eigengeschmack mitbringt und mehlig wird beim Kochen. Er ist in Deutschland wohl der populärste zur Zeit. Für Kuchen und Kompott sind Acorns (Eichelkürbisse) mein Favorit, besonders Mesa Queen und Autumn Queen - helles Fruchtfleisch, süßlich, dezent, schwer zu schälen aber lecker. Den sollte man unbedingt mal probieren. Delica und Sweet Mama sind meine persönlichen Lieblingskürbisse, schmecken roh genauso wie in Suppen und Süßspeisen - rund, Fruchtfleisch intensiv orange, nussig. Zum süß-sauer Einkochen verwende ich meist die großen Muskatkürbisse oder Mesa Queen. Dazu nehme ich nach Gefühl Wasser, Apfelessig, Zucker, Nelken und Zimtstangen, koche die Mischung auf, sie soll intensiv süß-sauer schmecken, dazu manchmal noch Chilischote. Dann Kürbiswürfel für ein paar Minuten in den kochenden Sud, in Gläser abfüllen. Zum Füllen verwende ich ganz klassisch die Bischofsmützen, sehr hübsch und schmackhaft. Na und dann sind da noch die birnenförmigen Butternuts, die ich selbst nicht so mag, davon mach ich maximal Marmelade, aber viele sind da anderer Meinung.
Liebe Aphrodite, vielleicht kann Dir Dein Händler auch bei der Auswahl für verschiedene Zwecke helfen.
Danke, ich habe alles mitgeschrieben :) Delica und Sweet Mama hören sich gut an, Butternuts sind nur so lala. Das wären die einzigen gewesen, die ich treffsicher identifiziert und somit gekauft hätte. Bischofsmützen ? - noch nie gehört und äußerst interessant. Werde dann berichten, wie meine neueste Errungenschaft heißt. Und kann jetzt auch verstehen, dass so viele Rezepte daneben gehen. Selber züchten finde ich toll. Aber die Pfanzen sind extrem hungrig. Mit dem Düngen habe ich es nicht so.
@Auchwas, jetzt weiß ich wieder wie ein Hokkaido aussieht. Und Halloween heißt Halloween und ist k e i n Hokkaido. Ich hab' die Schale mitgegessen :( Werde ich jetzt bestimmt nicht wieder tun :) Und Bischofsmützen sehen so aus, als hätte man zwei zusammengeklebt. Ich mag die, die wie kleine Ufos aussehen. Wie heißen sie denn gleich... muss ich noch mal nachschlagen.
Bei mir ist der Hokkaido nicht mehlig. Da die Schale ja dran bleibt, zerkocht er auch nicht so schnell. Man muß natürlich darauf achten, daß er noch Biss hat. Für eine Suppe kann er ja dann auch (pürriert) weich sein. Ich finde er hat Geschmack und außerdem noch eine schöne Farbe. Gerne nehme ich auch den Muskatkürbis und den Butternut. Bei der Bischofsmütze hat man sehr viel Abfall. Den kaufe ich zur Dekoration. Ich habe in meinem Eingang einen Korb mit verschiedenen Zierkürbissen und wie schon geschrieben diese Bischofsmütze dekoriert. Zu Halloween werde ich dann wieder einen großen Kürbis kaufen, den dann aushölen, eine Fratze hineinritzen und ihn dann an meine Haustür stellen und ihn mit Teelichtern versehen. Sieht immer ganz gruselig aus. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, bei uns kommen dann die Kinder verkleidet und singen dann an der Haustür ein Lied, oder es gibt einen Spruch. Da heißt es dann ein großes Naschdepot zu Hause zu haben, denn sie möchten dann ja für ihre Darbietung und für die Verkleidung belohnt werden. Macht immer großen Spaß. LG Maus
Ich nehme gerne Hokkaido Kürbis, den muss man nicht schälen. Butternut Squash ist auch hervorragend zum Kochen aber der Spitzenkürbis für mich ist der Muslkatkürbis. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder einen finde.
leider finde ich niergends einen Hinweis, ob außer Hokaido noch andere Sorten nicht geschält werden müssen. Wer kennt sich aus?Danke für schnelle Antworten
Heute bin ich an einem Bauernhof vorbeigekommen mit einem Riesenangebot an Kürbissen. Leider war kein Muskatkürbis dabei.
Ich habe mir einen Vorrat für die nächsten Wochen angelegt und zwar einen großen Kürbis (zur Dekoration(, einen Butternut Squash und zwei Buttercup zum Kochen und Backen. Ich wusste garnicht, dass es so viele verschiedene Kürbissorten gibt.
wie Spaghetti-Kürbis und zerfällt auch so. Im Backofen ganz (ausgehöhlt und mit Knoblauch- oder Kräuterbutter ausgestrichen) 45 min. bei 175 Grad / Umluft 150 Grad backen und Schinken oder Räucherlachs dazu reichen, soll sehr gut sein.
@Lalinea, fehlt also nur die Kräuterbutter dazu. Ich würde ihn in Spalten schneiden und mit Stückchen der Kräuter-Butter und etwas Käse überstreuen. Man kann das Fruchtfleisch dann aus den Schiffchen kratzen.
und ich muß unbedingt einen Spaghetti- oder Gorgonzola-Kürbis auftreiben, damit ich Aphrodite´s Rezept mit den überbackenen Kräuterbutterschiffchen ausprobieren kann. Einen Hokaido kaufe ich dann auch gleich für das Dienstagssüppchen.
Diese Woche wird wohl ganz schön „kürbislastig“. Mal schaun, wie meine Familie das so findet ;-)
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die Sorte und die Art der Zubereitung machen sich besonderes beim Kürbis bemerkbar.
Dann ist der Kürbis reif?!
Und jede Kürbissorte braucht eine Menge an Gewürzen, damit sich das Aroma entfalten kann.
Rezepte sollte man mit dem entsprechenden Kürbis machen und da emfiehlt sich, genaue Info welchen Kürbis habe ich, was mache ich.