Im Urlaub habe ich ein meiner Meinung nach tolles Buch verschlungen:
Fleisch essen, Tiere lieben von Theresa Bäuerlein
Sie beleuchtet Produktion von Fleisch und Gemüse mal von der anderen Seite, und (wie es auch im Untertitel schon heißt)- zeigt auf, dass man immer vorsichtig sein sollte mit Vorurteilen (sowohl gegen vegetarier als auch gegen Fleischesser).
Nicht immer ist alles Gold was glänzt, und so mancher Fakt war für mich neu.
Ein wirklich interessantes Buch für alle, die sich gerne mit LEBEN- und LEBENSmitteln beschäftigen!
By the way, hat jemand von euch schon "Tiere essen" von J. S. Foer gelesen?
Diese ganze Tierquälerei und Geschäftemacherei. Es ist ein Schattenreich und niemand kann wirklich sagen, woher die Eier für die Eiernudeln oder Eierwaffeln wirklich kommen. Da werden Tiere industrialisiert und jedem normal denkenden Menschen fehlt dafür wahrscheinlich die Phantasie, sich diese Grausamkeiten auszumalen. Ich habe noch nie etwas für exzessive Massentierhaltung übrig gehabt. Zur ausführlichen Lektüre fehlt mir meistens die Zeit. Hier ein interessanter Auszug. Jeden Tag Fleisch ist für mich unvorstellbar und ein Relikt aus den 50ern. Ärgerlich finde ich, dass die vielen Hersteller von Fertiggerichten zwar ihre Qualitätsstandards haben aber auch nicht offen legen, woher sie das Fleisch beziehen und genauso wenig auf Nachhaltigkeit pochen. Damit lässt sich wahrscheinlich kein Blumentopf gewinnen, weil es für die meisten dann doch nicht erstrebenswert ist. Es ist der Handel, der hier knallhart die Weichen stellt. Und dann tingele ich mittlerweile durch die Geschäfte, bis ich alles zusammen habe. Frisch und gut einzukaufen, ist gar nicht so einfach.