Der Fisch aus Vietnam hat den deutschen Markt in wenigen Jahren erobert.
Heute ist in der FAZ auf Seite 18 ein sehr aufschlussreicher Artikel über den Aufstieg des Pangasius zu lesen. Bisher hatte ich mich noch gar nicht mit diesem Fisch befasst, aufgrund des Artikels werde ich auch zukünftig die Finger davon lassen.
Kurzgefasst: 100 g Filet enthalten 80 g Wasser. Fast kein Speisefisch ist wässriger, fast keiner ist ärmer an Vitaminen. Gezüchtet wird er im Mekong-Delta, einem der meist verschmutzten Flüsse der Welt. Er ist der ideale Industriefisch - anspruchslos und günstig zu züchten, grätenarm und schnell wachsend. Das Fleisch hat fast keine Farbe und fast keinen Geschmack.
Aber billig ist er und hat dadurch seinen Siegeszug als Tiefkühlfisch und Fischstäbchen geschafft. In der Verzehr-Statistik hat er die Meeresfische Scholle und Kabeljau überholt.
Ja, so ist es oft - ein neues Produkt wird angeboten und man weiss überhaupt nichts darüber, allein der Preis macht es interessant. Doch diese Information wollte ich den Küchengöttern nicht vorenthalten.
Liebe Rinquinquin,
vielen Dank für die Info, das wusste ich bisher nicht, habe immer gedacht, Pangasius wäre ein ganz "besonderer" Fisch, weil er halt so einen schönen Namen hat. Vielleicht sollte man sich doch vorher mehr damit befassen, was man isst bevor man was "neues" isst ;-)!
Gruß Mohnkuchen.