Ach, ich würde es ja gerne einmal ausprobieren und nicht immer literweise Öl verwenden.
Und wie beim NT-Garen verliert das Bratenstück wenig Flüssigkeit und bleibt schön saftig. Die Garmethode heißt Sous-vide und das Gargut wird dazu vakuumiert und ins Wasserbad gelegt. Da Fleisch nicht mehr wird als pochiert, kann es anschließend auch noch kurz sehr heiß angebraten oder übergrillt werden. Und auch die weniger guten Teile werden zart...
Hat das von Euch schon jemand ausprobiert oder in der Gastronomie probiert?
Und ist es wirklich das Aha-Erlebnis?
und unvertretbar teuer für den Hausgebrauch. Zum Einen ist ein Vakuumiergerät für die entsprechenden Plastikbeutel von Nöten und zum Anderen ein kochtaugliches Wassertemperiergerät mit Temperaturregelung und Stömungseinrichtung unabdingbar. Für die Anschaffung beider Geräte muß man im günstigsten Fall 600 -700 Euronen berappen. Meine Pi mal Daumen Versuche im Kochtopf auf dem Herd waren nur mäßige Erfolge. Weil bis dato noch nicht absolut gesichert ist ob bei diesem Garprozess Weichmacher aus dem Kunststoffbeuteln in das Gargut gelangen, habe ich von dieser Zubereitungsart Abstand genommen. Wenn man Flüssigkeitsverluste vermeiden will ist es auch möglich Fleisch in einer Ummantelung aus Teig und Farce bei 120°C im Ofen zu garen. Ein Kerntemperatur-Thermometer ist dabei sehr hilfreich. Bei meinem Hauptgericht vom Mittwoch, hatte der Rehrücken eine Kerntemperatur von 57°C und das Fleisch war sehr zart.