Abnehmen ohne Diät?

Abnehmen ohne Diät?

Der gesunde Weg zur Wunschfigur

Eines ist ja schon einmal recht offensichtlich: Wenn es die eine Wunder-Diät schlechthin gäbe, müssten sich nicht jedes Jahr aufs Neue Unmengen von Menschen auf eine neue Diät stürzen. Die eine, einzig wahre Diät scheint es ja schon mal nicht zu geben. Doch wenn sie nicht existiert, habe ich dann trotzdem eine reale Chance, möglichst schnell möglichst viel abzunehmen?

Warum nicht? Turbo- oder Nulldiäten machen genau das möglich. Man isst zwei bis drei Tage nichts und wird mit ein paar Kilo weniger mehr auf der Waage belohnt. Eine wunderbar schlanke heile Welt - wenn da nicht dieser sagenumwobene Jojo-Effekt wäre.

"Verschiedene Studien belegen, dass eine Diät mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gewichtszunahme nach sich zieht", hieß in der April-Ausgabe 2007 der Zeitschrift "American Psychologist". In einer Untersuchung wurden über 30 Langzeit-Diäten ausgewertet. Das traurige Ergebnis: Lieber erst gar keine Diät machen, dann wiegt man am Ende auch nicht mehr als vor der durchgeführten Diät.

Diät oder keine Diät - das ist hier die Frage

Abnehmen ohne Diät: Geht das?

Doch wenn eine Diät nicht der wahre Schlüssel zur schlanken Figur ist, wie kann ich dann dauerhaft und am besten noch gesund abnehmen?

Die einfache Faustformel: Man kann nur abnehmen, wenn man mehr Energie verbraucht, als man zu sich nimmt. Also doch Hungern? Nein, auf keinen Fall! Wir wären nicht die Küchengötter, wenn man bei uns auf einmal verzichten müsste, um abzunehmen. Diäten und Hungerkuren nehmen einen auf Dauer die Freude am Essen. Genau das ist nicht unser Ziel.

Wir wollen an dieser Stelle Tipps geben, wie man auf Dauer ganz ohne Diät, dafür aber mit viel Genuss, sein (gesundes) Wunschgewicht erreicht.

 

Abnehm-Tipps: Achtung beim Einkaufen

Macht "light" schlank?
Macht

"Light" klingt gut, ist aber leider kein geschützter Begriff. Steht auf einem Lebensmittel der vielversprechende Ausdruck "30 % weniger" bedeutet das also leider noch lange nicht, dass dieses Produkt wirklich leicht ist. 30 % weniger von einem Vergleichsprodukt das beispielsweise viel Fett und Zucker enthält, machen immer noch kein "schlankes" Produkt. Wer abnehmen will, sollte sich also nicht auf "light"-Produkte verlassen.

Auf den Inhalt kommt es an ...
Auf den Inhalt kommt es an!

Gewöhnen Sie sich an, einen kurzen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Ein bekannter Koch hat mal gesagt: "Ich mag nichts, wo viel drauf steht." Ein wunderbar simpler Satz, der wirklich bei der Suche nach guten Produkten hilft. Je klarer und überschaubarer die Zutatenliste eines Produktes ist, je weniger Zutaten wie Süßungsmittel, Verdickungsmittel, farb- und Konservierungsstoffe oder naturidentische Aromen sie enthält - desto besser! Greifen Sie zu!

Rätselraten: Fettangabe bei Käse

Beispiele
Frischkäse:

Ein Frischkäse mit 60 % Fett i.Tr. hat demnach einen absoluten Fettgehalt von 18 %.

Weichkäse:

Ein Weichkäse mit dem gleichen Anteil Fett i. Tr. hat einen absoluten Fettgehalt von 30 %.

Bei Käse wird der Fettgehalt üblicherweise als "Fett in Trockenmasse" angegeben. Wirklich schlauer macht das kaum einen Verbraucher. Was steckt dahinter?

Da Käse während der Lagerung Wasser und damit natürlich auch Gewicht verliert, ändert sich auch sein absoluter Fettgehalt. Die Trockenmasse hingegen ändert sich nicht, deshalb ist die Angabe ihres Fettgehaltes genauer.

Aber aufgepasst: Frischkäse oder Weichkäse enthalten weniger Trockenmasse als ein Hartkäse, lassen sich also nicht einfach miteinander vergleichen. Einfache Formeln helfen, den tatsächlichen Fettgehalt berchenen zu können:

  • Frischkäse:       Fett i. Tr. x 0,3 = abs. Fettgehalt
  • Weichkäse:      Fett i. Tr. x 0,5 = abs. Fettgehalt
  • Schnittkäse:     Fett i. Tr. x 0,6 = abs. Fettgehalt
  • Hartkäse:         Fett i. Tr. x 0,7 = abs. Fettgehalt