Sauerkraut ist hierzulande sehr beliebt. Aber wie wird aus Weißkohl eigentlich Sauerkraut?

  • Der im Kohl enthaltene Zucker setzt sich in Milchsäure um, wenn es in einem Topf fest eingestampft wird.
  • So entwickelt das Gemüse seinen charakteristischen säuerlichen Geschmack und den typischen Geruch.
  • Mit Gewürzen wie Pfeffer, Wacholderbeeren, Kümmel oder Dill oder auch durch die Zugabe von Apfelstückchen wird dem Sauerkraut noch zusätzlich ein köstliches Aroma verliehen.
  • Praktischer Effekt: Der Kohl wird so gleichzeitig lange haltbar gemacht.
  • Das ganze nennt man dann milchsauer einlegen. Und das klappt nicht nur mit Kohl, der zu Sauerkraut wird: Auch Bohnen können beispielsweise zu den sogenannten Schnippelbohnen eingelegt werden, wie man sie vor allem in Rheinland gerne isst.