Johannisbeeren - Rezepte in Klein und Rot und Schwarz und Weiß
Gestatten, Rosetta! Jonkheer van Tets! Red Lake! So vielfältig die Johannisbeeren, so unterschiedlich auch
ihre Sortennamen. Aber die Ribes, wie die Gattung heißt, zu der die
Johannisbeeren zählen, sind auch in der Küche Allroundtalente.
Johannisbeeren sind rot, weiß oder schwarz, schmecken
säuerlich, mögen Zucker und wachsen in Rispen an bis zu zwei Meter hohen
Sträuchern oder Hochstämmen. Wem Johannisbeeren pur zu sauer sind: einkochen!
Das ist zumindest eine der vielen Möglichkeiten, die Johannisbeeren bieten.
Johannisbeeren – ein kleiner Überblick
Geschichte und Anbau
von Johannisbeeren
Mönche waren wohl die Vorreiter, die erste Johannisbeertypen
im 14. Jahrhundert aussäten. Angebaut wurden Johannisbeeren schließlich
nachweislich ab dem 15./16. Jahrhundert. Die leicht säuerlich schmeckenden
Johannisbeeren gibt es in Rot, Weiß und Schwarz, wobei die Weißen Johannisbeeren zur Gattung der Roten Johannisbeeren gehören. Die schwarzen Johannisbeeren eine eigene Gattung sind.
Rote Johannisbeeren sind im Anbau recht anspruchslos und auch nicht gleich beleidigt (im Gegensatz
zu ihren „weißen Kollegen“), wenn die Sonne mal nicht scheint. Dann bringen sie
halt ein paar weniger Beeren hervor. Schwarze
Johannisbeeren sind da schon anspruchsvoller: Sie wollen zwar nicht
unbedingt Sonne satt, aber die richtige Bodenqualität und ausreichend Wasser
sind bei ihnen unabdingbar.
Saison haben die
kleinen Vitaminbomben (in ihnen steckt viel Vitamin C) von Juni bis September – ein Hinweis auf die Reifezeit Ende Juni
steckt auch schon in ihrem Namen: Am 24. Juni ist Johannistag.
Wer mehr über Johannisbeeren erfahren möchte: Warenkunde Johannisbeeren
Rezepte mit Johannisbeeren
Johannisbeeren kann man pur essen (die weißen sind milder
als die roten, die roten milder als die schwarzen), aber besonders lecker sind
Johannisbeeren, wenn man etwas aus ihnen macht.
Rezepte für Johannisbeeren