Das Basic Nr. 1 feiert seine 25. Auflage. Und wir spendieren zehn Filme mit den besten Rezepten. Und stellen die Preisfrage: Welches ist EUER Basic-Rezept. Und warum?
Partytime: Basic-Model Barbara feiert die 25. Auflage von Basic Cooking (unten die Ur-Models beim Aioli)
Ihr kennt diese Silberkränze aus dem Schreibwarenladen, fein geprägt mit einer 25 mittendrin? Jetzt stellt Euch die mal nicht an einer Buchenfurnierbürotür (Silberne Ehrennadel!) oder überm Reihenhauseingang (Silberhochzeit!) vor, sondern auf einem orangen Quadrat, aus dem noch eine Zitrone zwischen dem Silberlaub hervorstibitzt. Ist das nicht Basic Cooking da? Genau. Ja ist das denn schon so… Nanana, jetzt mal nicht ungalant werden, wir sind immer noch Jahrgang 99. Aber was beim Buch zählt, ist die Auflage, und da ist jetzt gerade die 25. vom Ur-Basic erschienen. Was in der heutigen Zeit für ein Kochbuch mindestens so eine stolze Zahl ist wie für eine Ehe. Drum feiern wir jetzt auch ein bisschen mit Filmen - und sprechen vorher zwei Toasts aus:
Ein Toast aufs Team
Fangen wir vorne an: Wir heben unser Gläschen Limoncello auf Thomas Jankovics, der mit seiner Partnerin Sybille Engels die Zitrone auf Orange und auch sonst den ganzen Look erfunden hatte, ohne den Basic Cooking und seine Nachfolger einfach nur Kochbücher wären. Dass sie das trotz allem vor allem sind und dabei zu den Besten gehören, liegt an Cornelia Schinharl, die mit ihren Rezepten der Reihe Band für Band Rückgrat und immer wieder Herzstücke verleiht. Niemand weiß das besser als die Food-Fotografin Barbara Bonisolli und der Food-Stylist (und Autor) Hans Gerlach, die diese Rezepte immer wieder wunderbar in die typischen Rahmen mit den runden Ecken gefasst haben. Außer denen, auf denen auch noch Menschen drauf sind - ein Idee, die vor zehn Jahren noch so neu war, dass People-Fotograf Axel Walter eigentlich machen konnte was er wollte, und das machte er so toll, dass die „Models” den Basics ein vertrautes Gesicht gaben. Ein Extra-Toast daher auf alle Models von damals (Jana, Gabi und Markus) bis heute (Renate, Maike und Flo, den lernt Ihr bald kennen), was uns umso leichter fällt, da sie alle aus dem Kollegen-, Familien- und Freundeskreis kommen.
Zwei fehlen noch (mindestens): Die Frau, bei der am Ende alles landet und die dann auch alles richten muss, was anders als gedacht, noch mal neu überdacht oder einfach zu spät gebracht wird (was beständiger Teil meines Jobs ist) - was die Lektorin und Setzerin Christina Kempe in ihrer Doppelherkulesrolle immer wieder meistert. Und dann ist da noch die, die das alles angefangen hat: Basic-Mama, GU-Redakteurin und Ur-Basic-Rezeptautorin Sabine Sälzer, die die Idee zu allem hatte und seitdem alles zusammenhält von der Konzeptentwicklung über die Fotoproduktion bis zur Schlusskorrektur mit ansteckender Energie, duldender Strenge und Leidenschaft fürs Detail - weswegen dieses Basic-Team von Band eins an immer noch zusammen ist. Und das ist mindestens so toll wie die 25. Auflage.
Ein Toast auf die Leser
Was soll man sagen über eine so treue und einmalige Gemeinschaft, die auch ein fester Teil der Küchengötter-Community ist und uns vom ersten Band an immer wieder kleine Liebesbriefe geschickt hat, da oft noch brav auf Papier. Das geht bis heute so, wenn auch inzwischen fast nur noch per Mail. Lesen wir doch einfach eins vor, das uns dieses Jahr besonders gefreut hat:
„Liebe Sabine Sälzer,
soeben klingelt der nette Mann von DHL bei uns an der Tür und ich freue mich schon jetzt auf das Vergnügen, das gleich folgen wird. Seit 1999 begleitet mich Ihr Buch Basic cooking durch mein Leben. Einige Exfreunde, unnötige Liebschaften und Abende unter Freunden wurden durch Ihr Buch kulinarisch verschönert. Mittlerweile bin ich keine 18 mehr und gerade ausgezogen, sondern 30 und habe Mann und Kind und noch immer gilt: Die Eva kann einfach klasse kochen, da gehen wir gerne zum essen hin. Und wem habe ich das zu verdanken, ausser meiner Mutter natürlich: Richtig, Ihnen liebe Frau Saelzer und Ihrem netten Kollegen. Sie haben mit basic cooking ein Buch geschrieben, was jeder „frisch von zu Hause Ausgezogene“ unbedingt haben muss! Einfach, erklärt, fachlich super und mit tollen Bildern. Deshalb ist es jetzt, wo ich mir das Buch zum zweiten Mal bestelle, das erste Exemplar hat ein Exfreund leider behalten, an der Zeit um endlich mal DANKE zu sagen! Danke für das beste Kartoffelpürre der Welt, das erste selbstgekochte Gulasch meines Lebens und die vielen Komplimente, die ich dafür in den letzten 12 Jahren geerntet habe.Ihnen und Ihren Kollgen noch einen schönen Frühling”
Zehn Filme für die Küchengötter - und eine Preisfrage
„Danke für das beste Kartoffelpüree der Welt” schreibt Eva - und weil wir das genauso sehen wie sie haben wir mit ihm einen Film gedreht, mit dem Kartoffelpüree (kein Ton zum Hemd, bitte). Und mit dem „Schnellsten Lachs der Welt”, auch so eine Erweckungsrezept aus Basic Cooking. Und mit Speckscholle, Lendensteak oder Blitz-Schoko-Creme aus den übrigen Basics. Alle zusammen findet Ihr hier.
Und da hätten wir zum Schluss eine Frage: Welche ist EUER Basic-Rezept? Das, welches Euch zuerst einfällt, wenn ihr an die Basics denkt, weil es Euer Kochen gerettet oder Euer Leben verändert hat, weil Ihr damit was gewonnen habt oder Euch über einen Verlust getröstet habt, weil daran eine fette Erinnerung hängt oder weil es Euch einfach so gut schmeckt, dass Ihr es immer wieder macht. Oder weil es für Euch einfach DAS Basic-Rezept ist. Oder, oder, oder. Schreibt es uns und vor allem das Warum? dazu - für die drei schönsten gibt es das aktuelle BBQ Basics geschenkt.
Denn der Sommer kommt noch, ganz bestimmt.
Eure Basics
In meiner Studentenbude hab ich mich vor 10 Jahren von Miracoli über ein dubioses Mikrowellenkochbuch (ich sag nur Mikrowellen-Risotto) schließlich bis zum Basic Cooking gehangelt. Und da fing sie an, die Erleuchtung: was man so alles ohne Tüte kochen kann - Schokoladenpudding, Bolognese, Chilli con carne etc. Und dann schmeckt es auch noch so viel toller! Irgendwann flogen alle Fertigsoßenpulver aus dem Küchenschrank und dabei ist es ganz rigoros bis heute geblieben. Na gut, bis auf die Gemüsebrühe, aber selbst die versuche ich so oft es geht, selber zu kochen. Und überhaupt Gemüse - das kann ja auch schmecken, wie ich dann dank Ratatoulle und Sahnekohlrabi festgestellt hab ;)
Einer meiner besonderen Favoriten ist das Kartoffelgratin. So einfach und so lecker ist es wahrscheinlich das von mir meistgekochte Gericht aus dem Buch. Und es ist auch DAS Gericht mit dem ich langsam das Improvisieren in der Küche getestet habe: Kartoffel-Spinat-Gratin, Kartoffel-Kohlrabi-Gratin, mit Knobi und Rosmarin aromatisiert etc.pp.
Kurzum: Basic Cooking hat mir geholfen Essen und Kochen zu entdecken und ist wirklich die Basis für meine Küche. Vielen Dank euch dafür :)