Ich liebe Toast. Dünn mit gesalzener Butter bestrichen genauso wie bunt belegt und aufgetürmt. Doch was macht meinen Hochstapler eigentlich zu einem echten Club Sandwich?
Der Klassiker mit Hühnchenbrust und Kopfsalat (Credit: Jörn Rynio)
Im Sommer liebe ich meinen Toast dünn bestrichen mit gesalzener Butter zum Frühstück oder als Snack zwischendurch belegt mit Salatblättern, dünn geschnittenen Tomaten- und Gurkenscheiben und gerne auch einer Extrascheibe Gouda. „Mich würde ja mal interessieren, was genau ein Club Sandwich ist!“ warf Küchengöttin Aphrodite nach dem letzten Dienstagskochen zu meiner Freude ein. Da bin ich mit meinem bunt belegten Toast doch gar nicht so weit von entfernt, dachte ich, und machte mich sofort auf die Suche nach den Besonderheiten, die gestapeltes Weißbrot zum Club Sandwich adeln.
Wann ist ein Club ein Club?
Ein Club Sandwich besteht aus mehreren gerösteten Toastbrotscheiben, meist bestrichen mit Mayonnaise und mindestens belegt mit Hühnerbrust, gebratenem Speck und ein paar Blättern frischem Kopfsalat. Hoch gestapelt und mit einem Zahnstocher fixiert kommt es stets diagonal geschnitten auf den Tisch. Ich favorisiere die klassische Variante mit einer zusätzlichen Scheibe dünn geschnittener Tomate und vielleicht sogar einer weiteren Scheibe Gurke pro Lage. Aber da gibt es die unterschiedlichsten Varianten wie zum Beispiel das Club Sandwich Indian Style mit Ei und Bacon. Wie auch immer ist das Club Sandwich ein super Sommersnack und lässt sich prima variieren - Warum also nicht mal Avocado dazu schummeln? Als Highlight beim Picknick mit Familie oder Freunden oder einfach nur so für unterwegs.
Und wer hat’s erfunden?
Die Mutter aller Sandwiches stammt eigentlich aus England. Doch ihr bekanntester Nachkomme, das Club Sandwich, stammt wohl eher aus den USA. Es gibt unzählige Sagen und Mythen rund um den bunten Hochstapler, doch vermutlich wurde er gegen Ende des 19. Jahrhunderts in einem amerikanischen Herrenclub erfunden. Bei kühlen Drinks und eifrigem Kartenspiel blieb kein Platz für Messer und Gabel, es musste was Schnelles für zwischendurch und „auf die Hand“ her. Geboren war das Club Sandwich! Besonders häufig findet ein Club in Saratoga Springs im Bundesstaat New York als Geburtsort Erwähnung. Hier sollen angeblich auch die Kartoffelchips erfunden worden sein…
ich mag Sandwich, immer wieder neu immer wieder gut. Man kann die Fanatasie spielen lassen oder einfach quer druch den Kühlschrank UND WAS MUSS WEG ?! MACHEN WIR EIN LECKER SANDWICH. Geht schnell, kann unglaublich mit Kräutern und Co. aufgepeppt werden und Vollkornbrot geht auch und ist gut.´Ja und erst die EDELVARIANTEN . Steak und Co.............. Ja und was ist ein Club-Sandwich, so die englische Version von Sandwich???? Ja und erst: keine Tea Time ohne Gurkensandwich. Was wird denn als Küchengötter-Sandwich geadelt, das wäre doch mal eine Ausschreibung bin ich gespannt was Euch so schmeckt und noch für tolle Rezepte hier entstehen.
Danke, liebe Maike für diesen Beitrag und die leckeren Vorschläge, die sind unbedingt zur jeder Jahreszeit immer wieder gut.