Das einzig wahre Käsespätzle-Rezept – gibt es das überhaupt? Wir wollen wissen, wie die Küchengötter Käsespätzle genießen.
Wenn es draußen grau und kalt ist, darf man schnell mal die
guten Vorsätze fürs neue Jahr (à la Feiertagspfunde in Windeseile loswerden)
vergessen und so richtig herzhaft schlemmen. Perfektes Gericht für die
winterliche Sünde (aber nicht nur dann): Käsespätzle. Je nach Gegend auch
bekannt als Kässpatzen, Kasspatzn, und, und, und – jede Region hat ihre ganz
eigene Bezeichnung für die Kombination aus Spätzle, Käse und Röstzwiebeln mit
Suchtpotenzial.
Genauso verschieden wie die Namen sind auch die
Rezepte: Während die einen die Käsespätzle mit Emmentaler zubereiten, kommt
anderen nur würziger Romadur auf die Nudeln. Die einen schichten die die
Käsespätzle in einer Form und geben sie in den Ofen, manch anderer bereitet sie
in einer Pfanne zu. Für manche führt kein Weg am Spätzlehobel vorbei, wieder
andere nehmen die Spätzlepresse oder gar fertig zu kaufende Spätzle, wenn es
mal wieder schnell gehen muss…
Am Ende zählt wie immer: Hauptsache es schmeckt. Und nun
seid Ihr an der Reihe. Wir wollen wissen, wie die Küchengötter Käsespätzle am
liebsten essen und auch zubereiten! Kocht Ihr sie nach einem Familienrezept?
Habt Ihr einen besonderen Trick, mit dem die Käsespätzle besonders gut werden?
Kommen Käsespätzle bei den norddeutschen Küchengöttern genauso oft auf den
Tisch wie bei den Süd-Küchengöttern? Und wie heißen sie bei Euch überhaupt?
Her mit Euren Geschichten! Wir sind gespannt, welche
Käsespätzle-Rezepte und –Ideen sich hier zusammenfinden.
Das Rezept im Bild: Käsespätzle
Ich bin nicht mit Käsespätzle aufgewachsen und kannte nur die getrockneten Spätzle aus der Tüte. Wenn es sein musste, wurden die halt zu bestimmten Gerichten gekocht. Statt Klössen, Kartoffeln, Reis gab es dann halt Spätzle. Mehr nicht. Daraus ein einzelnes Gericht zu kochen mit dem vielen Käse drauf? Oder in Gasthäusern Spätzle nur mit Braten-Sauce zu genießen? So etwas war mir völlig fremd.
Wenn wir Zeit haben, wird in der Küche gemeinsam gekocht. Man unterhält sich und verbringt den ganzen Abend in der Küche. Und dann sind Käsespätzle das ideale Gericht. Der Spätzleteig wird mit dem Holzlöffel geschlagen und dann kommt immer noch ein 1 Ei extra dran, je nach Mehlmenge - frei nach Gefühl. Bei 500 g Mehl wären das 6 Eier, kommt aber auf die Konsistenz des Teigs an. Geschnitten wird der Teig am Holzbrett, gezogen und vom Messer geschlagen. Das Essen ist dann fast Nebensache.