Es fehlt noch die ein oder andere Geschenkidee für Weihnachten? Ab sofort gibt es wieder kulinarische Geschenktipps aus der Küchengötter-Redaktion!
Kennt man den Geschmack des Beschenkten ganz genau, dann ist es einfach,
ein schönes Geschenk auszuwählen. Ist dies nicht der Fall, dann kann
man natürlich volles Risiko gehen und sich beim nächsten Einkaufsbummel
inspirieren lassen, etwa von den neuesten Küchen-Gadgets, wilden
Schokoladen-Kreationen oder aktuellen Kochbuch-Neuerscheinungen. Eher
selten trifft man damit den Nagel auf den Kopf. Wem es – wie mir –
schwer fällt, dem großzügigen Schenker reinen Wein einzuschenken, der
hortet mit der Zeit ein beachtliches Arsenal an „Naja-Geschenken“ –
Geschenke, die, naja, ganz ok sind. Aber trotzdem ungenutzt bleiben.
Eigentlich schade.
Deshalb macht es durchaus Sinn, das Pferd auch mal verkehrt herum
aufzuzäumen. Ich hab’ mich gefragt, welche Geschenke bei mir besonders
gut ankamen. Das mögen nicht immer Geschenke sein, die gleich nach dem
Auspacken für wahre Begeisterungsstürme gesorgt haben. Aber es dann auf
lange Sicht doch schaffen, dass ich mich mit schöner Regelmäßigkeit
darüber freue – weil sie sich im Alltag einfach bewährt haben. Zwei
dieser Klassiker verschenke ich inzwischen selbst gerne.
Hochwertige Gläsertücher
Wer ärgert sich nicht über fusselnde oder schlecht trocknende
Geschirrtücher, vor allem, wenn edle Weingläser poliert werden wollen?
Seit ich mehrere klassische Tücher aus Reinleinen und Bielefelder
Leinen geschenkt bekommen habe, verwende ich für Weingläser nichts
anderes mehr. Ähnlich wie bei gutem Wein werden sie mit jeder Wäsche
griffiger (ganz wichtig: nie Weichspüler oder Trockner verwenden). Ein
Preisvergleich schadet nicht, diese Tücher bekommt man sowohl im
Fachhandel (Hotel-, Gastro- oder Küchenfachgeschäft), aber auch in
größeren Kaufhäusern oder online.
Olivenholz-Kochlöffel
Auch hier im Küchengötter-Forum wurden die unersetzlichen
Holzkochlöffel schon diskutiert. Melamin-Kochlöffel sind vielleicht
pflegeleichter, liegen aber nicht so gut in der Hand und können mir
Holzkochlöffel nie ersetzen. Und dann ist da der Ferrari
unter den Holzkochlöffeln, hergestellt aus extrem widerstandsfähigem Olivenholz. Optisch eine
Augenweide verlangt er allerdings von Hand gespült zu werden, sonst
wird aus dem warmen, rotbraunen Holzton schnell ein unansehnliches Grau (ja,
ich spreche aus Erfahrung). Bezugsquellen sind ebenfalls Küchenfachgeschäfte, Jahrmärkte (hier
findet man oft Stände, die ausschließlich Produkte aus Olivenholz
anbieten) oder natürlich online.
Wie sieht's bei Euch aus mit Weihnachtsgeschenken, schon fündig geworden? Oder habt Ihr Tipps, die auch für andere Küchengötter nützlich sein könnten? Weitere Geschenketipps aus der Redaktion folgen in den nächsten Tagen und Wochen!
Der Schenkende konnte unmöglich diesen Beitrag gelesen haben. Ich habe meinen am Samstag morgen ausgepackt und wußte erst auch nicht so richtig etwas damit anzufangen. Dann habe ich die Produktbeschreibung dazu gelesen und beschlossen ihn pfleglich zu behandeln. Für Holzbretter gilt das gleiche.