Sie schmecken toll, doch bis das köstliche Gericht erst mal auf dem Teller ist, müssen oft ganz viele Nerven herhalten. Zeit, sich mal über nervige Zutaten zu beschweren.
Vorgestern hatten Anke, Rosaria und ich mal wieder das berühmtberüchtigte Gesprächsthema in der Mittagspause: Was kocht ihr heute Abend? Und ganz plötzlich entstand aus diesem harmlosen Gespräch ein reger Austausch darüber, welche Zutaten man manchmal am liebsten aus der Küche verbannen würde. Nicht etwa, weil sie nicht schmecken würden. Nein, weil ihre Vor- oder Zubreitung so nervtötend ist. Ausschlaggeber für die Diskussion war die Schwarzwurzel. Wer einmal den Fehler gemacht hat, sie ohne Einmalhandschuhe zu schälen, darf sich erst einmal an Schornsteinfegerfingern erfreuen. Anke findet sogar, dass die charmante Pinkfärbung durch frische Rote Bete noch um einiges schlimmer wäre. Nun stand eine neue Frage im Raum: Was würden wir öfter essen, wenn die Zubereitung nicht so unattraktiv wäre? Mir fällt da noch sofort Rhabarber ein. Ich liebe ihn wirklich, aber das Schälen, vor allem an der länglichen Seite mit dieser Kuhle, raubt mir wirklich manchmal den letzten Nerv. Und Fisch würde zu Hause beispielsweise auch keiner von uns freiwillig entgräten.
Wie sieht es bei Euch aus, liebe Küchengötter, können Euch abfärbende Lebensmittel oder Zutaten mit unknackbarer Schale vom Kochen abhalten? Oder seid Ihr immer mutig und furchtlos in der Küche? Ich muss ja zugeben, dass ich mich oftmals „feige“ oder bequem zurückziehe und die entsprechende Zutat dann lieber im Restaurant genieße. (Auch gut: Den Partner einfach die Schwarzwurzeln schälen lassen.)
Wir sind wirklich gespannt darauf, was Ihr so zu berichten habt und welche Zutat am schlechtesten bei dieser etwas anderen Umfrage wegkommt.
Also was mich am meisten nervt ist Zwiebeln schneiden! Zum einen riechen die Finger oft auch (trotz Händewaschen) am nächsten Tag noch danach und zweitens natürlich die Tränen die einem ständig in die Augen steigen...