Tomaten, Oliven, Basilikum und Mozzarella im Kühlschrank? Ein paar Zutaten reichen, um ein leckeres italienisches Menü auf den Tisch zu zaubern. So einfach geht's..
Das Schöne am Italienischkochen? Geht schnell, kann jeder, schmeckt allen. Den Großeinkauf kann man sich in der Regel sparen, mit ein paar frischen Zutaten lässt sich ein leckeres und typisch italienisches Drei-Gänge-Menü im Handumdrehen zubereiten. Und mit ein paar Tricks entführt selbst der Kochanfänger seine Gäste für einen Abend an die italienische Riviera – zumindest kulinarisch.
Ein Akt in drei Gänge
Klar, ein rot-weiß kariertes Tischtuch gehört dazu, aber den Rahmen bilden bei einem klassisch italienischen Abendessen die drei Gänge. Zu Beginn serviert der Italiener Antipasti oder Bruschette, darauf folgen „primo piatto“ – meist Nudeln, eine Suppe oder Risotto - und „secondo piatto“ – in der Regel ein Fisch- oder Fleischgericht.
Leckere italienische Rezepte von Antipasti über Risotto bis hin zu den passenden Dolci finden Sie hier...
Die treuen Begleiter
Frisches Brot darf bei einem italienischen Abend nie fehlen. Weder zu Beginn noch später zum (Saucen-)Reste fassen! Also am besten schon bereitstellen, bevor die Gäste eintrudeln. Und dann gibt es da noch den Salat, der meist ohne Dressing gereicht wird – dafür stehen Essig, Öl, Salz und Pfeffer in unmittelbarer Griffnähe. So kann jeder nach eigenem Gusto würzen.
Wasser & Wein
Was der Anfänger vor lauter Kochen gerne mal vergisst, sind die Getränke. Wasser ist ein Muss – in einer Karaffe serviert, macht es auf dem Tisch auch noch was her. Natürlich darf es dazu ein schöner italienischer Wein sein! Ob rot oder weiß, lieber aus Umbrien oder der Toskana, das fragen wir besser die Profis: Im Küchengötter-Blog "Wein & mehr" verraten Weinexperte Marc Strittmatter und Sommeliere Hande Leimer Tipps und Tricks rund um Wein. Außerdem wird es schon bald zu jedem Küchengötter-Rezept eine Weinempfehlung geben – passend zum Gericht und online bestellbar. Das macht die Sache mit dem richtigen Wein zum Essen leichter.
Dolci, Espresso und Grappa
Dolci finden Sie auf jeder italienischen Speisekarte, sollten also auch beim Menü zuhause nicht fehlen. Bereiten Sie das Dessert doch einfach schon am Vortag zu, Klassiker wie das Tiramisu ziehen über Nacht schön durch oder brauchen wie die Pannacotta sowieso einige Stunden Kühlzeit. Zum krönenden Abschluss serviert der Italiener nach den Dolci noch eine Runde Espresso und/oder Grappa.
Nun fehlen Ihnen nur noch die passenden Rezepte? Unsere Empfehlungen rund um Antipasti, Bruschette und Dolci finden Sie in unserer Rezeptgalerie.
... Euer Beitrag hat mich an mein Auslandssemester in Bella Italia erinnert. Tatsächlich ist die italienische Küche eine der leckersten, gesündesten und wie ich finde auch abwechslungsreichsten.
Zur Ergänzung noch die Todsünden, die man in Italien zu Tisch und rund ums Essen begehen kann: Niemals die Spaghetti mit dem Löffel essen, nur die Gabel benutzen! Niemals abends nach dem Essen einen Cappuccino bestellen, nur Espresso. Niemals Öl ins Nudelwasser schütten. Die Rechnung wird auch meistens von einer Person bezahlt. Jeder gibt dann seinen Anteil bzw. wird meist einfach der Gesamtbetrag durch die Anzahl der Esser geteilt, das ist herrlich unkompliziert.