Kurz vor Halloween ist es fast unmöglich sie zu übersehen, bunte Kürbisse zieren Märkte und Gemüseläden. Schon mal ein tolles Brot daraus gebacken? Petra hat das Rezept!
Vielleicht kommt es nur mir so vor, aber ich finde, dieses Jahr
verwöhnt uns der Herbst mit besonders leuchtenden Farben. Die Bäume
kleiden sich in gelb-orange-rot-braun, was speziell bei Sonnenschein -
falls sich der Hochnebel lichtet - wunderschön aussieht.
Auf den Märkten türmen sich bunte Winterkürbisse, für mich ein
untrügliches Zeichen, dass das Gartenjahr dem Ende zugeht. Es ist noch
gar nicht so lange her, da war hauptsächlich der relativ unattraktive
"Gelbe Zentner" zu haben, ein sehr großer, geschmacklich nicht sehr
aufregender Kürbis. Mit der Renaissance des Kürbisses in der Küche
werden inzwischen aber viele weitere interessante Sorten angeboten. Für
mich immer noch einer der vielseitigsten und praktischsten ist der
Hokkaido-Kürbis. Ich mag seine Größe, die auch einen kleineren Haushalt
bei der Verwertung nicht vor unlösbare Probleme stellt, sein festes,
wohlschmeckendes, durch gesunde Carotinoide kräftig orange gefärbtes
Fleisch und die Tatsache, dass man die Schale mitverwenden kann.
In erster Linie als Deko sind die Schnitzkürbisse gedacht, die man
derzeit überall kaufen kann. Wenn die Kerzen in den ausgehöhlten
Kürbissen flackern und die schaurigen Fratzen zum Leben zu erwecken
scheinen, dann ist Halloween nicht mehr weit. Kürzlich wollte ich ein
Brot backen, was sich auch bei einer Halloween-Party gut auf dem Buffet
macht. Was liegt näher als ein Kürbisbrot in Form eines Kürbisses?
Kürbis steckt natürlich auch im Teig drin: Hokkaido-Püree färbt die
Krume leuchtend gelb, geröstete Kürbiskerne sorgen für leckeren Biss.
Zur Herstellung von intensiv schmeckendem Kürbispüree habe ich den
Kürbis geviertelt, die Kerne entfernt und die Viertel in Alufolie
gepackt. Diese Päckchen kommen dann für etwa 1 Stunde in den Backofen.
Nun kann man die Früchte ganz einfach pürieren und erhält so ein
relativ trockenes Mus, das man nach Belieben weiterverarbeiten oder für
eine spätere Verwendung einfrieren kann.
Zum Rezept »
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Ich habe das Brot nachgebacken und bin begeistert davon; durch die Form und die intensive Farbe macht es auch optisch viel her!