Auch wenn Mutzenmandeln als typisches Schmalzgebäck besonders in der Faschingszeit populär sind, sie schmecken das ganze Jahr über!
Kulinarisch kann man sich
ganz wunderbar von einem Event zum nächsten hangeln, und zwar eigentlich durchs komplette
Jahr. Kaum haben wir die Weihnachtsbäckerei erfolgreich abgehakt und auch
unsere Valentinstagspflichten erfüllt, steht schon wieder ein Grund zum Feiern
an: Die einen sagen Fasching, die anderen nennen das närrische Treiben Karneval.
Hier in Bayern sind die ersten Boten schon im Januar zu erspähen, die Theken
der Bäckereien füllen sich mit unzähligen Krapfen in allen erdenklichen
Varianten (und Sebastian hat sie mal beinahe alle verkostet…).
Aber natürlich sind Krapfen nicht das einzige typische Faschingsgebäck.
Je nach Region sind unterschiedliche Schmalzgebäcksorten populär, von
Schmalzküchln, Schneeballen über Hasenöhrl und Strauben, das Prinzip ist immer das
gleiche. Aus Grundzutaten, die früher auf jedem Bauernhof verfügbar
sein mussten, werden Teiglinge unterschiedlichster Formen in heißem Fett
(früher in Schweineschmalz, daher der Name Schmalzgebäck)
herausgebacken. Diese schmecken naturgemäß besonders in der kalten
Jahreszeit und bieten gerade bei zu erwartendem Alkoholgenuss eine „gute
Grundlage“.
In der Redaktion war man sich - dank Bettinas Überzeugungsarbeit - schnell einig, was es diesmal sein sollte: Mutzenmandeln! Für diese gibt es sogenannte Mutzenmandel-Ausstecher, mit
denen man das kleine mandel- oder tropfenförmige Schmalzgebäck gleich im Dutzend ausstechen kann.
Erhältlich sind diese im Fachhandel oder auch online (etwa hier, hier oder hier). Im Gegensatz zu anderem Sorten erfordern sie weniger Handarbeit und eigen sich perfekt für den kleinen, süßen Hunger
zwischendurch.
Und was steht bei euch auf dem kulinarisches Faschingsprogramm? Noch
nichts? Dann nichts wie ran an die Mutzenmandeln – hier geht’s zum
Rezept.
Noch mehr Rezepte für Karneval und Fasching gibt es in unserem Karnevals-Special.