Last-Minute-Heidesand
Die einzigen Plätzchen, die meine Mutter zu Weihnachten gemacht hat. Brauchen weder Rührgerät noch sonst viel. Es sind die runden im Bild - die anderen sind Wespennester
250 g Butter,
400 g Mehl,
2 Messerspitzen Hirschhornsalz (Weihnachtsregal, Apotheke),
200 g Zucker,
1 Päckchen echter Vanillezucker,
Mehl zum Formen,
Zucker zum Wälzen
Schritt 1
Die Butter in einem Topf erhitzen, bis sie ganz leicht zu bräunen beginnt und abkühlen lassen.
Schritt 2
Das Mehl mit Hirschhornsalz, Zucker sowie Vanillezucker mischen und sieben. Mit der abgekühlten, aber noch flüssigen Butter verkneten.
Schritt 3
Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (oder die Nachbarn machen lassen – siehe „The Last Minute Plätzchen Fight” in Küchengötter TV). Mit dem Teelöffel kleine Portionen vom Teig abnehmen und zwischen bemehlten Händen zu nußgroßen Kugeln formen. Diese auf mit Backpapier belegte Bleche setzen und im heißen Ofen (Mitte) 12-15 Minuten backen.
Schritt 4
Die Heidesand sofort vom Blech ziehen, kurz auskühlen lassen und noch warm im Zucker wälzen. Über Nacht auskühlen lassen und am besten noch 2 Tage luftdicht aufbewahrt reifen lassen.
Das ist genau der Geschmack der leicht gebräunten Butter, den Heidesand haben muss. Das erinnert mich an meine Kindheit. Heidesand war immer auf dem Weihnachtsteller. Das ist ein herrlich mürbes Gebäck, das auf der Zunge vergeht.
Ich habe es bis jetzt "glutenfrei" noch nicht probiert. Das wird sicher schwierig aber trotzdem einen Versuch wert. Wenn der Teig nicht zusammen hält, kommt halt noch Eigelb dazu.