Auszogne
In manchen Gegenden Bayerns gibt es Auszogne speziell an Fasching. Die Wahrheit ist - sie schmecken das ganze Jahr, aber besonders gut an Fasching. Helau!
¼ l Milch,
500 g Mehl,
25 g Hefe,
1 EL Zucker,
50 g Butter,
1 Ei,
1 Prise Salz,
abgeriebene Schale von ½ Bio-Zitrone,
25 g zerlassene Butter,
1 kg Butterschmalz,
1 EL Puderzucker zum Besieben
Schritt 1
Milch leicht (lauwarm) anwärmen. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln, mit 1 TL Zucker und etwas Milch zu einem zähen Brei verrühren. Den Hefevorteig zugedeckt 20 Min. gehen lassen.
Schritt 2
Butter zerlassen, etwas abkühlen lassen. Ei verquirlen, mit Butter, übriger Milch, restlichem Zucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz unter das Mehl mischen. Den Teig schlagen, bis er sich vom Schüsselrand löst und 40 Min. zugedeckt ruhen lassen.
Schritt 3
Den Teig durchkneten, mit 1 bemehlten Esslöffel zwölf Nocken abstechen, Kugeln formen. Mit Butter bestreichen. Zugedeckt 15 Min. gehen lassen.
Schritt 4
Schmalz in einem weiten Topf erhitzen. Jede Nudel so auseinander ziehen, dass rundherum eine Wulst entsteht und die Mitte dünn bleibt. Jeweils zwei bis drei Nudeln im heißen Schmalz von beiden Seiten goldbraun backen. Auf Küchenpapier entfetten, mit Puderzucker besieben.
... von den frischen Küchla gleich 2 Stüch zu essen. Mir is schlecht! Verdammt viel arbeit, die auch etwas Geschick und Übung erfordert. Meine Küchla sehen nicht annähernd so aus wie auf dem Rezeptfoto. Aber schmecken tun sie trotzdem!
Wichtig: beim ausbacken darf kein Fett in die Mitte kommen, damit das Innere weiß bleibt. Das Fett muss auch richtig heiß sein, sonst werden die Küchla nicht richtig braun und wenn sie dann doch Farbe haben sind sie zu knusprig.