Fischschnacka mit geräuchertem Lachs und Bibelaskas
Was schwäbisch klingt ist eine elsässische Spezialität, die aber die Nähe der Traditionen nicht verheimlichen kann.
100 g Mehl,
3 Eier (Größe M),
200 ml Milch,
1 große Prise Salz,
etwas Öl für die Pfanne,
200 g Quark,
1 Schalotte,
2 Knoblauchzehen,
1 Bund Schnittlauch,
1 Bund Dill,
Salz,
schwarzer Pfeffer,
250 g geräucherte Lachsscheiben
Schritt 1
Den Quark in einem feinmaschigen Sieb abtropfen lassen. Inzwischen für den Crêpeteig das Mehl in eine Schüssel geben, aufgeschlagene Eier, Milch und Salz glatt unterrühren. In einer beschichteten, dünn mit Öl ausgeriebenen Pfanne (ca. 22 cm Ø) nacheinander 4 sehr dünne Crêpes backen.
Schritt 2
Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und klein hacken. Schnittlauch und Dill waschen, trockenschütteln, den Schnittlauch in Röllchen, den Dill klein schneiden. Den abgetropften Quark in eine Schüssel geben, Schalottenwürfel, Knoblauch, Schnittlauch und Dill unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
Schritt 3
Die Crêpes einzeln nebeneinander auf Frischhaltefolie auslegen, dünn mit Quark bestreichen und die Lachsscheiben darauflegen. Die Crêpes einzeln einrollen, in Frischhaltefolie wickeln und die Folienenden fest verschließen. Die Crêperollen im Kühlschrank ca. 1 Std. ruhen lassen.
Schritt 4
Anschließend vorsichtig aus der Klarsichtfolie nehmen, mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben aufschneiden und diese auf Tellern anrichten. Den übrigen Quark (Bibelaskas) zum Eintunken der Crêperöllchen dazuservieren.
Das war heute ein Abendessen mit Hindernissen: Pfannkuchen schmecken auch ausgezeichnet mit selbst gemachter Beerenmarmelade. Einige konnte ich für mich retten.
Lachs hatte ich nur noch wenig. Den Quark habe ich zusammen mit dem Spinat nach einer Idee von auchwas gemischt und so gab es einen Pfannkuchen mit einer etwas reichhaltigeren Füllung: einen mit Lachs, einen ohne Lachs und einen mit Flusskrebsen, die ich ebenfalls noch übrig hatte.