Rezept Bärlauch-Gnocchi

Diese raffinierten Gnocchi schmecken sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgericht - und auf jeden Fall nach mehr!

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Rezeptinfos

Portionsgröße
Zutaten für 3 Personen
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Rucola & Bärlauch
Zeit
mehr als 90 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 290 kcal

Zubereitung

  1. 1.

    Die Kartoffeln waschen, mit Wasser bedecken und in ca. 25 Min. gar kochen.

  2. 2.

    Inzwischen Bärlauch waschen, trockenschütteln und grob zerschneiden. Die Zwiebeln putzen und bis zum hellgrünen Teil klein würfeln. 1 EL Butter erhitzen und die Zwiebeln darin leicht andünsten. Bärlauch dazugeben und kurz durchschwenken. In einem Rührbecher mit dem Ei pürieren.

  3. 3.

    Die Kartoffeln abgießen, schälen und sofort durch die Kartoffelpresse drücken. Bärlauchpüree, Mehl und Grieß dazugeben und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alles zu einem Teig vermengen.

  4. 4.

    Auf bemehlter Arbeitsfläche den Teig dritteln und die Teile jeweils zu einem daumendicken Strang rollen. Kleine Stücke abschneiden und zwischen den bemehlten Händen rollen. Mit einer Gabel Rillen zeichnen.

  1. 5.

    In einem flachen, breiten Topf Salzwasser aufkochen und die Gnocchi darin portionsweise 4 Min. ziehen lassen (vorher am besten einen Probe-Gnocchi garen und bei Bedarf noch etwas Mehl oder Grieß hinzufügen, falls die Gnocchi auseinanderfallen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen.

  2. 6.

    In einer Pfanne die restliche Butter erhitzen, leicht salzen und die Gnocchi darin schwenken. Als Beilage zu Wild, Kaninchen, Schweine-, Kalbs- oder Fischfilet oder als Hauptgericht mit Parmesan und Salat servieren.

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Rezeptkategorien

Kommentare zum Rezept

küchengötter
@Aphrodite

Du biste eine Wucht! :-) Wir sind gerade wirklich sehr begeistert, dass Du die Gnocchi bereits nachgekocht hast. Danke für die genauen Ausführungen, so klappt das Rezept in Zukunft bestimmt wirklich bei allen. :-)

 

Viele Grüße,

Dein Küchengötter-Team

Aphrodite
Es geht doch nichts über frisch zubereitete Gnocchi!
Bärlauch-Gnocchi  

Die Gnocchi gehen beim Kochen schön auf. Gar kein Vergleich zu Ware aus dem Kühlregal. Viel, viel besser!

 

Und statt Wildkräuter mit Bärlauch bestimmt der Hit.

Aphrodite
Rillen ziehen?
Bärlauch-Gnocchi  

Wenig Weizengrieß habe ich zum Ausrollen verwendet. Die Rillen lassen sich nicht wirklich formen und verschwinden beim Kochen. Besser ist es dann, kleine Klößchen zu formen. Ich wollte ja kein zusätzliches Mehl unterheben. Wer den Weizengrieß (vielleicht sollte hier besser Hartweizengrieß oder Dunst geschrieben werden) komplett verwendet, sollte ähnlich kompakte Gnocchi wie auf dem original Rezeptfoto erhalten.

Aphrodite
Die Zutaten.
Bärlauch-Gnocchi  

40 g "Kräutereinlage" fand ich ziemlich viel. Aber wenn es so im Rezept steht... Da Nudelteig durch die Zugabe von Eiweiß beim Kochen aufquillt, habe ich auf die kleine Menge Kartoffeln im Rezept nur das Eigelb verwendet. Der Teig wird sehr fest und klebt, wenn die Ei-Kräutermischung (ich habe Wildkräuter aus dem Garten verwendet) untergehoben wird. Alle Zutaten verbinden sich, es entsteht bei weiterem Rühren ein fluffiger Teig.

Aphrodite
Die Kartoffeln müssen heiß ausdampfen.

Das klappt prima, wenn sie nach dem Abgießen durch die Kartoffelpresse gedrückt werden. Das Schälen der Kartoffeln kann man sich sparen, wenn diese halbiert und die Schalen nach dem Vorgang wieder aus der Presse entfernt werden. Heiße Kartoffeln nehmen auch viel Flüssigkeit auf. Sind die Kartoffeln nicht mehr ganz heiß (gilt auch für Kürbis), gibt es eine Paste/Pampe und keinen Kartoffelteig.

Wer sich unsicher ist, kann die Kartoffeln auch im heißen Ofen ausdampfen lassen. Mit mehr Mehl herumzujonglieren, bringt gar nichts. Das verdirbt nur den Geschmack. Ob die Kartoffeln festkochend oder mehligkochend sind, ist egal.

Und dann gibt es noch Propheten, die meinen, dass der Gnocchiteig nur mit ausgekühlten Kartoffeln zubereitet wird. Da sollte dann aber beachtet werden, dass die Kartoffeln möglichst abgelagert sind. Diese enthalten weniger Flüssigkeit.

Wird nun Bärlauch oder Spinat püriert und ergänzt, eventuell noch etwas Mehl zufügen. Die Ausgangsprodukte (Größe der Eier, Sorte der Kartoffeln können so unterschiedlich sein). Deshalb nur nicht schrecken lassen. Die Bindung mit dem Ei ist nicht unbedint notwendig. Ggf. auch davon weniger nehmen.

Alles auf's Gramm genau abzuwiegen ist O.K. Ich würde nur nicht alle Zutaten sofort im Teig verarbeiten. Jede Kartoffel ist anders :)

küchengötter
Hmm

Lieber Schellenursli,

es tut uns leid, dass Du Probleme mit den Bärlauch-Gnocchi hattest. Aus der Ferne ist es immer ein wenig schwer, genau so sagen, woran es gelegen haben könnte, wenn ein Rezept mal nicht funktioniert. Alle unsere Rezepte werden getestet, bevor sie es in die GU-Bücher schaffen. Und auch bei Küchengöttin Belledejour, hat es ja bereits funktioniert (siehe oberer Kommentar).

 

Leider haben wir dieses Rezept jetzt noch nicht selbst in der Redaktion ausgetestet. Vielleicht sollten wir das gleich diese Woche einmal tun? ;-) Lecker hört sich das Rezept für Bärlauch-Gnocchi ja allemal an.

 

Hm, zu Deinem erwähnten Grundrezept: Die Zutaten sind für eine sehr viel größere Menge Gnocchi bemessen als in unserem Bärlauch Gnocchi-Rezept, richtig? Ganz grob "drübergschaut", ohne jetzt genaueste Berechnungen anzustellen, passt das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl dann schon.

 

Grundsätzlich würden wir Dir bei Knödeln und Gnocchi immer empfehlen, einen Probeknödel zu machen, bei dem dann getestet werden kann, ob er im Wasser zerfällt oder alles gut klappt. Wir nehmen dieses Schritt nun auch noch ins Rezept mit auf.

 

Wie gesagt, es ist leider meist recht schwer, "Ferndiagnosen" zu stellen. Deshalb kochen wir die Gnocchi nach und werden Dir berichten. In Ordnung? :-)

 

Trotz allem einen guten Start in die neue Woche für Dich und liebe Grüße,

Dein Küchengötter-Team

Völlig untaugliches Rezept

Ich habe dieses Rezept mit den aufgeführten Zutaten auf das Gramm genau zubereitet. Ein Esslöffel Mehl wiegt gemäss meiner auf das Hundertstelgramm genauen Waage neun Gramm, ein Esslöffel Hartweizengriess zehn Gramm. Den Bärlauch habe ich in meinem Garten geerntet, ebenfalls auf das Zehntelgramm genau abgewogen und nach dem Waschen mit Küchenkrepp komplett abgetrocknet. Wenn man alles gemäss Rezept zubereitet, ergibt sich kein formbarer Teig, sondern eine feuchte Paste, die sich sogar nicht zur Zubereitung von Malfatti eignet. Dieses Rezept ist ein kompletter no go, ein Reinfall. Das Grundrezept für Kartoffelgnocchi lautet wie folgt:
. 1 kg Kartoffeln
. 200 g Mehl (oder 100 g Mehl und 100 g Hartweizengries)
. 1 Ei, leicht verquirlt
. ordentlich Salz

Im vorliegenden Rezept fehlt im Vergleich zu dem Grundrezept rund 50% der angegebenen Mehl- und Hartweizengriessmenge. Hinzu kommt die Feuchtigkeit der frischen Frühlingszwiebeln und des frischen Bärlauchs plus das Fett der Butter – und das Rezept wird unbrauchbar, selbst wenn man die Menge an Mehl und Hartweizengriess verdreifacht: Es resultiert eine feuchte Paste, die ich nun in der Bio-Tonne entsorgen werde. Hat der Autor dieses Rezepts die Speise versucht nachzukochen? Ich glaube nicht. Schade um die Zutaten, meine Arbeit und die vergeudete Zeit!

 

Belledejour
Hervorragend und einfach
Bärlauch-Gnocchi  

Auch mit gekauftem Bärlauch erstmals ausprobiert.

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