Rezept Rinderschmorbraten

Hier finden Sie ein Rezept für den klassischen Rinderschmorbraten ohne viel Schnickschnack. Braucht es auch nicht, denn der Braten spricht für sich.

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Rezeptinfos

Portionsgröße
FÜR 4 PERSONEN
Schwierigkeitsgrad
leicht
Buch
Crashkurs Kochen
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung
mehr als 90 min Dauer
Pro Portion
Ca. 410 kcal

Zutaten

Salz, schwarzer Pfeffer
1 Bund
Suppengrün
3 EL
Pflanzenöl
1/2 EL Zucker
1 EL
Tomatenmark
400 ml
Rinderbrühe
1-2 EL dunkler Saucenbinder

Zubereitung

  1. 1.

    Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Suppengrün waschen, putzen oder schälen. Das Gemüse grob zerteilen. Zwiebeln abziehen und vierteln.

  2. 2.

    Ofen auf 160° vorheizen. Das Öl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin rundherum anbraten, dabei immer wieder wenden. Gemüse und Zwiebeln dazugeben, 2-3 Min. andünsten. Zucker und Tomatenmark zugeben, 2 Min. anbraten. Brühe dazugießen und aufkochen lassen. Den Braten im heißen Ofen (2. Schiene von unten) 1 1/2 Std. zugedeckt schmoren.

  3. 3.

    Den Braten herausnehmen, den Sud durch ein Sieb in einen Topf gießen. Braten wieder in den Bräter legen und zugedeckt 10 Min. im abgeschalteten Ofen ruhen lassen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Saucenbinder binden.

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Kommentare zum Rezept

Schmorzeit angepasst und Zutaten abgewandelt - LECKER

Habe gerade den ersten Braten meines Lebens gemacht und er ist super geworden. Habe allerdings ein paar Dinge anders gemacht, als in diesem Rezept:

 

Auch ich habe die Hälfte, bzw. sogar etwas mehr, der Flüssigkeit durch einen guten (!) Rotwein ersetzt. Außerdem habe ich (allerdings bei einer Menge von 1,5kg Fleisch) einen Esslöffel Balsamico, eine Wacholderbeere und ein lorbeerblatt dazu getan. Das Ganze habe ich dann 3 Stunden offen im Ofen gelassen und alle 15 Minuten übergossen. Durch das offene Garen reduziert die Soße etwas ein und intensiviert meiner meinung nach ihren Geschmack.

 

Die Soße habe ich dann nicht mit Soßenbinder eingedickt, sondern habe das herausgesiebte Gemüse püriert und anschließend ca. 1/3 davon in die Soße gerührt (Achtung, vor dem Pürieren darauf achten, das Lorbeer und Wocholder herausgefischt ist). So gewinnt die Soße an Geschmack und wird dicker. Aber man sollte nicht zu viel nehmen, sonst wird es zu gemüselastig im Geschmack. 

 

Mein persönlicher Tipp: Ich dicke die Siße in einem großen Topf an und schneide schon dann das Fleisch in Scheiben und tue es dann in Scheiben direkt in die Soße und lasse es auf dem Herd nochmal sachte aufköcheln und dann etwas ziehen. So zieht der Geschmack der Soße noch ein bisschen ins Fleisch. Aber das ist sicherlich Geschmackssache ;-)

Schmorzeit

Schließe mich dem Kommentar von Mönsterlönder an, Schmorzeit von 90 Minuten sind definitiv zu knapp bemessen. Ich nehme als Flüssigkeit immer die halbe Menge Rinderbrühe, die andere Hälfte einen trockenen Rotwein.

 

Noch mürber

Ja, 90 Minuten ist i. d. R. wirklich ein wenig knapp bemessen. Wir geben einem Rinderschmorbraten immer 2-3 Stunden Zeit. Allerdings sollte man in der Zeit auch den Braten nicht einfach sich selbst überlassen sondern hin und wieder mit Flüssigkeit übergießen und ggfs. auch noch mal Flüssigkeit nachgießen.

Es wird ja auch immer viel darüber philosophiert, welcher Topf nun für einen Rinderschmorbraten perfekt ist. Aus eigener Erfahrung - und wir braten oft - hat sich ein Alugussbräter mit Aromaknopf mehr als bewährt. Den gibt es von verschiedenen Herstellern, unsere (ja, wir haben aus gutem Grunde mittlerweile zwei;-)) sind von Steinbach.

 

 

Rinquinquin
Mürber

wird so ein Rinderbraten bestimmt auch mit längerer Schmorzeit. 90 min wären für meinen Geschmack zu kurz. 

Einfach genial- genial einfach

die soße war ein Traum und beim Fleischkauf achte  ich nächstes Mal auf bessere Qualität, das wird es bestimmt noch mürber...

Dieses Rezept ist so einfach und der Beweis dafür, dass es auch ohne Firlefanz geht... 

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