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"feuriges Pfeffer-Rindergulasch"

Erstellt von kurbis - bewertet mit 4 (30) - 10 Kommentare
letzter Kommentar von kurbis am 03.02.11
Kategorien: Aus dem Backofen, Braten, Brunch & Frühstück, Deutschland, Dünsten, Gut vorzubereiten, Hauptspeise, Herbst, Klassiker, Winter
spezielle Gewürzmischung, Gemüse, einen kräftigen Schluck Rotwein, langsam geschmort im gußeisernen Topf, wärmt Seele u. Körper nicht nur im Winter.
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1,2 kg Rindfleisch aus der runden Schulter, 25o gramm Ochsenlende - gut abgehangen - , 2 rote Paprika, 1 st Zucchini, 7-8 st mittlere Gemüsezwiebeln, 1oo gramm Sellerie, 3 st Möhren, 4o gramm Tomatenmark, 2oo ml Rotwein z.b. Zweigelt oder Blaufränkischen, 2 st Knoblauchzehen, Gewürze Mischung Peitschenpfeffer, Piment, 3 getrocknete Chillis, weißer Pfeffer, schwarzer Pfeffer,Sezuanpfeffer , 3 Eßlöffel Mehl, 1 Dose geschälte Tomaten bester Qualität, 3-5 Eßlöffel bestes Olivenöl, Meersalz Prisen jeweils über Gemüse u. Fleisch, 1 Teelöffel getrocknete Kräuter der Provence
Schritt 1
Zunächst parieren wir unser Fleisch und schneiden mundgerechte Stücke. Die gutabgehangene Ochsenlende ebenfalls in Würfel schneiden. Die Gewürze in einem Mörser mit den Chillis - getrocknet - zu einer Gewürzmischung mgl. pulvrig zerkleinern. Diese Gewürzmischung mit 2 Eßlöffeln Olivenöl über das klein geschnittene Fleisch geben u. gut vermischen.
Schritt 2
Gemüse in kleine Würfel schneiden u. seperat i. entsprechende Schüssel füllen. Zwiebel in hauchdünne Ringe schneiden - am besten mit der Aufschnittmaschine - , ergibt einen Riesenberg, den wir auch dringend benötigen. In einer seperaten Pfanne, jedes Gemüse mit Olivenöl kurz anschwitzen. Wir beginnen mit dem Hartgemüse (Sellerie, Karotte) und schwitzen das Gemüse nach u. nach an.
Schritt 3
Den gußeisernen Bräter erhitzen wir mit etwas neutralem Öl, mgl. heiss. Zuerst den Bräter ohne Öl u. braten nach u. nach unsere Rinderfleischwürfel an, bis sie eine braune Farbe haben. Die Ochsenlendenwürfel zuletzt. Nun geben wir das Tomatenmark dazu und anschließend bedecken wir das Fleisch mit einem Teil der Zwiebelringe. Nun geben wir Karotten, Knoblauch, Sellerie hinzu u. lassen alles wenige Minuten mitschmoren. Nun schichten wir Zwiebel, Paprika, Zucchine... über das Fleisch und ein herrlicher Duft entsteht.
Schritt 4
Alles lassen wir etwas "sacken" u. löschen das Ganze mit einem kräftigen Rotwein ab. Die Temperatur nehmen wir zurück, heizen den Backofen auf 180 grad vor. Wir mischen das Fleisch mit unserem zwischenzeitlich beigefügten Gemüse kräftig durch und bestäuben das Gericht mit ca. 2-3 Eßlöffel Mehl u. schließen den Topf mit dem schweren Deckel. So geben wir den Bräter auf die mittlere Stufe des Backofens u. lassen das Ganze ca. 1 1/2 Stunden schmoren. Dazu reichen wir Nudeln, Kürbisspätzle oder Semmelknödl u. ein Glas Rotwein. Sie werden das schönste Kompliment bekommen ... "Mehr braucht ein Mann" eigentlich nicht.
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Persönliche Notizen - für andere unsichtbar (hinzufügen?)
Gepostet am 21.09.2010 - melden?
pfiffig

Das Rezept gefällt mir sehr. Aber was bewirkt die Zugabe von Rinderfilet? Das verschwindet doch und wird nie wieder gefunden. Zum Schmoren ist mir Ochsenlende zu schade, lieber serviere ich sie dann ein anderes Mal als Einzelstück.

Gepostet am 21.09.2010 - melden?
Begriffsverwirrungen

@Rinquinquin, ist die Lende nicht das Stück Fleisch, was am Rückgrad genau gegenüber vom Filetstück liegt. Roastbeef würde ich sagen und ist auch günstiger als Filet. Ich muss mir immer ein halbes Rind erklären lassen, bevor ich ein Stück kaufe :)

Gepostet am 21.09.2010 - melden?
Ochsenlende

ist für mich eigentlich Rinderfilet. Ich glaube, in Bayern wird oft dazu Lende gesagt. Wo ganz genau es im Rind steckt - uii, das weiss ich nicht so richtig, man sieht es ja nie in natura.

Gepostet am 21.09.2010 - melden?
Lende

Die verschiedenen Bezeichnungen für ein Stück Fleisch ist in jedem Ländle in Deutschland sehr unterschiedlich.

 

Mein Fleischer hat mir einmal geraten ein gutes Stück Rinderbrust mit zu braten. Es ist ein gut durchwachsenes Stück. Ich habe seinen Rat befolgt und er hatte recht, da ich mein Gulasch wirklich scharf anbrate und dann noch 2 Stunden bei geringer Hitze weiterschmoren lasse. Mein Gulasch wurde sehr lecker.

Gepostet am 21.09.2010 - melden?
Ochsenlende

hier handelt es sich nicht um Rinderfilet , sondern  um ein rechteckiges Stück, marmoriert mit Fettrand , ich denke für Roastbeef hervorragend geeignet. Zum Schmoren kann man verschiedene Stücke vom Rind hervorragend verwenden. Meine besten Erfahrungen habe ich immer mit dem runden Schulterstück, wie wir in Bayern es nennen gemacht.

Gepostet am 22.09.2010 - melden?
Gulaschfan

Ich bin ein Fan von selbstgemachtem Gulasch in fast allen Variationen. Dein Rezept gefällt mir wirklich gut und wird nach dem Kongreß auf jeden Fall nachgekocht. Aber eine Frage habe ich natürlich zu Deiner Pfeffermischung: Woher hast Du den Peitschenpfeffer? Oder was könnte ich stattdessen nehmen?

Gepostet am 22.09.2010 - melden?
Peitschenpfeffer
plus

Diesen Pfeffer nennt man auch Bengal-Pfeffer oder Lang-Pfeffer, er ist scharf, leicht süsslich u. wird in Marokko, Afrika u. Indien für Eintöpfe u. verschiedene Gewürzmischungen verwendet. Gerne benutze ich ihn auch für die asiatische Küche, besonders bei WOK-Gerichten. Mittlerweile habe ich ihn schon in gut sortierten Supermärkten, auf div. Märkten gesehen. Dieser Pfeffer ist wirklich eine Bereicherung mit seiner extravaganten Note.

Gepostet am 30.09.2010 - melden?
diesen Pfeffer

Diesen Pfeffer werde ich mir nächstes Mal in München mitbringen. So lange muss mein Pfeffersortiment ausreichen für Deinen tollen Gulasch. Ich liebe Rindergulasch. Den kann man gut vorbereiten.

Gepostet am 03.02.2011 - melden?
*Klugscheißermodus an*

Mit "Pigment" meinst du wohl eher "Piment"?

Gepostet am 03.02.2011 - melden?
Piment

Sorry , ja natürlich die dicken Beeren, die pfefferähnlich riechen. Danke für den hinweis, das ist ein echter Tippfehler a la kurbis.

Rezept Steckbrief

"feuriges Pfeffer-Rindergulasch"

Zutaten
  • 1,2 kg Rindfleisch aus der runden Schulter
  • 25o gramm Ochsenlende - gut abgehangen -
  • 2 rote Paprika
  • 1 st Zucchini
  • 7-8 st mittlere Gemüsezwiebeln
  • 1oo gramm Sellerie
  • 3 st Möhren
  • 4o gramm Tomatenmark
  • 2oo ml Rotwein z.b. Zweigelt oder Blaufränkischen
  • 2 st Knoblauchzehen
  • Gewürze Mischung Peitschenpfeffer, Piment, 3 getrocknete Chillis, weißer Pfeffer, schwarzer Pfeffer,Sezuanpfeffer
  • 3 Eßlöffel Mehl
  • 1 Dose geschälte Tomaten bester Qualität
  • 3-5 Eßlöffel bestes Olivenöl
  • Meersalz Prisen jeweils über Gemüse u. Fleisch
  • 1 Teelöffel getrocknete Kräuter der Provence
Autor
kurbis
Anzahl Portionen
4-6
Dauer
mehr als 90 min
Zubereitungszeit
mehr als 90 min
Region
Deutschland
Schwierigkeitsgrad
Einfach
Kalorien
Keine Angabe
Saison oder Anlass
Winter, Herbst
Art der Zubereitung
Aus dem Backofen, Dünsten, Braten
Menüfolge
Hauptspeise, Brunch & Frühstück
Verschiedenes
Gut vorzubereiten, Klassiker
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