Gebratene Entenbrust im Sesam-Mantel
Gebratenes Entenbrustfilet ist das Highlight auf jedem Salat. Mit Schupfnudeln oder Bratkartoffeln wird es zu einem Hauptgericht.
2 Entenbrustfilets (je ca. 350 g),
Salz,
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer,
gemahlener Kardamom,
50 g Sesamsamen,
2 EL Butterschmalz,
1 Bio-Zitrone,
2 Köpfe Radicchio (je ca. 250 g),
200 ml Geflügelfond (aus dem Glas)
Schritt 1
Die Entenbrustfilets kalt abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen, rundherum mit Salz, Pfeffer und Kardamom einreiben. Im Sesam wenden und die Sesamsamen gut andrücken.
Schritt 2
Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen. Die Entenbrustfilets darin zuerst mit der Hautseite nach unten, dann auch auf der anderen Seite mittelstark anbraten. Anschließend bei reduzierter Hitze noch ca. 12 Min. braten, zwischendurch mehrmals wenden.
Schritt 3
Inzwischen die Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Radicchio putzen, waschen und gut trocken schütteln. In schmale Streifen schneiden.
Schritt 4
Die Entenbrustfilets aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt nachziehen lassen. Das Fett bis auf etwa 1 EL aus der Pfanne gießen. Geflügelfond, Zitronensaft und -schale in die Pfanne geben, die Sauce aufkochen und den Bratensatz unter Rühren lösen. Den Radicchio dazugeben und ca. 2 Min. mitgaren. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Kardamom würzen.
Schritt 5
Die Entenbrustfilets auswickeln, in Scheiben schneiden und mit dem Radicchio-Gemüse anrichten.
Die Zitrone habe ich gegen Orangen getauscht. Damit lässt sich eine prima Sauce ziehen. Die Sesamkruste hat uns sehr gut gefallen. Ich habe die Filets noch in Orangenlikör mariniert. 25 min. bei 100° C im Ofen, dann hat man die Hände nach dem Anbraten wieder frei.
Statt Radicchio habe ich Rot- und Rosenkohl pfannengerührt. Zusammen mit Schalotten und Agaven-Sirup kommt da eine angenehme Süße zusammen. Frühlingszwiebeln lassen sich auch unterrühren. Da Rotkohl längere Garzeiten hat, bleibt er schön knackig. Ich hatte ihn vorher in Stücke geschnitten und mit Rosensalz, das ich von auchwas geschenkt bekommen habe, mit den Händen geknetet. Diese Idee war schon mal nicht schlecht und nach 5x Händewaschen sahen auch meine Hände wieder manierlich aus.
Dazu gab es dann noch Orangen-Hummus. Habe einfach Kichererbsen gekocht, mit geröstetem Sesam, Öl, Chiliöl und dem Saft einer Orange pürriert. Zusammen mit den Granatapfelkernen bombastisch. Nur schwarzen Sesam sollte man dann doch besser nicht pürrieren. Schwarz wird dann eher grau.
Die Idee vom pfannengerührten Rosenkohl habe ich von Y. Ottolenghi. Sonst danke ich Rinquinquin und auchwas, die mich heute beim Kochen begleitet haben. Und ohne den Einwurf von sparrow wäre es heute beinahe keine Orangensauce geworden. Und dann auch kein Orangen-Hummus.