Salzburger Nockerl
Wenn die Nockerl aus dem Ofen kommen, müssen alle am Tisch sitzen und loslegen! Vier Hügelchen entspricht nicht ganz dem Original, lässt sich aber besser portionieren.
1 Vanilleschote,
50 ml Milch,
1 EL Butter,
1/2 unbehandelte Zitrone,
6 Eiweiße (Größe M),
Salz,
60 g Zucker,
3 Eigelbe (Größe M),
10 g Mehl,
10 g Speisestärke,
Puderzucker zum Bestäuben,
500 g gemischte Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren),
50 g Zucker,
1 EL Crème fraîche
Schritt 1
Vanilleschote aufs Küchenbrett legen und der Länge nach aufschlitzen. Die schwarzen Körnchen (das Mark) mit dem Messerrücken herausschaben. Das Mark und die Schote mit der Milch und der Butter in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Auf der abgeschalteten Kochplatte ziehen lassen. Die Zitronenhälfte heiß waschen und die Schale fein abreiben. Backofen auf 230 Grad vorheizen (auch schon jetzt: Umluft 200 Grad). Eine ovale und eher flache Backofenform heraussuchen.
Schritt 2
Die Eiweiße mit dem Salz in eine Schüssel füllen und mit den Quirlen vom Handrührer zu steifem Schnee schlagen. Dabei nach und nach den Zucker einstreuen.
Schritt 3
Jetzt die Eigelbe verquirlen, ein Drittel vom steifem Eischnee unter die Eigelbcreme rühren. Diese Mischung unter den Rest vom Eischnee heben. Das Mehl, die Speisestärke und die Zitronenschale mischen und ebenfalls unterheben.
Schritt 4
Vanilleschote aus der Milch fischen, die Milch in die Form gießen. Von der luftigen Eiermasse mit einem großen Löffel nebeneinander vier große Nockerl in die Milch in der Form setzen. Gleich in den Ofen (Mitte) schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Nockerl appetitlich braun aussehen. Zwischendurch auf gar keinen Fall die Ofentür öffnen, sonst wird aus den luftigen Nockerl eine flache Hochebene.
Schritt 5
Während der Backzeit von den Beeren alle überreifen aussortieren. Die übrigen Beeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen. Zucker mit der Crème fraîche verrühren, die Beeren untermischen. Salzburger Nockerl mit Puderzucker bestäuben und sofort auf den Tisch damit, sonst fällt die feine Pracht zusammen. Die Beeren dazu essen!