Rezept Zucchini-Gnocchi mit halbgetrockneten Tomaten, Basilikum und Parmesan

Selbstgemachte Gnocchi aus Zucchini und Kartoffeln mit selbstgemachten, getrockneten Tomaten aus dem Ofen, Basilikum und gehobeltem Parmesan

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Rezeptinfos

Portionsgröße
4
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zeit
30 bis 60 min Zubereitung

Zutaten

Für die Gnocchi: 800 g
mehligkochende Kartoffeln
400 g
Zucchini (entkernt gewogen)
100 g
50 g
Kartoffelmehl
150 g
Hartweizengrieß
1 EL
Speisestärke
2
Eier (Größe M)
Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss
etwas Mehl für die Arbeitsfläche
4 EL
Butter zum Anbraten
Für die Tomaten: 400 g
Cocktailtomaten
1/2 EL
1/2 TL
1 EL
getrocknete Kräuter (Mischung aus: Rosmarin, Thymian, Oregano, Bohnenkraut)
Zum Anrichten:
einige Zweige frischer Basilikum
50 g
frisch gehobelter Parmesan
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. 1.

    Hinweis: Tomaten müssen über Nacht trocknen! Die Tomaten abends zuvor vorbereiten: Den Ofen auf 225 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

  2. 2.

    Für die halbgetrockneten Tomaten, die Tomaten waschen, abtrocknen und halbieren. In eine große Auflaufform oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander setzen. Mit Zucker, Salz und den Kräuter bestreuen.

  3. 3.

    Nun die Tomaten auf mittlerer Schiene in den Ofen stellen. Den Ofen schließen und ausschalten. Die Tomaten über Nacht im verschlossenen Ofen stehen lassen.

  4. 4.

    Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und im kochenden Salzwasser wie Salzkartoffeln in etwa 20 Minuten weich kochen. Zucchini waschen, abtrocknen und mit einem Löffel die Kerne in der Mitte herausschaben. Die Zucchini ebenfalls in Spalten schneiden und in ca. 10 Minuten in einem separaten Topf weichkochen.

  1. 5.

    Die Zucchini nun in ein Sieb geben und mit einem Löffel etwas andrücken und so möglichst viel Wasser herauspressen. Alternativ kann man die Zucchini auch in einer Kartoffelpresse etwas andrücken, sodass nur die Flüssigkeit (und nicht das Fruchtfleisch) herausgedrückt wird. Den entwässerten Zucchinibrei nun mit einem Pürierstab glatt pürieren.

  2. 6.

    Die Kartoffeln kurz ausdampfen lassen und noch lauwarm durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel pressen. Das pürierte Zucchinigemüse zufügen. Nun die beiden Mehle, Grieß, Speisestärke und Eier zufügen. Mit Pfeffer, Muskat und Salz würzen. Bei dem Mehl lieber nach und nach zugeben und alles vermengen, dass der Teig nicht zu trocken wird. Der Teig sollte weich und noch ein bisschen klebrig sein, aber doch so stabil, dass er bindet. Lieber mit weniger Mehl anfangen und nach und nach die Menge erhöhen, sodass man sieht, ob die Mehlmenge schon ausreicht. Falls der Teig doch mal zu trocken gerät, kann mit einem zusätzlichen Ei nachgeholfen werden und die Mehlmenge dann vorsichtigst angepasst werden. Wenn man sich bezüglich der Teigkonsistenz unsicher ist, hilft es auch zwischendurch einfach einen Probe-Gnocchi zu machen. Wenn dieser der Kochprobe standhält ohne zu zerfallen, ist der Teig genau richtig.

  3. 7.

    Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Aus dem Teig nun auf einem großzügig bemehlten Brett dicke Rollen formen und ca. einen Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. Wer möchte, kann den kleinen Gnocchi noch mit einer Gabel den typischen Look mit den Rillen eindrücken.

  4. 8.

    Die Gnocchi nebeneinander legen und in dem nur noch siedenden Salzwasser 3-5 Minuten gar ziehen lassen bis sie an die Oberfläche steigen. Die fertigen Gnocchi mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen.

  5. 9.

    Den Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen und fein hacken.

  6. 10.

    In einer separaten Pfanne die Butter schmelzen lassen. Die abgetropften Gnocchi nun in die Pfanne geben und einige Minuten unter Wenden anbraten. Die gehackten Basilikumblätter und die vorbereiteten Tomaten zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gnocchi auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem Parmesan bestreut sofort servieren.

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Kommentare zum Rezept

Aphrodite
Bei mir herbstlich angehaucht.

Die Zucchini-Schwemme ist vorbei und überall stapeln sich Kürbisse. Also werde ich die Zucchini gegen Kürbis tauschen. Und dann wieder die Frage aller Fragen: Warum müssen an Kartoffelgnocchi soviel Ei und Mehl/Stärke dran? Durch das Eiweiß quellen die Gnocchi nur unnötig auf. Eigelb zur Bindung ist o.k., wenn überhaupt notwendig. Da die Zucchini sehr viel Wasser enthalten, würde ich ein Küchen-/dünnes Trockentuch zum Auspressen nehmen.

 

Das Rezept ist interessant, weil Gnocchi nicht nur aus Kartoffeln sein müssen. Und weil nichts über halbgetrocknete, kräuterwürzige Tomaten geht.

Aphrodite
Mit würzigem Salat.
Zucchini-Gnocchi mit halbgetrockneten Tomaten, Basilikum und Parmesan  

Grüner und roter Hokkaido gesellten sich zu Hopfenblättern, Senfkraut und Rucola. Gnocchi selbst zu machen lohnt sich allemal.

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