Holunderbeeren

Dem geheimnisvollen Strauch werden magische Kräfte nachgesagt – wer weiß! In jedem Fall hat der Hollerbusch viel Nützliches und vor allem Schmackhaftes zu bieten.

Holunderbeeren

Herkunft:

Mitteleuropa ist die Heimat des Holunders. In Deutschland gehört Frau Holles Strauch zum alltäglichen Landschaftsbild. Schon Hippokrates nannte Holunder wegen seiner vielfältigen Heilwirkungen einen Medizinschrank, dessen Türchen heute langsam wieder geöffnet wird.

 

Charakteristika:

Weltweit existieren etwa 20 bis 30 Holunderarten. In unserer Breiten kommt der Schwarze Holunder am häufigsten vor. Man findet ihn an Wegrändern, Waldlichtungen und oft im Windschatten von Gebäuden. Der stark verholzende Strauch wird bis zu acht Meter hoch. Seine schirmartigen Blüten leuchten weiß bis gelblich. Die zunächst roten Beeren verfärben sich mit der Reifung schwarz.

 

Holunderprodukte helfen bei Erkältungen, gegen Fieber und Atemwegserkrankungen. Holundertee oder -saft fördert die natürliche Schweißproduktion und wirkt entzündungshemmend. Das im Holunder enthaltene Sambunigrin kann Übelkeit verursachen. Er sollte daher nicht roh verzehrt werden. Gekocht ist Holunder aber unbedenklich genießbar.

 

Saison, Einkauf, Lagerung:                       

Mai bis Juli ist Erntezeit für die schmackhaften Blüten. Sie sollten gleich nach dem Pflücken verarbeitet werden. Die Früchte werden im August und September reif. Holundersirup ist vielseitig einsetzbar und hält sich kühl gelagert etwa 6 Monate.

 

Verwendung:

Holunderküchlein vereinen den leicht herben Holundergeschmack mit süßem Eierkuchenteig. Schmeckt prima mit Schlagsahne und einem Gläschen Holundersekt! Holundersuppe ist besonders im Winter, wenn Erkältung droht, eine gesunde Mahlzeit. Holundersirup oder -saft verleiht Suppen, Saucen oder Süßspeisen eine besondere Note.

 

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