Kokos

Sonne, Strand und Palmen – stillen Sie Ihren Urlaubshunger mit der süßen Kokosfrucht vom "Baum des Lebens"!

Kokos

Herkunft:

Vermutlich stammt die Kokosnuss aus dem tropischen Melanesien, den Inseln im Stillen Ozean. Auf dem Meer treibend verbreitete sie sich zunächst selbst. Heute ist die Kokospalme eine wichtige Kulturpflanze, die in den meisten tropischen Ländern genutzt und weltweit verkauft wird.

Charakteristika:

Die Kokosnuss ist eigentlich eine Steinfrucht. Die äußere grüne Schale wird nach der Ernte gleich entfernt. In den Handel gelangt nur der innere braune Steinkern. Eine etwa 3 bis 5 cm dicke Schale umgibt einen Hohlraum, der mit trinkbarem Kokoswasser gefüllt ist. Das süß-säuerliche Fruchtwasser erfrischt wunderbar. Mit zunehmender Reife wird das Kokoswasser zu festem weißem Fruchtfleisch mit einem tollen nussartigen Aroma. Ist das gesamte Fruchtwasser jedoch fest geworden, schmeckt es seifig. Frische Kokosnüsse sind nicht nur lecker, sondern auch gesund – sie enthalten etwa 40 % Fett, Eiweiß, viel Vitamin B und Mineralstoffe.

Kokosmilch:

Sie entsteht nicht in der Frucht, sondern wird erzeugt. Dazu püriert man das Fruchtfleisch mit Wasser. Die Masse wird ausgepresst, übrig bleibt aromatische Kokosmilch. Ultrahoch erhitzt kommt sie in Konserven in den weltweiten Handel.

Kopra:

Das getrocknete Fruchtfleisch nennt man Kopra. Daraus produziert man Kokosöl, Kokosfett, getrocknete Kokosflocken und Kokospaste zum Kochen. Kokosöl ist ein prima Hautpflegemittel. Die Kosmetikindustrie nutzt es für Seifen, Shampoos und Cremes.  

Kokoslikör ist ein Mixgetränk. Je nach Hersteller wird er aus Kokosmilch, Zucker und Cachaça (Zuckerrohrschnaps; siehe auch Warenkunde "Cachaça") gemixt und enthält dann etwa 16 % Vol. Alkohol. Oder es wird Rum mit Zucker und Kokosnussaroma verfeinert, bei einem Vol. Alkoholgehalt von rund  21 %. Pur, mit einer Kugel Vanilleeis, in exotischen Cocktails oder mit Fruchtsäften gemischt ist Kokoslikör immer eine Versuchung wert (siehe auch Warenkunde "Likör").

Das alkoholfreie Pendant Kokossirup gehört ebenfalls in jede gut sortierte Bar und verleiht Cocktails, fruchtigen Desserts, Cremes und Gebäck einen feinen, promillefreien Kokosgeschmack.

Saison, Einkauf und Lagerung:

Kokosnüsse können Sie immer kaufen. Aber machen sie unbedingt den Schütteltest! Wenn Sie beim Schütteln genügend Flüssigkeit in der Nuss spüren, ist sie reif für den Genuss. Keine Flüssigkeit – kein Geschmack, die Kokosnuss ist schon hinüber.

Kokosnüsse sollten kühl und trocken lagern, aber nicht zu lange, sonst trocknen sie aus. Kokosnusscreme wird in Dosen angeboten und ist ungeöffnet mehrere Jahre haltbar.

Verwendung:

Das frisch geriebene Kokosfleisch verleiht Puddings, Salaten oder Cremes eine angenehm fremdländische Note oder verfeinert Kuchen, Torten und Eis. Wer es richtig exotisch mag, probiert mit Kokosraspeln paniertes Fleisch, Fisch oder Gemüse. Ein ganz besonderer Gaumenkitzel! Mit Kokosmilch gelingen feine Curries. Die "Cream of Coconut" entsteht aus eingedicktem Kokosnussfett und mit Rohrzucker gesüßter Kokosmilch. Sie ist vor allem für Süßspeisen und Cocktails geeignet. Spüren Sie schon das Südseefeeling?

Und hier finden Sie Rezepte mit Kokosmilch.

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