Fleisch Schwein Schweinebraten Rezepte
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Schweinebraten

Du bist auf der Suche nach einem Rezept für würzig-saftigen Schweinebraten? Bei uns findest du inspirierende Schweinebraten-Rezepte zum Schlemmen.

Schweinebraten-Rezepte

Deftiges

Häufig gestellte Fragen & Tipps

Mit diesen acht Tipps gelingt dir der knusprige Schweinebraten garantiert: 

Tipp 1: Greife zu Fleisch mit Schwarte

Für einen leckeren, knusprigen Schweinebraten solltest du zartes Fleisch mit Schwarte verwenden. Hierfür kaufst du am besten ein großes Stück Fleisch ohne Knochen, da sich der Braten so leichter aufschneiden lässt. 

Tipp 2: Schneide die Schwarte ein

Wer einen knusprigen Braten servieren möchte, sollte die Schwarte einschneiden. Hierfür eignet sich ein Schachbrettmuster, also Quer- und Längsschnitte durch die komplette Haut, am besten. Achte darauf, dass die Schnitte nur die Haut und nicht das Fleisch einschneiden. Solltest du das nicht selbst machen wollen, kannst du auch den Fleischer deines Vertrauens bitten, die Haut für dich zu schröpfen. 

Tipp 3: Salze das Fleisch ein

Bei der Zubereitung des Bratens sind der geschmacklichen Vielfalt keine Grenzen gesetzt: Reibe das Fleischstück daher zunächst gut mit Salz ein, weitere Zutaten, wie z.B. Pfeffer, Knoblauch und Kümmel, kannst du je nach Geschmack hinzufügen. Damit die Gewürze auch gut einziehen, solltest du das gewürzte Fleisch in einen verschließbaren Beutel legen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Tipp 4: Überbrühe die Schwarte

Der wohl wichtigste Tipp ist, dass du die Schwarte überbrühen musst. Dies funktioniert wie folgt: Heize den Backofen auf etwa 150-175 °C vor. Fülle dann in eine Bratenform etwa fingerhoch, kochendes Wasser ein. Lege danach das Fleischstück mit der Schwarte nach unten, sodass diese im Wasser liegt, in die Bratenform ein. Je nach Geschmack, dann noch Zwiebeln oder andere frische Zutaten hinzugeben und ins Rohr schieben. Nach etwa 30 Minuten auf der Hautseite kannst du den Braten wenden.

Tipp 5: Achte auf die Bratentemperatur

Nachdem du den Braten umgedreht hast, wird für die nächsten 30 Minuten – variiert in Abhängigkeit der Fleischgröße – die Temperatur im Backofen nicht erhöht. Achte darauf, dass das Fleisch nicht zu heiß brät, da es sonst zu trocken wird. Allgemein gilt: Brate das Fleisch lieber bei niedrigerer Temperatur, dafür aber etwas länger.

Tipp 6: So wird die Schwarte knusprig

Damit die Schwarte nun aber schön knusprig wird, solltest du folgende Schritte beachten: Öffne den Ofen für eine halbe Minute, damit der Dampf bzw. Bratendunst abziehen kann, entnimm den Braten und gib diesen in eine neue Bratenform ohne Saft. Dann wird der Braten wieder in den Backofen geschoben und bei starker Hitze (bestenfalls Oberhitze oder Grill-Heißluftfunktion) die Kruste für rund 10 Minuten gebräunt. Achte aber darauf, dass dir die Schwarte nicht verbrennt. 

Tipp 7: Fleisch ruhen lassen

Schneide den Braten, nachdem du ihn aus dem Ofen geholt hast, nicht sofort an. Lasse das Stück lieber einen Moment ruhen, schneide es dann an und serviere es. 

Tipp 8: Den Braten niemals übergießen!

Du solltest den Braten niemals bei der Zubereitung übergießen, da die Kruste ansonsten nicht knusprig werden kann.

Schweinekrustenbraten richtig zubereiten

Video

Aus dem Küchengötter-Forum

 

Fleisch Schwein Schweinebraten Rezepte
Welcher Schweinebraten ist der beste?

Ich mag am liebsten den nach italienischer Art mit einer leckeren Kruste aus Zitronenschale, Rosmarin, Knoblauch, Nelken und Fenchelsamen. Und Ihr?

Erstellt von Wackelpeter am 26.06.2008

Italienischer Schweinebraten
Der von Oma...

Fast 20 Jahre hat´s gedauert, bis ich den Schweinebraten so hinbekommen hab, wie früher meine Oma. Gott sei Dank hatte ich in dieser langen Zeit immer geduldige und zufriedene Testesser (sie hatten ja keinen Vergleich)! Lange hab ich mich mit Zwiebeln, Karotten und anderem Wurzelwerk herumgeschlagen, die Ofentemperatur zu hoch eingestellt und auch zu kleine Fleischstücke verwendet. Das Fleisch war nicht so, wie bei Oma und die Soße erst recht nicht. Irgendwann hab ich dann das ganze "Gemüse" weggelassen, weil ich keine Zeit zum Putzen hatte, den 2,5 kg schweren Braten (Hals) nur mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kümmel gewürzt, angebraten, mit Brühe aufgegossen, bie 130 Grad in den Ofen geschoben und ohne groß nachzuschauen fast 4 Stunden dringelassen. Das roch dann plötzlich so wie früher am Sonntag bei Oma, und es schmeckte fast auch schon so. In der Zwischenzeit schmeckt´s wirklich so wie bei Oma und ich laß Schinkenstücke weg, weil die - wie auch immer - bei mir hart werden. Am besten gelingen mir zart durchwachsene große Halsstücke oder (man möge mir verzeihen) Stücke vom Spanferkel. Semmelknödel dazu sind "himmlisch" und das ganze führt uns nach dem Verzehr unweigerlich zum Verdauungsschläfchen auf die Couch!

Eliza schrieb am 26.06.2008 23:41

Schulterbraten mit Biersauce
Hals oder Schulter?

Gute Frage, Wackelpeter. Aber vor den Gewürzen frage ich mich: Will ich Schulter mit knuspriger Kruste, aber nicht so zartem Fleisch - oder Schweinenacken ohne Kruste, aber saftiger? Ich mag wie Eliza lieber Nacken und werde dieses sehr gut klingende Rezept sicher ausprobieren, danke fürs Teilen.

Ananasbelle schrieb am 26.06.2008 23:42

Schweinebraten mit Malz-Essig-Sauce
Italienisch und Bayrisch

Hallo Wackelpeter, ich finde sowohl den bayrischen als auch den Schweinbraten nach italienischer Art gut. Kommt drauf an, wer ihn macht. Ich selber mach' lieber den italienischen. Dazu nehme ich Schweinenacken, diverse Kräuter, Knoblauch, Zitronenschale, gehackte Pinienkerne und Olivenöl. Zum Begießen nehme ich kräftigen, säurehaltigen Weißwein. Je niedriger die Brattemperatur (130-140 Grad) ist, desto zarter und saftiger ist der fertige Braten (bei guter Ausgangsware). Und wenn ich ganz viel Zeit habe, setze ich den Braten auf kleine geschälte Kartoffeln. Die schmecken in dem Bratensaft gegart richtig klasse zum Fleisch. Doch trotz der italienischen Variante finde ich einen bayrischen Schweinebraten mit Semmelknödeln auch nicht zu verachten. Obwohl die Schulterstücke selbst bei niedriger Brattemperatur nie so saftig sind wie die Nackenstücke. Aber dafür hat man mit ein bisschen Glück eine schöne Kruste. Was ich allerdings nicht mehr mache, ist das Fleisch mit Bier zu begießen. Das gebe ich allerhöchstens noch zum Abschmecken der fast fertigen Sauce dazu. Die ist mir sonst immer zu bitter. Jetzt kriege ich richtig Lust, mal wieder einen Schweinebraten zu machen. Vielleicht lade ich ein paar Freunde dazu ein - dann kann ich ein größeres Stück Fleisch nehmen, und das gelingt ja immer besser.

Marie schrieb am 03.07.2008 00:00

Gefüllter Schweinebraten à l'Italienne

Die Gewürze für den italiensichen Schweinbraten klingen sehr verlockend. Gibt es dazu vielleicht ein ausführliches Rezept?

Resi Schmelz schrieb am 03.07.2008 11:38

Italienischer Schweinebraten
@Resi

Schau mal hier, der kommt meiner Variante ziemlich nahe ... Ich steche zusätzlich das Fleisch vor dem Einreiben mit einem spitzen Messer ein und fülle die entstehenden Löcher mit der Gewürzmischung auf. So wird das Fleisch noch ein bisschen aromatischer ...

Wackelpeter schrieb am 03.07.2008 21:20

Schweinebraten mit Knödel und Soße
Machs mal auf unsere Art

Hallo Ihr Schweinsbratenliebhaber! Ihr werdet vieleicht lachen, aber versucht es mal mit schönen mageren Schweinebauch von einem guten Metzger. Gibt eine herrliche Kruste. Und in die Reine noch Zwiebel, geviertelt, halbe rohe Kartoffel. Fleisch schön einsalzen und einkümmeln usw.

Chiemgauer1903 schrieb am 04.07.2008 14:27

Niedrigtemperaturgaren Fleischthermometer
Experimente

Hallo zusammen, habe auch ein bissl rumexperimentiert. Dabei gings weniger um die Gewürze, mehr um die Zubereitungsart. Glücklich war ich über die Schmorvariante mit viel Flüssigkeit und über die Niedrigtemperaturvariante. Beides mit Schulter probiert. Das Ergebnis ist natürlich ganz verschieden. Der Schmorbraten zerfällt quasi und schmeckt lecker mit viel Soße, der Niedrigtemperaturbraten ist saftig und leicht rosa. Weniger Glück hatte ich mit der Bratmethode, also relativ hohe Temperaturen (150 bis 200 °C) und wenig Flüssigkeit, taucht ja in vielen Rezepten auf. War bisslang irgendwie immer etwas zäh und trocken. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

bagel schrieb am 06.12.2008 14:36

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