Aktueller Fernsehtipp

Essen aus der Region

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küchengötter

 


Liebe Küchengötter,


 


hier ein aktueller Fernsehtipp für heute Abend: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Total-lokal-Essen-aus-der-Region,sendung369356.html



Könntet Ihr Euch vorstellen, zwei Wochen lang ausschließlich regionale Produkte  in Eurer Küche zu verwenden? Würdet Ihr das hinkriegen?


Schönes Wochenende und lieben Gruß vom


Küchengötter-Team


 

nika
Testen

Ich denke, ich kann es mal probieren. Viel muss ich da nicht verändern, allerdings habe ich z.B. Knoblauch von einem Bauern in Spanien direkt vom Feld gekauft und eigenhändig importiert, darf ich den verwenden? Wo sind da die Grenzen?

Bettina Müller
Spannende Frage

Spannende Frage, liebe nika. Vor kurzem gab es beim Perfekten Dinner ein Spezial, bei dem nur mit regionalen Zutaten gekocht werden sollte. Da waren Pfeffer und Vanille beispielsweise auch immer ein Problem (wurden dann aber trotzdem verwendet). 

nika
wilder Knoblauch

Auf meiner Kräuterschnecke habe ich gerade jungen wilden Knoblauch entdeckt, insofern kann ich den Test auch unangefochten mit Knoblauch machen.

 

Ich werde es mal versuchen. Mal sehen, wie lange der GöGa mitmacht :).

Bettina Müller
Schokolade

@nika: Perfekt! ich hoffe, dass Du uns auf dem Laufenden hältst? :-)

 

Ich probiere immer auf die Regionalität der Produkte zu achten. Und grüble nun so vor mich hin, welche Zutaten und Lebensmittel wegaffeln, wenn ich mich zu 100 % regional ernähren würde. Das hieße dann ja auch weder Schokolade noch Kaffee. Ob ich das schaffen würde?

crazycook
Man kann es auch übertreiben

Sich ausschließlich von regionalen Produkten (auf 30 km begrenzt) zu ernähren könnte im Sommer machbar sein, aber ob das auf Anhieb klappt, glaube ich nicht. Es reicht doch meiner Überzeugung nach, wenn man übliche Lebensmittel aus der Region und der Saison vorzugsweise verzehrt. Schon bei Mehl wird es schwierig, wenn die Mühle nicht gerade um die Ecke beheimatet ist und ob das Korn auch vom Bauern nebenan geliefert wird, ist mehr als fraglich. Fast alle Würzmittel, Salz inbegriffen werden über mehr oder weniger lange Wege herbeigekarrt. Frische Kräuter, wenn nicht aus dem Garten, oder vom Gärtner nebenan, haben auch längere Transportwege hinter sich. 

Aphrodite
Regional und fairtrade.

Mitgelitten und etwas leid getan hat mir die tapfere Familie. Öl selbst pressen, Salz (fast selbst) aus der Ostsee schöpfen. Da wird jeder Italiener sagen: Da seid ihr im hohen Norden im Herbst und Winter arm dran.

 

Mein Fokus ist deshalb ein anderer: gute Qualität aus Manufakturen, alles mit Liebe gemacht, regional und saisonal soweit möglich und aus dem eigenen Garten. Wenn ich Glück habe, gibt es dieses Jahr Wilde Möhren und Mini-Gurken. Im Augenblick ist das aber alles noch ein Gemüse-Kindergarten, der neugierig von den Hühnern beäugt wird.

Ansonsten viel von Kooperativen (Fairtrade ist ja auch nicht mehr das, was es mal war) und Bio nach Demeter- oder Bioland-Standards. Morgen will ich mir so eine Kooperative mal live anschauen. Dann lasse ich mir ein wenig Stallluft um die Ohren wehen. Also alles von Neugierde getrieben aber nicht so konsequent wie im Film.

 

@nika, dann drücke ich Dir mal die Daumen. Aber Du hast ja einen prall gefüllten Vorratsschrank.

nika
Prall gefüllter Vorratsschrank

Ja, den hab ich, aber der gilt nicht. Denn da sind Zutaten drin, die überregional angebaut, hergestellt oder abgefüllt sind: Beispiel Salz oder Reis. Da fallen sogar selbstgemachte Nudeln raus! Mein Mehl mahle ich von Korn (regional angebaut, ca. 15 km Entfernung) selbst, das wäre noch okay, die Eier kommen vom Nachbar-Hof (300 m), das Leitungswasser kommt aus einem Trinkwassergebiet (ca. 8 km), beim Salz hapert es. Meine selbst gekochten Vorräte enthalten auch Salz und Kleikartoffeln, die ca. 35 km entfernt angebaut werden. In meinen Kühlschrank mag ich gar nicht schauen :). Dazu kommt, GöGa streikt schon vor Beginn! Und nun, ich kann den Test also nicht starten.

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