Beinwell

Ein eher Unbekannter in der Küche, vielleicht auch zu Unrecht in Vergessenheit gekommen, doch mit vielen guten Eigenschaften.

0
Kommentare
auchwas

Seine anderen Namen: Symphytum, Comfrey, Consoud,  Beinwurz, Hasenbrot, Wallwurz, Speckwurz
Eine anspruchslose Pflanze, mit vielen guten Eigenschaften,  die bei uns ohne große Anforderungen wächst, er  mag es feucht und ist verwandt mit dem Borretsch.
.
Verwendet werden die Blüten,  Blätter, die Stiele und die Wurzel. Die Wurzel verwiegend  für  Hustensaft, Heilsalben. Der Beinwell enthält viele Vitalstoffe, besonders Vitamin B12 Auch Pfarrer Kneipp verwendete ihn sehr gerne und für Hildegard v. Bingen war er eine vielseitige Wunderpflanze. Aber nicht zuviel davon, denn dosieren und abwechseln  mit anderen Kräuter sollte man schon.

Geerntet werden die Stiele und Blätter zwischen April und Juni, da sie etwas behaart sind, werden sie nicht gerne roh verzehrt, doch auch wie der Borretsch fein geschnitten und mit etwas Salz gemörsert und  etwas Öl an einen Salat eine Bereicherung. Der Geschmack erinnert an Gurke.
Verarbeitung in der Küche: In Teig ausbacken, dünsten wie Spinat. Michael Hoffmann (Küchenchef im Margaux, Berlin) schreibt :  Zu empfehlen ist der Beinwell  in Zubereitungen  die eine Frische oder Säure benötigen, er kann Akzente setzen. Er verwendet ihn anstelle von Basilikum in einer Ratatuille, das ergibt eine süßliche Komponente und eine Aromenspiel für den Gaumen.
Ich mache seit Jahren Beinwellnockerln, die wir in einer Gemüsesuppe sehr sehr gerne mögen und natürlich gibt es noch mehr Rezepte, die folgen.

Hier könnte dein Kommentar stehen ...
Küchengötter User
Küchengötter User
Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login