Bläuliche Finger vom Zwetschgenverarbeiten

Bläuliche Finger vom Zwetschgenverarbeiten

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Kommentare
Nicole Stich

Eine Freundin bereitet derzeit einen Zwetschgenkuchen nach dem anderen für ihre Kaffeebar zu, aktuell wirklich der Renner bei ihren Gästen. Aber als sie mir gestern ihre bläulichen Finger entgegenstreckte (vom Vorbereiten der Zwetschgen), war ich auch ratlos. Eine Kundin schlug vor, die Finger mit Zitronensaft zu säubern, was letztendlich zwar ein wenig half, ein wenig blau waren sie aber immernoch... Hat jemand eine Idee?
Meine Großmutter hatte früher eine Paste ähnlich Kernseife in der Waschküche, die sie nach Gartenarbeit zum Händewaschen verwendete - immer mit super Ergebnis. Leider kann mir keiner mehr sagen, was das damals war.

Burgl
Backpulver?

Ich meine mich zu erinnern, dass wir die Finger mit Backpulver und ein bisschen Wasser sauber bekommen haben. Deine Freundin kann´s ja mal ausprobieren...

Bläuliche Finger

Zum Entsteinen von fürchterlich färbenden schwarzen Kirschen und eben auch Zwetschgen ziehe ich "Einmalhandschuhe" an, ganz wie der Zahnarzt meines Vertrauens ;-). Die sind billig, und falls sie einreißen, nehme ich mir einfach einen neuen. Das funktioniert sehr gut.

Resi Schmelz
Oh!

oh, da ist sie wieder die Oma.
Habe gerade den "Film" gesehen!
Meine Oma war kulinarisch nicht so toll drauf (böhmische Armenküche, ich sage nur "Mehlknödel" vor denen mir damals grauste und die ich jetzt wieder mag), aber ich erinnere mich noch mit der damaligen Bewunderung, wie ich ganz erschöpft mit kl. Kind zu Besuch kam und gefragt wurde, ob er mir nicht gut gehe. So war es leider und damit es mir wieder besser gehen sollte, habe ich ruckzuck eine selbstgemachte Tomatensuppe und einen selbstgemachten Apfelstrudel gekommen und zwar den nicht edlen dünnteigigen, sondern Dickeren, "Glietschigen". Ach war das schön!
Und bei Mutter war es ja genauso!

Passt eigentlich nicht zur Frage, macht aber hoffentlich nichts aus.

 

Zwetschgenkuchen im Cafe Solo?

Zumindest klingt es so...

 

Die Paste von der du geschrieben hast klingt für mich ganz verdächtig nach einer Handwaschpaste so wie es sie früher bei unseren Nachbarn auf dem Bauernhof immer gab um damit die Hände nach der Arbeit zu waschen. Das Ganze ist im Prinzip eine Arte Peeling... Bei unseren Nachbarn war es immer "Reinol" aber es gibt sicher unzählige Andere. Aber Vorsicht, diese Pasten sind eher nichts für empfindliche Hände. Ich denke du kannst so etwas in jedem halbwegs gut sortierten KfZ Zubehör bekommen, da sie eigentlich für die Handreinigung in Werkstätten gedacht sind und man damit so gut wie alles wieder "weg" bekommt.

An dieser Stelle noch mal ein dickes Kompliment für dein neues Buch, hab es gestern zufällig im Laden entdeckt und direkt migenommen...

Der Duft der Handwaschpaste...

Total unnuetzer Beitrag, aber hier sitze ich in Connecticut und beim Lesen faellt mir sofort der Duft der Handwaschpaste ein, die mein Vater in den Sechziger Jahren immer benutzte; sie hatte einen leckeren Mandelgeruch!  Aber wer sie herstellte, weiss ich auch nicht.  Trotzdem, die Erinnerung an den Geruch war sofort da...

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