Chaos-Küche

Ich liebe das Kochen, aber ich hasse es die Küche aufzuräumen. Ich nehme mir jedesmal vor immer gleich alles wegzuräumen, aber …Wie geht es euch da? Hat jemand vielleicht sogar Fotos die mich berühigen. Wie verhindert man das Chaos?

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Kommentare
plaisir

Ich liebe das Kochen, aber ich hasse es die Küche aufzuräumen. Ich nehme mir jedesmal vor immer gleich alles wegzuräumen, aber …
Wie geht es euch da? Hat jemand vielleicht sogar Fotos die mich berühigen. Wie verhindert man das Chaos?

KleineKöchin
Arbeitsteilung und Geschirrspüler

Ach, wie fühle ich mich angesprochen bei deinem Beitrag.

Ich habe da mehrere Lösungsvorschläge, von leicht bis schwer umzusetzen, evtl. auch nicht ganz ernst zu nehmen.

1 Tipp: Kleine Küche - die ist ohnedies gleich so vollgeräumt dass man nach einem gewissen Maß an Chaos dies einfach nicht mehr überbieten kann...

Anderer Vorschlag: Ich lade gerne Freundinnen oder Familienmitglieder zum Essen zu mir ein. Wenn sie richtig gut versorgt wurden und ich betone wieviel Aufwand dieses Mahl bereitet hat kommen manchmal Schuldgefühle auf und sie helfen die Küche aufzuräumen oder erledigen dies gleich selbst *g*. Funktioniert gut bei besten Freundinnen die sich gerne selbst zum Essen einladen und als Gegenleistung gleich das Aufräumen im VOrhinein festlegen.

Weiterer Tipp, ideal bei kleiner Küche. Ein Geschirrspüler in Normalgröße lohnt sich in meinem 1-Personen-Haushalt nicht, hätte außerdem keinen Platz. Ich habe mir einen sog. Camping- Geschirrspüler zugelegt, passt für 4 Gedecke und ein wenig Krimskrams zusätzlich. Meist schaffe ich es nach dem Kochen noch ihn wenigstens einzuräumen. Müsste ich noch extra abwaschen, ...oje.

 

Außerdem verwende ich noch möglichst wenig Werkzeug zum Kochen, das minimiert den Aufwand beim Aufräumen.

Vielleicht konnten die meine Tipps ein wenig helfen, aber wenn es dich beruhigt: Auch meine Küche gleicht oftmals noch längere Zeit dem Vorhof zur Hölle...

MauriceGarin
Ich koche, sie spült...

... so lautet bei uns das Motto, nicht immer, aber schon öfter! Ich muss gestehen, dass die Küche nach meiner Kochaktion auch meistens wie ein Schlachtfeld aussieht. Aber irgendwie hat meine Frau das Talent, das Chaos mit ein paar Handgriffen zu beseitigen. So hat sie während ich koche Zeit, und ich halt danach... Je nachdem, was ich koche, spüle ich aber auch schon mal während des Kochens ab (je nach Lust und Laune) und je nachdem, wie viel zu spülen ist, bewältigen wir dann auch nach dem Essen zusammen das Chaos. Irgendeine Lösung finden wir immer ...

Arbeitsteilung, das ...

... ist auch bei uns das Zauberwort. Wenn sie wahrscheinlich auch anders aussieht als bei anderen: weil ich leider eher zur Backen-Fraktion gehöre und deshalb Kochaktion schon per se im Chaos enden, bin ich mittlerweise dazu übergegangen, alles nötige vorzubereiten: "Wie sollen denn die Zwiebeln geschnitten werden?" (Mach ich ehrlich gesagt, ganz gern...) "Und die Tomaten, was passiert mit denen?" Ansonsten sorg ich einfach durch meine bloße Anwesenheit für Chaos. Als Topfgucker und jemand, der einfach alles wissen will, steh ich leider die meiste Zeit im Weg rum und bin dann schon mal dafür verantwortlich, dass Sachen verschüttet werden... Und um meinen Köchen dann noch mehr auf die Nerven zu fallen, fange ich mittendrin an, ihre benutzten Schüsseln und Messer zu spülen (damit nachher das Chaos nicht so groß ist) und sorg dadurch nur für noch mehr Unruhe, wenn dann panisch nach einem bestimmten Messer "Mensch, das kann doch nicht... das hab ich doch grad... und bestimmt hierhin gelegt..." oder sonstigem Küchenutensil gesucht wird, das ich grade mit viel Euphorie abspül...Chaos ist also weniger raumtechnisch als personentechnisch vorprogrammiert ;-)

raingirl
ja, ja..

... ich wäre auch für die erfindung eines größeren geschirrspülers, bei dem man einfach nur die küchentür zu machen muss, auf 'go' schaltet und wenn man dann in ner stunde wiederkommt, blitzt und blinkt alles :)

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