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"Crashkurs Kochen" für Anfänger

Neu am Herd? Keine Ahnung, wie man Bratkartoffeln kross brät oder ein saftiges Fischfilet hinkriegt? Berichten Sie hier von Ihren ersten Kochversuchen...

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Kommentare
küchengötter

 

Was ja niiiieee klappt...

Also so ganz absoluter Beginner bin ich ja nicht: Nudeln kochen geht, Kartoffeln mit sämtlichen Quarkvarianten krieg ich auch noch hin. Aber was einfach niiieee klappen will: knusprige Bratkartoffeln aus der Pfanne. Entweder sie bleiben weich oder sie werden zu kleinen schwarzen, buttertriefenden Klumpen. Ich dachte, das Fett macht die knusprige Kruste? Scheinbar nicht...Habt Ihr da nen Tipp für mich?

Kochenlernen in der Wohngemeinschaft

Ja, in der ersten WG, nicht mal zwanzig Jahre alt und kulinarisch auf uns alleine gestellt... Nach einem halben Jahr Mensa und TK-Pizza haben wir uns dann ans Kochen gewagt: Angefangen mit Pasta, Gemüse, irgendwann kam dann auch Fleisch und Fisch dazu, immer ein bischen schwieriger. So hat das ganz gut geklappt. Rat haben wir uns in Kochbüchern oder am Telefon bei Mama geholt. Und wenn es gut schmeckt, dann kommt die Lust am Kochen und Selber-Machen von ganz alleine. Und mit ein wenig Kocherfahrung kann man dann auch mal improvisieren, Zutaten ersetzen und Rezepte abwandeln. Immer noch schmunzeln muss ich, wenn ich an den ersten Versuch meines Mitbewohners, Nudeln zu kochen, denke: Ein Kilo Nudeln in den Topf, kaltes Wasser drauf und ab auf den Herd...Aber woran ich bis heute scheiter: Eine ordentliche Sahnesoße kochen, flockt immer noch oft...Habt Ihr den ultimativen Tipp?

Mein erstes Mal

Mit 17 wollte ich meine griechische Oma beeindrucken und habe auf einem Gasherd Tomatenreis gekocht. Das Ergebnis war roh und angebrannt. Meine göttliche Oma hat probiert und diese Katastrophe als besten Tomatenreis überhaupt gelobt.

Mittlerweile koche ich einfach nur Wasser auf und werfe dann den Reis hinein (Verhältinis 2:1). Dann schalte ich den Herd ab, decke den Reis zu und sobald ich mit dem Hauptgericht fertig bin, fällt mir wieder ein, dass es als Beilage Reis gibt.

 

Aber was ich überhaupt gar nicht kann: Pizzateig. Da habe ich alle Versuche eingestellt. Das schont die Nerven.

Ja, so bestimmte Malheurs kennt wohl jeder...

Meine erste selbstgekochte Studenten-Nudelsuppe sorgt immer noch für Lacher: ca 3 l Wasser ("des verkocht scho") mit einem 50 g Suppennudelpäckchen und kaum Salz geschweige denn Gemüsebrühe. Und das für 2 Personen (die sich nach dem ersten Löffel für die nächstgelegene Pizzeria entschieden haben ;-) Die Suppe ist leider im Ausguss gelandet, war aber auch wirklich ungenießbar.

Und grade gestern wollte ich einen Freund mit Schnitzeln überraschen- schließlich kann  man da ja nichts falsch machen, oder? Weit gefehlt: die Schnitzel haben ihre Panade verloren, selbige hat sich in der Pfanne in Zement verwandelt und am Schluss hat die ganze Bude gestunken. Gegessen hat ers zwar, aber demnächst ist wirklich mal ein Crashkurs nötig!!

Champignoncremsuppe

Also auch ich habe meine Probleme mit dem Kochen. Obwohl ich schon sehr lange koche und auch kreativ dabei bin, klappt es bei mir nicht mit der Champignoncremesuppe. 2x habe ich versucht meiner Familie diese Suppe zu kochen, jedesmal  ist ein dunkles Etwas daraus geworden. Danach habe ich es aufgegeben mit den Champignons.

Ja, so eine richtige Champignoncremesuppe würde ich schon mal kochen können.

Grüsse Maus

Als ich ganz neu am Herd war,

so mit ca. 14 oder 15 Jahren, wollte ich meine Mama mit einem feinen Rührkuchen überraschen. Ich war voller Enthusiasmus - und ganz alleine, ohne Hilfe sollte mir das gelingen - dachte ich. Aber das war nix! Der Kuchen war außen voll verbrannt und innen noch flüssig. Ja, das sind wohl die ersten, einsamen Kochversuche, und ich war so traurig.

 

Und dann folgten unglaublich viele Pizzaversuche. Der Hefeteig ging zwar nach dem Kneten immer schön hoch, aber sobald er auf dem Blech lag, rührte er sich keinen Millimeter mehr und wurde sogar noch flacher. Wir mußten einmal die sogenannte "Pizza" sogar vom Blech abkratzen. Ab da hatte ich eine Riesenangst vor Hefeteig und ich glaube fast, daß der Teig das merkt ;-(

Nachdem mir ein Freund unserer Kinder seine unbefangene und pragmatische (5min) Zubereitung eines wirklich gelungenen Pizzateiges vorgeführt hat, probierte ich es ganz allein im stillen Kämmerlein genauso aus. Und was soll ich sagen, es hat funktioniert und das geht auch heute noch toll ;-)  Die Angst ist weg und die Pizza lecker.

 

Was mir auch heute, trotz meiner langjährigen Kocherfahrung gar nicht gut gelingt, sind Streusel auf einem Obstkuchen. Ich schmecke immer die von meiner Schwiegermutter auf der Zunge, aber ich kann sie halt leider nicht mehr fragen. Doch ich geb nicht auf und probier´s weiter!

Pizzateig

Liebe Eliza,

kannst Du mir das Rezept für diesen Pizzateig verraten?

Dann muss ich nicht immer zum Italiener.

 

vielen Dank,

Afrodite

 

Pizza-Teig - der erste gelungene am 06.02.06

Liebe Afrodite, ich muß schmunzeln, denn das ist noch gar nicht so lange her!

Also Du schüttest 200 g Mehl und etwas Salz in eine Schüssel, bröckelst knapp 1/2 Würfel Hefe in eine Mulde in der Mitte und übergießt die Hefe mit knapp der Hälfte von ca. 170 ml lauwarmem Wasser und verrührst Hefe, Wasser und etwas Mehl mit einer Gabel in der Mitte der Schüssel. Dann gibst Du das restliche Wasser und einen EL Öl dazu und verknetest alles kräftig mit den Knethaken des Rührgeräts. Dann läßt Du den Teig zugedeckt an einem warmen Plätzchen gehen.

Teil 2 folgt hoffentlich gleich

 

Pizza-Teig - der erste gelungene am 06.02.06

Liebe Afrodite, ich muß schmunzeln, denn das ist noch gar nicht so lange her!

Also Du schüttest 200 g Mehl und etwas Salz in eine Schüssel, bröckelst knapp 1/2 Würfel Hefe in eine Mulde in der Mitte und übergießt die Hefe mit knapp der Hälfte von ca. 170 ml lauwarmem Wasser und verrührst Hefe, Wasser und etwas Mehl mit einer Gabel in der Mitte der Schüssel. Dann gibst Du das restliche Wasser und einen EL Öl dazu und verknetest alles kräftig mit den Knethaken des Rührgeräts. Dann läßt Du den Teig zugedeckt an einem warmen Plätzchen gehen.

Teil 2 folgt hoffentlich gleich

 

Teil 2 ist noch schwieriger als Teil 1, weil ich immer rausflieg!

Ganz kurz nur - Teig nicht mehr durchkneten, sondern gleich in die geölte und angewärmte Pizzaform geben, mit bemehlten Handrücken und evtl. einem kleinen Teigroller verteilen, belegen und ca. 20 Minuten bei 230 Grad auf dem Boden des Ofens backen. Gutes Gelingen und keine Angst :-)  der Teig merkt das nämlich! Reicht übrigens für zwei - hungrige Männer brauchen aber bißle mehr davon

Horrorvorstellung Torte

In den letzten 10 Jahren konnte ich meine Kochkünste auf viele Arten immer wieder verfeinern. Fleisch, Suppen, Desserts, Pasta aller Art... Alles hochgelobt von Freunden und Familie und immer wieder gerne genossen. Es gibt nur eines dass mich bis in meine Albträume verfolgt: Torten!!! Noch nie schaffte ich es eine Torte so hinzubekommen dass sie entweder verschenkt werden konnte, geschweige denn dass man sie Freunden zum Genuss vorsetzen konnte. Mal wird der Teig nichts, dann die Creme, dann mal außen schwarz, innen patzig.

Ich schwöre ich habe keine Ahnung warum das so ist. Ich habe schon viele verschiedene Teigarten probiert, mit Creme, mit Früchten, wie auch immer. Irgendwas versaut mir die Torte jedes Mal. Vielleicht ist das so wie mit Elizas Pizzateig: die Torte merkt einfach dass ich mittlerweile schon Angst vor ihr habe???

 

Habe aber jetzt meinen persönlichen Trick 17 entdeckt: Kühlschranktorten - ganz ohne Teig tut sich auch die KleineKöchin  nicht schwer *g*

Danke Eliza

ich werde Deinen Teig ausprobieren und berichtem

Viele Grüße

Bratkartoffel-Trick

@Cacao: Naja, eigentlich weiß ich nicht, ob man das jetzt als Trick bezeichnen soll, auf jeden Fall brachte es für mich den Aha-Effekt: Ich nehme nur gekochte Pellkartoffelscheiben (festkochend) vom Vortag (sind logischerweise kalt) und brate sie in wenig Butterschmalz oder Öl, gerne mit einem zusätzlichen Stück Butter an, bei mittlerer bis hoher Hitze, in einer beschichteten Pfanne (ist Geschmacksache). Ganz wichtig: Kartoffeln erstmal anbraten lassen, nicht wenden, rühren oder rütteln. Dann und wann unter eine Kartoffel spitzen und die Pfanne erst durchschwenken, wenn die Unterseite eine schöne Farbe angenommen hat. Zum Schluß würzen. Seit ich dies beherzige, gibt's viel öfter Bratkartoffeln - weil sooo gut... ;)

Mein erster Kuchen

Das erste was ich in der Küche so mit 14  machen durfte, war ein Kuchen. Zum ersten mal keine Backmischung!! Ich hab mich für eine Biskuitrolle entschieden. Ich liebe Herausforderungen. *g* Mama gab mir das Rezept – handgeschrieben nur die Zutaten, den Rest weiß man ja als Köchin. Ich hab alle Zutaten in die Schüssel gekippt und fleißig gerührt und dann gebacken, ganze 40 Minuten. Das Teil war schwarz, steinhart und sicherlich ungenießbar. Ich hab mir dann ein Rezept aus dem Kochbuch gesucht und festgestellt, dass man bei einem selbstgemachten Kuchen die Zutaten in einer bestimmten Reihenfolge zugibt und Biskuitteig nur 15 Minuten bäckt. Tja, wahrscheinlich mag ich deshalb lieber kochen als backen. Aber eine Biskuitrolle krieg ich mitllerweile auch ganz ohne Rezept hin. *g*

Ich hatte eingeladen

Ich hatte Freunde eingeladen, als Dankeschön für die Hilfe beim Renovieren. Es sollte Brathähnchen geben. Es roch total lecker und alle hatten richtig Hunger - und dann - ich weiß nicht warum, aber das Viech war so zäh, das es sich sogar dem schärfsten Messer wiedersetzt hat das ich damals hatte. Ich vermute, dass ich beim Einkaufen unaufmerksam war und ein Suppenhuhn gekauft habe - oder ob es am Übergießen lag???? So eine Enttäuschung.

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