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Donnerstagsdiskussion, die 10.

Das erste kleine Jubiläum unserer Diskussionsrunde steht heute an! Falls Ihr es noch nicht gesehen haben solltet, wir haben jetzt sogar unsere eigene Kategorie für die Donnerstagsdiskussion hier im Forum! Die Küchengötter richteten diese heute für uns ein (verkündet im Kommentar zur letzten DD) und ich habe mich wirklich wahnsinnig darüber gefreut! Natürlich ist es noch viel schöner, dass Ihr dazu beigetragen habt, dass wir überhaupt ein ganz kleines Jubiläum feiern können! In diesem Sinne würde ich sagen, auf das Nächste (also mindestens 25 :) ... ;)

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Kommentare
JulietteG


Liebe Küchengötter/Innen!


 


Diese Woche habe ich ein Thema gewählt, dass eventuell schon
fast etwas aus der Mode gekommen ist: die Mikrowelle! Als meine Eltern vor 20
Jahren ein Haus bauten und dementsprechend eine Küche einrichteten, war eine
Mikrowelle beinahe ein Muss. Also erst mal rein damit! :)


Besitzt Ihr eine Mirkowelle und nutzt Ihr diese (damals wie
heute)? Bereitet Ihr ganze Gerichte darin zu oder dient sie eher zum Aufwärmen
bestimmter Lebensmittel?


Wie immer blicke ich Euren Beiträgen mit großer Vorfreude
entgegen!


Viel Spaß bei der dieswöchigen Donnerstagsdiskussion!


Liebe Grüße, Juliette


 


P.S.: Heute das Thema wirklich schon ganz früh, aber die
Vorfreude war so groß, bei der Erstellung des Beitrags auf
„Donnerstagsdiskussion“ klicken zu können! ;)



 

Mikrowelle nichts für mich

Genau die 1. Welle der Mikrowelle hab ich auch mitgemacht, als dieses Gerät  unbedingt im Haushalt sind mußte,  als das schnelle und geniale Gerät Einzug hielt. Aber ich hatte keinen Spaß daran, sei es  mit meiner Kochweise und dieser doofe Teller dann noch in der Mitte und Geschirr sollte auch extra genommen werden und dann war das Fleisch nicht aufgetaut und sah grau aus, mein Fehler klar. Die Mikrowelle und ich, wir wurden keine Freunde und als ich dann noch die gesundheitlichen Aspekte las war das Gerät aus dem Haus, so schnell wie es gekommen war. Es geht perfekt OHNE. Köstlich finde ich immer den Einsatz in Amerika bei meinen Freundinnen, das Gerät  für so vieles im Gebrauch, das geht schon morgens los mit dem Teewasser, Tasse rein und dann der Beutel und gut. Bei mit ist das der Wasserkocher und der Tee wird überbrüht oder "Grüner Tee" dann wird das Wasser bis es 80° hat stehen gelassen und zum Tee gegeben. Ja spannend fand ich hier die Diskussion mit dem Schnellen Schoko-Tassenkuchen, von @karlchen das hätte ich zu gerne probiert.  Kochen  mit Herd und Grillen und schmurgeln im Slow-Cooker (Crocky) das mag ich und gefällt mir und es schmeckt.

Pro Microwelle.

Früher, als sie neu war, habe ich selbst damit vollständige Gerichte gekocht. Pellkartoffeln im Beutel ohne Wasserzugabe mal schell gemacht, mache ich immer noch. Milchreis 1-2-3 auch, wenn es Miniportionen sind. Ansonsten unschlagbar, wenn man weiche, flüssige Butter braucht. Das Schmelzen von kleinen Mengen ist ideal und genau auf den Punkt. Sonst nur zum Aufwärmen und da ich ein Kombigerät habe: Wenn ich aus der Zeitplanung fliege, schalte ich sie kurzerhand zu - aber nur für Alltagsgerichte. Mit der Abtau-Funktion habe ich auch schon die schlimmsten Überraschungen erlebt. Microwellen-geeignet sind ja auch eher Fertiggerichte, die nur aufgewärmt werden: Hauptsache fertig und Hauptsache schnell. Eine Microwelle würde so gesehen nur bei mir rumstehen.

Nicht wirklich,,

Ich habe keine eigene, zugegeben, manchmal bin ich froh, das meine Schwiegermutter/gleiches Haus,  eine hat. Ich nutze sie manchmal zum antauen, jedoch nicht zum ganz auftauen. Àuch hier ist ,,, langsam,;;; niedrig-Temperatur gefragt"" Das Gerät war mir nie ganz geheuer. So wollte ich kein eigenes haben. Platz braucht es auch noch. Alleine diese Strahlen sind für mich, nicht geheuer., habe mal gehört, "warmmachen ist hier,  wie wenn das Blut in der Ader Achterbahn erhitzt wird", das kann für mich Pers. nicht gesund sein. Ich nehme lieber einige Töpfe um ein Essen/Vortag/od. Vorrat wieder warm zu machen , und die Spülerei in Kauf. Ich freue mich auf Eure Meinung,  wie seht Ihr das`, gesundheitlicher Aspekt????, bin gespannt wies weiter geht. Liebe Juliette, Du bist ja damit aufgewachsen, was machst Du damit?.

Die erste Mikro

- bei uns "Ping" genannt - schenkte mir mein GöGa zur Taufe unserer Älteren. Als sie den Weg zur Müllstation machte habe ich mich entschieden, ich brauche keinen Ersatz. Allerdings als mein Backofen in der Einbauküche schlapp machte und ich einen neuen brauchte, kaufte mein GöGa ein Kombigerät. Dieses hat Mikro, Backofen und Grill und ich kann die verschiedenen Möglichkeiten auch kombiniert einsetzen. Da kommt manchmal die Mikrowelle zum Einsatz. Z. B. wird im Winter schnell mal ein Glühwein erhitzt. Praktisch finde ich es, ein Hähnchen in der Mikro zu erhitzen und anschließend ganz normal in der Backofenfunktion weiter zu garen oder gleich kombiniert garen. Ich habe jetzt zwar einen kleinen Garraum aber die Speisen werden gedreht und somit gleichmäßig gegart. Schlußendlich würde ich mir aber kein Einzelgerät Mikrowelle kaufen. 

Doch

ich muss zugeben, bei uns ist die Mikrowelle oft im Einsatz. Es ist aber auch ein Kombigerät, daher sind nicht nur die Mikrowellen gefragt, sondern auch Grill und der Backofen. Auftauen mach ich auch nie wieder, da hab ich schon den einen oder anderen Fisch zerstört, lieber im heißen Wasserbad auftauen.

Ich finde die Mikrowelle sehr praktisch genau in den Dingen, die Aphrodite beschreibt: Butter für den Kuchen schmelzen!, Blockschokolade schmelzen oder Kuvertüre. Im Winter wirklich für den Glühwein, eine Tasse rein und schnell mal warm gemacht. Als Backofen ist unsere unschlagbar, so toll wie die Kuchen werden, da ich keinen richtigen Ofen habe. Leider passt kein ganzes Blech rein, da muss ich zur Schwiegermutter eine Etage tiefer. Morgens grillt sich mein (seit Samstag) Mann ;-) immer sein Brötchen, damit der Käse zerläuft und ich wärme gerne Reste auf, da es manchmal wirklich nur Kleinigkeiten sind, wie z.B. eine Handvoll Rosenkohl usw. Das Gerät steht so hoch, dass ich nicht davor stehen kann, das würd ich wegen der Strahlung nicht machen, aber sonst nutze ich sie gern. Aber hätten wir keine, würd ich mir auch keine kaufen!

@auchwas: ja, das mit dem Tee hab ich sowohl in England als auch in den USA und in Frankreich erlebt, einfach widerlich ;-( brrr da schüttelt es mich, Tee zu trinken, bei dem das Wasser nicht gekocht hat vorher...

 

Wir kommen nicht drum rum

Aufgetaut wird bei uns ausschließlich schonend im Gewölbekeller oder im Kühlschrank. Gekocht wird mit Herd, Ofen oder Grill. Aber wir haben eine MW, und wir benutzen sie täglich: Morgens wird die Milch von Kühlschranktemperatur lauwarm erwärmt. Mittags essen wir alle zu unterschiedlichen Zeiten (zwischen 11 und 16 Uhr) und an unterschiedlichen Orten. Abends wird vorgekocht, auf Teller verteilt, abgedeckt im Kühlschrank gelagert. Am Folgetag erwärmt jeder seinen Teller inkl. Essen in der MW, die Kinder zu Hause, Mann und ich im Betrieb. Übrigens spreche ich von richtigen Tellern aus Porzellan oder Steingut, kein Plastikzeug. Gegen Plastikgeschirr habe ich eine Aversion. Praktisch, schnell und wenig Energieaufwand. Nach meiner Ansicht auch zeitgemäß. Bedenken habe ich eigentlich nicht. Wenn ich keine hätte: ich würde mir ganz sicher eine kaufen. @Mohnkuchen Schokolade schmelze ich darin nicht mehr.

 

Gesundheit! Die Studien von Dr. Hans-Ulrich Hertel und das russische MW-Verbot von 1976 (stimmt die Zahl?) schüren natürlich regelrecht Angst vor den Dingern. Den Argumentationen kann ich (als gelernter Mathematiker) jedoch nicht wirklich folgen, ist mir zu esotherisch. Manchmal treffe ich im Betrieb in der Gemeinschaftsküche die Physiker von nebenan: "Ich kann dir zwar erklären wie sie phys. funktioniert, aber ich weiß nicht, auf welchen Knopf ich drücken muss ...hihi. Strahlen - allein das Wort wird den Menschen unheimlich gemacht und verursacht Angst - wissenschaftlich gesehen sind wir zu jeder Sekunde unseres Lebens von Strahlung bombardiert. Die MW versetzen Teilchen in Schwingung, das erzeugt Reibung, es entsteht Wärme. Genau das Gleiche macht eigentlich der Backofen: Schwingung - Reibung - Wärme. Nur die Quelle und Verteilung der Energie ist unterschiedlich. Kurzes Erwärmen ist also OK. Bei längerem Kochen/Backen bin ich wegen der Verteilung skeptisch. Das stell ich mir vor, als wenn mein Braten verkohlt, da ich die Energie schlecht steuern kann. Eins ist klar: Das Essen ist NICHT verstrahlt, radioaktiv o.ä., und die Leckstrahlung der Geräte geht inzwischen gegen Null. Bei jedem Kochvorgang gehen Vitamine usw. verloren, der Verlust ist nur je nach Garmethode unterschiedlich. Oder wenn ich das Essen über Stunden unter der Bettdecke warm halte, wie es meine Oma immer gemacht hat, ist das vitamintechnisch und hygienisch sicher auch suboptimal - trotzdem lebe ich noch und bin nach einem halben Jhd. noch kerngesund.

 

Wir kommen nicht drum rum, sobald wir einkaufen gehen. Industriell werden MW zum Trocknen!, Sterilisieren (auch bei Milch), Auftauen usw. im großen Maßstab genutzt, und das steht auf keiner Verpackung. Wir sind dem also schutzlos ausgeliefert. Um dem zu entgehen, muss man wohl Selbstversorger werden.

 

Das wichtigste Argument zitiert: MW macht bequem und holt Fertiggerichte in die Küche. Ich denke, das ist gesundheitlich der relevanteste Negativ-Effekt. Aber darüber muss ich mir in meiner Familie und bei den Küchengöttern wohl keine Sorgen machen...

 

Na und klassisch Grillen über Holzkohle mit allem, was dazu gehört, inkl. Krebsförderung und Gesundheitsschäden, das machen wir auch noch mind. 2mal wöchentlich. Eigentlich müssten wir schon tot sein...

wird kaum gebraucht

Ich besitze zwar eine Mikrowelle, die ist aber nicht in der Küche sonder im Wirtschaftsraum daneben und wird kaum gebraucht. Ich habe noch nie in der Mikrowelle gekocht. Als die Kinder noch zuhause waren und zu allen Zeiten von der Schule kamen war die Mikrowelle praktisch. Sie konnten schnell ihren vorbereiteten Teller hinein schieben und in 2 Minuten war das Essen warm.

Heute benutze ich die Mikrowelle um mir mein Körnerkissen für den Nacken zu erwärmen oder um Spüllappen oder Schwämme zu erhitzen um die Bakterien abzutöten. 

Ich und meine Mikrowelle

Viele, viele Jahre ist es her, dass meine Eltern mit einer Mikrowelle bepackt nach Hause kamen, damit sich ihre Töchter mittags etwas schönes zu Essen kochen konnten. Am Anfang fanden wir Kinder das Gerät noch ganz spannend, fingen dann aber ziemlich schnell an, einfach heimlich andere Sachen auf dem Herd zu kochen, weil es uns besser geschmeckt hat.

 

Später, in den eigenen Wohnung hatte ich trotzdem fast immer eine Mikrowelle. Auch jetzt wieder in meiner aktuellen Wohnung. Ich benutze sie jeden Morgen, um meine Milch für den Kaffee zu erwärmen und auch ab und zu, um Gerichte wieder aufzuwärmen. Ansonsten finde ich sie auch super praktisch zum Butter erwärmen.

 

Zur gesundheitlichen Belastung kann ich lundi nur vollkommen zustimmen: Ich stand während meines Studiums selbst mit Messgeräten im Labor und habe neugierig die Stärke der Mikrowellen außerhalb des Geräts gemessen. Leider ohne Erfolg, da gab es nämlich keine. Die Geräte sind heutzutage, falls es früher mal anders war, also wirklich strahlenfrei.

 

Wirklich spannend finde ich die Methode, mit der Mikrowelle Küchenschwämme keimfrei zu bekommen. Mein Haushalts-Technik-Professor hat uns damals gesagt, man könne den nassen Schwamm in die Mikrowelle setzen, kurz erhitzen und danach wäre er wieder so gut wie keimfrei. Eine zeitlang habe ich das sogar betrieben, doch dann zog ich in eine Wohnung ohne Mikrowelle und die Methode war mit zwischenzeitlich entfallen. Ich werde mal recherchieren, ob ich wieder genauers dazu im Netz finde.

 

Und hier der Link

So, das ging schnell: Bei Spiegel online habe ich einen passenden Artikel zur Mikrowelle und Putzlappen gefunden. Ich glaub, ich werde die Methode wieder in meinen Haushalt einführen.

sehr selten

benutze ich meine Mikrowelle. Ich habe meine eigene im Keller stehen, schön abgedeckt, sie altert also ohne Benutzung, denn als wir hier einzogen, war eine kleine Mikrowelle in der Küche eingebaut.

Ich nehme die Mikrowelle, um Milch für Püree zu erwärmen oder zwei Brötchen vorzutauen, die dann auf den Toastergrill kommen, manchmal um eine kleine Portion aufzuwärmen. Wobei ich bei letzterem wirklich aufpassen muss, dass ich daran denke, das Töpfchen auch wieder rauszunehmen.

 

Putzschwamm und Läppchen darin zu desinfizieren, da käme ich wirklich nie drauf. Da werfe ich das Teil doch gleich weg, das kostet den geringsten Betrag meiner Haushaltsausgaben. 

 

Fazit: hätte ich keine Mikrowelle, ich würde sie nicht vermissen.

Mein Verbrauch an Spüllappen ist enorm.

Und die alle als Einmal-Lappen zu nehmen, sehe ich nicht ein. Also flog jeden Tag einer in die Kochwäsche. Wohl war mir dabei nie. Zum Sterilisieren von Marmeladengläser habe ich die Microwelle auch schon mal genommen, weil das schneller und stromsparender geht als im konventionellen Backofen.

Und Spüllappen sind wirklich Bakterienschleudern. Bin direkt in die Küche gerannt - PING! und schon strahlt er wieder wie neu. 

Ich liebe meine Mikrowelle

Früher hat ich ein kombiniertes Gerät mit Backofen. Ich habe aber den Backofen so gut wie nie genutzt. Nachdem dieses Gerät kaputt gegangen ist habe ich mir eine einfache Mikrowelle gekauft. Ich finde sie einfach toll. Jeder kann essen wann er will und ich muss nur einmal am Tag kochen. In meiner Familie kommt wirklich jeder mit einem sofort zu stillenden Wahnsinnshunger zu einer anderen Zeit aus der Arbeit und freut sich über warmes Essen. Ich kann auch mal weg sein und weder meinem Mann noch meinem Sohn brennt das Essen beim aufwärmen an. Außerdem lassen sich Kirschkernkissen so wunderbar in 2 Minuten warm machen. Viel netter als Wärmflaschen und man muss keine Angst haben, dass das Wasser ausläuft. Butter streichzart bekommen oder flüssig machen kein Problem. Milch anwärmen für Hefeteig klappt super. Ich benutze die Mikrowelle wirklich oft, aber eigentlich nie wirklich zum richtigen Kochen.

Ach ja

Und die Idee mit den Putzlappen find ich toll muss ich sofort ausprobieren.

Gelegentlich

ich habe schon seit vielen Jahren eine Mikrowelle. Noch nie habe ich mit ihr ganze Gerichte gekocht. Sie dient bei uns nur zum Aufwärmen von bereits gekochten Gerichten, da wir selten alle gleichzeitig zu Hause sind. Ich könnte auch gut darauf verzichten, aber nun ist sie einmal da.

Ich habe keine Mikrowelle und vermisse auch keine...

Wie Toskanafan so schön anmerkte, ich bin mit einer Mikrowelle im Haushalt aufgewachsen. Allerdings mit einer Mikrowelle, die eigentlich nicht benutzt wurde. Anfangs probierte meine Mutter einige Sachen darin aus. Der gesamte Freundeskreis schwärmte von dem Gerät, also musste es ja toll sein. Gemüse, Kartoffeln, Fleisch abtauen (die Problematik davon habt Ihr ja schon treffend beschrieben)! Jedoch erntete meine Mutter für alle Gerichte, die aus der Mikrowelle kamen, strafende Blicke von meinem Vater und mir, einfach weil es uns nicht so gut schmeckte, wie auf dem Herd zubereitet. Begeistert war meine Mutter natürlich auch nicht! So verlebte die Mikrowelle lediglich ein paar aktive Tage bei uns in der Küche und hatte danach ein sehr ruhiges Dasein. Körnerkissen haben wir darin erwärmt und ebenso die Teller, damit das Essen danach nicht so schnell kalt wird und der Ofen brauchte dafür nicht extra eingeschaltet werden.

Ich stelle mir die Mikrowelle praktisch vor, soweit die ganze Familie zu unterschiedlichen Zeiten isst! Wir haben schon immer abends warm gegessen und so gab es dieses einfach, wenn der letzte nach Hause kam, was man ja meistens einigermaßen planen konnte. Die Mikrowelle brauchten wir also nicht.

Deshalb war mir bei meinem Auszug gleich klar, dass ich keine Mikrowelle benötige. Zumal eine kleine Küche nicht mit unnötigen Dingen vollgestellt werden muss! Ich vermisste sie lediglich für mein Körnerkissen, denn die Erwärmung im Ofen dauert lange und meistens ist es dann erst viel zu heiß und wenn man sich wieder dran traut schon zu stark abgekühlt. Deshalb bin ich jetzt wieder auf Wärmflasche umgestiegen und toi, toi, toi ohne bisherige Auslaufschäden.

Soweit ich Reste vom Vortag habe, wärme ich diese sowieso lieber wieder im Topf oder Backofen auf... Zumindest bilde ich mir ein, dass es dann besser schmeckt! Dauert sicherlich etwas länger, aber die halbe Stunde Zeit lässt sich doch meistens noch aufbringen.

Neulich erzählte eine Freundin, dass es bei Tchibo Eierbecher gab, die das Eierkochen in der Mikrowelle ermöglichen. Eine andere Freundin macht ihre Eier jetzt immer darin! Die Freundin, die mir davon erzählte, probierte es aus und nachdem ihr das dritte Ei explodiert ist, lässt sie es wieder bleiben. Zumal der Vorgang für ein hartgekochtes Ei 15 Minuten dauern soll. In der Zeit habe ich doch Wasser im Topf heiß und mein Ei auch (zumindest schon fast) fertig!

Meine Eltern haben die Mikrowelle vor einem Jahren übrigens durch einen Dampfgarer ersetzt. Dieser war schon öfter im Einsatz, als die Mikrowelle in den knapp 20 Jahren davor! ;)

Ob ich nun einen Dampfgarer in meiner Küche vermisse? Nein, eigentlich auch nicht... Ich bin mit meiner puristischen Ausstattung vollauf zufrieden! ;)

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