Donnerstagsdiskussion, die 15.

Wir reden hier die meiste Zeit von sehr leckeren Rezepten... Was natürlich sehr schön ist, aber heute soll es einmal um genau das Gegenteil gehen...

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


Erst einmal vorab: zunächst bemerkte ich gar nicht, dass heute schon wieder Donnerstag ist und dann hatte ich noch viel zu tun, weil ich den halben Tag meine Wohnung gedanklich eingerichtet habe  und entsprechend Zeit verlorgen ging.... Deshalb das Thema heute sehr spät!


 


Vor meinem Urlaub hatte ich in einem meiner Beiträge erwähnt, dass schlechte Gerichte leider im Kopf hängen bleiben! Glücklicherweise kommt es bei den täglichen Beiträgen sehr, sehr selten vor, dass jemand Euch etwas kochte, was ihm am Ende gar nicht gefiel! Trotz dessen würde mich interessieren: Habt Ihr, wenn es um das Thema "schlechtes Essen" geht, sofort ein Gericht im Kopf? "Musstet" Ihr dieses woanders essen oder seit Ihr sogar ausnahmsweise selbst so auf ein Rezept reingefallen, dass dies immer noch in Eurer Erinnerung geblieben ist!


 


Ich wünsche Euch noch einen schönen (hier heute überraschend) sonnigen Donnerstag!


 


Liebe Grüße, Juliette

Rinquinquin
Kartoffelsalat

Es gibt schon einige Gerichte, die ich ein Mal gemacht habe und dann schnell in die Vergessensspalte eingetragen habe.

 

Aber mit das Schlimmste an schlechten Gerichten war ein Kartoffelsalat, den eine Freundin servierte. Ich liebe Kartoffelsalat und habe schon viele Variationen genossen oder auch nicht, aber sie waren immerhin essbar. Doch dieser Kartoffelsalat war einfach grässlich, weil eine Mayonnaise schwer wie Kitt über den Kartoffeln lag, da verging mir jede Freude.

Aphrodite
Ich esse schlechtes Essen nicht.

Und in Betriebskantinen, wo das Essen vor sich hindümpelt, greife ich zum Fertigjoghurt und mache mir über das Essen keine Gedanken.

Aber ich bin an einem Gewürz gescheitert und da tot traurig drüber. Es ist eine indische Gewürzmischung, die fermentiert wird. Ingo Holland ist wohl der einzige, der sie hier in Deutschland vertreibt. Wenn das keine Adresse ist. Vadouvan soll zu Reisgerichten schmecken. Sein Kochbuch habe ich leider nicht und was soll an einer Gewürzmischung schon schwierig sein? Es hat mir gar nicht geschmeckt. Sollte aber jemand von Euch wissen, wie man richtig damit umgeht und würzt, krame ich es wieder heraus und probiere es aus.

cystitis
Hassgericht

Mein Hassgericht ist Eisbein mit Sauerkraut. Schon, wenn ich es nur sehe, wird mir schlecht und mir laufen kalte Schauer über den Rücken. Trotzdem habe ich es ein einziges Mal für meinen damaligen Mann und seine Familie gekocht. Das Essen wurde für mich zur Qual, obwohl ich nur Erbsbrei uns Sauerkraut gegessen habe. Nie würde ich mir ein solches Gericht bestellen. Ähnlich, und nun nicht böse sein ihr Bayern, ergeht es mir mit Schweinshaxe, egal, wie gut sie gemacht ist.

lundi
Eisbein mit Sauerkraut

Das vertilge ich mit Schwarte und allem, leider kann man den Knochen nicht mitessen - göttlich. Selbst machen? Nein, das kann ich nicht so gut, unser Fleischer im Ort dagegen macht das perfekt, und so 2mal jährlich leisten wir uns das auf Vorbestellung. Dafür könnte ich nicht wie cystis von Salat leben.

 

Gutes Thema heute. Eigentlich ist unsere Familie pflegeleicht in Sachen Essen, wir essen fast alles, was gut zubereitet und schon tot ist, am liebsten Fisch und Kartoffeln oder Pasta. Auf Glutamat reagiere ich allergisch. Was ich nicht so gern mag, ist die asiatische Küche. Scharf ja, aber Curry gar nicht. Ingwer und Kokosmilch eher ungern. Und Pute ist für mich das Allerschlimmste, da hab ich lieber gar keinen Hunger. Anderes Geflügel nur, wenn ich es persönlich kannte, Knasthühner gehen gar nicht, deshalb selten aber wenn dann gerne Huhn.

Also meine absolute Horror-Kombi: Putencurry.

auchwas
Essen, nur was mich anspricht

 

Und wenn nicht,  lasse ich es stehen. Doch suche ich mir sorgfältig vorher aus, dass das nicht passiert, ich mag nicht wenn Essen weggeworfen wird.

Wenn man auf Reisen ist  und neugierig, dann ist es nicht einfach, gleich mal rauszufinden was ist denn hier gut, klar, ich informiere mich vorher,  was ist denn das Heimische und was ist gut, denn Schnitzel in Asien brauche ich nicht. Manchmal kann einfaches Essen, frisch und lecker zubereitet, so lecker sein. In Thailand oder Vietnam, die Garküchen schnell heiß aus der Hand und man sieht was rein kommt und es schmeckt. Klar wenn man die Gewürze nicht mag,  aber man hat sich informiert oder man nimmt eine Kostprobe. Ich habe in Afrika in einer Lodge besser gegessen wie in einem Sternerestaurant auf Empfehlung. Nur weil ich halt keinen Kalbsbries mag, aber unbedingt probieren wollte,  in seiner tollen Aufmachung. Ja und in Amerika, quer durchs Land,  Steaks und Burger und viel Fast Food, da gibt es tatsächlich Supermärkte die machen ein Sandwich frisch mit Vollkornbrot und man kann aussuchen was drauf kommt.  Salat-Bars, Herz was begehrst Du  und frisch und gar nicht teuer, wenn man „Lunchtime“ mit Coupon ausnutzt. Ja und hier in Deutschland, essen gehen bestimmt in keinem gut bürgerlichem Lokal mit Gulasch, der dann mit Fertigsoße gemacht ist. Aber die Pizzeria, von Luigi,  mit dem Steinbackofen,  mit frischen tollen und außergewöhnlichen Zutaten, auch eine einfach Margherita, kann mal eine Abwechslung sein. Und gezielt mal wieder gerne bei dem Gourmetkoch den ich so mag, das Essen was ich mag und hoffentlich ist dann kein Gewürz dran,  was ich nicht mag. Wenn ich nur dran denke, wie ich angefangen habe die Gewürze kennenzulernen und mich da ran getastet habe, denn Curry ist nicht gleich Curry die Mischung machts und mögen sollte man die gelbe Farbe. Aus diesen Tests  ist dann entstanden, dass ich viele Gewürzmischung selbst mache und Gewürze die sehr  dominant sind,  dann weniger verwende, nach meinem Gusto mische. Diese Tests hatten aber einige Überraschungen und gar nicht so tolle Ergebnisse. Das war’s wert,  ich habe viel dabei gelernt. Und  mir sind die frischen Kräuter, gerade im Sommer, so was von gerne genommen,  doch passt immer wieder ein Touch aus Indien wie Malabar-Pfeffer,  auch das Hawaii-Salz und/oder Ceylon-Zimt, dazu.

Selbstgemacht und selbstgekocht und mitgenommen, hier in der Umgebung, kein Problem, es sei denn ich kenne auf dem Weg ein nettes, gutes, Restaurant, das richtig gutes Essen zubereitet.

 

Ja und in Erinnerung geblieben so richtig mieses Essen, aus Kantinen und Flops in Restaurants ist mir Gott sei Dank nichts, ich kann schnell vergessen.

Jarimba
Die Unterscheidung

Ich möchte hier unterscheiden zwischen richtig miesem, schlecht gemachtem Essen und Essen, das zwar gut gemacht sein kann, das ich aber einfach nicht mag. Das eine muss mit dem anderen nicht unbedingt etwas zu tun haben.

 

Das absolut schlechteste Essen, das ich in der letzten Zeit vorgesetzt bekam, war in meinen Ferien in Irland. Wir waren im Zoo in Dublin und wollten eigentlich einen Hot Dog essen, weil wir dachten, da könne man doch nichts falsch machen. Falsch gedacht. Das Brötchen war labbrig und süss, die Wurst fad und genauso labbrig und der Senf irgendwie so komisch grieselig. Teuer war er noch dazu. Was uns allerdings nicht davon abgehalten hat, den Hot Dog nach nur einem Bissen in den Mülleimer zu werfen - er war schlicht nicht geniessbar.

 

Wenn es dann um Essen geht, das ich nicht mag, kommen mir als allererstes Innereien in den Sinn. Kutteln und Lunge. Kutteln mag ich nicht wegen dem Geschmack und zwar egal wie zubereitet - den Geschmack kann man nicht überdecken. Und Lunge kann ich nicht essen wegen der sonderbaren, schwammigen Konsistenz, das bringe ich nun einfach nicht runter.

 

Klar kann es auch vorkommen, dass ich auf Rezepte stosse, dich "unbedingt nachkochen muss". Und die sich dann als nicht halb so toll herausstellen, wie ich gedacht habe. Aber das kommt sehr selten vor, da ich Rezepte mittlerweile sehr gut einschätzen kann. Aber ein wirklich schlechtes war da eigentlich nie dabei.

Rinquinquin
schlechtes Essen

gibt es nicht nur in Kantinen, Restaurants und dem Zoo in Dublin. Das gibt es auch im Freundeskreis, obwohl ich echt nicht das erwarte, was ich selbst Freunden anbiete. Bei denen weiss ich nämlich, was sie gern essen und was nicht, das schreibe ich mir auf und dann stelle ich mich drauf ein. 

Aber was macht Ihr, wenn Ihr mit 6 oder 8 Freunden bei denen am Tisch sitzt und das Essen ist echt mies? Schlechte Zusammenstellung, trockenes Zeug oder wie oben Kitt an den Kartoffeln? Im Essen herumstochern, es von einer Seite auf die andere schieben und dann den zerpflückten Teller in die Küche bringen? Wenn es Dinge sind, die ich nicht gern esse, sehe ich das ja vorher und sage, dass ich das oder das bitte nicht möchte. Aber das Essen sah ja nicht so schlimm aus und ist bereits auf dem Teller vor Euch. Welche Ausrede fällt Euch dann ein? 

 

 

auchwas
Schlechtes Essen ist kein Geschenk

man muss sofort reagieren und WIE? es ist ja auf dem Tisch und die Augen sind drumherum, die Freunde. Bei einem Geschenk das man sofort auspackt und Freunde demonstriert, das dann im Keller  verschwindet oder weiter verschenkt wird oder doch bei eB…. versteigert.  Die Flasche Wein die dann zum Kochen nicht gut ist, dass ist ja auch so ein Thema, der Eine mags  lieblich der Andere herb, das ist bei Wein die einfache Variante. Bei  Kartoffelsalat mit Mayo, na den kauf ich mir doch bei A….., nee,  ich nicht.

Es ist  gewiss nicht einfach den Freunden beim Essen vor den Kopf zu stoßen. Ich hab da eine Bekannte, die  isst  und prima war es und sie muss mal kurz zur Toi, ja ich nicht, dass kann i c h nicht………….

Und nicht immer ist es vornehm meinem Mann,  meist neben mir, dann was rüber zu schieben, das habe ich früher so gemacht,  als ich mich nicht drücken konnte vor gewissen Einladungen, denn  es wurden volle Teller serviert. Ja und bei einem  Buffet, probieren  ja, aber da ist ja Salat mit Mayo auch,  nee keine Mayo für mich und wenn ist die denn selbstgemacht und dann auch nicht,  zu fett,   das  Lachsröllchen, ja,  am Tisch,  1. Bissen, da ist doch glatt Meerrettich drinnen und da bin ich allergisch.

Ja in meinem Alter, mit einem Erfahrungssschatz und meiner Erziehung, da fällt es schon schwer einfach zu sagen,  gut,  nein,  aber ich habe gar keinen Appetit drauf, tut mir sooo leid. Die jüngere Generation, die sieht das meiner Meinung nach viel lockerer und sagt schmeckt mir nicht  und entschuldigen brauche ich mich auch nicht, denn es schmeckt M I R  einfach nicht und Schluß.

Aphrodite
Wenn ich ehrlich bin....

... ich esse es auf! Hoffentlich liest das jetzt niemand, den ich kenne: Ich bin ja nun auch kein Restaurant-Kritiker und es geschah folgendes: Wie es immer so ist, bei einem Geburtstags-Buffet bleiben Reste übrig. Die guten Sachen gehen ja immer sofort weg! Und es war eine Tupperbox mit Tunfisch-Nudelsalat (Nudeln, Tunfisch aus der Dose, Mayo) Nun, Tunfisch in Dosen schmeckt nach Tunfisch in Dosen, Spiralnudeln gekocht und Mayo. Da dann man nichts falsch machen. Und ein kleiner Aufkleber war da: von Gerda. Grund genug diesen Nudelsalat aufzuessen. Er hatte für mich die Qualität von Schokoriegeln, die man sich hungrig zwischen die Zähne schiebt, aber war natürlich meilenweit von diesem Industrie-Nepp entfernt, weil selbst gemacht. Und ich kann auch Wasser trinken, dass schmeckt nach gar nichts. Aber wenn es eine Geschichte hat, wäre es mir wichtig. Gerda kenne ich nicht. Aber ihr zu sagen, dass ihr Nudelsalat einfach ist, hätte ich ihr niemals gesagt. Da zählt etwas anderes. Und diesen Werten muss sich jedes Essen unterordnen. So wichtig ist es mir dann doch nicht. 

nika
Grau Arften mit Speckfett

..., ein typisch ostfriesisches Gericht für kalte Tage. Liegt unheimlich schwer im Magen und deshalb mag ich es gar nicht kochen. Zur Erklärung: die Erbsen sind ähnlich den Kapuzienererbsen und müssen erst einmal über Nacht eingeweicht werden. Dann werden sie ordentlich gekocht und Speck wird ausgelassen und darübergegeben. Dazu gibt es Kartoffeln und eine grobe Bratwurst. An sich ein leckeres Essen, aber belastend für den Magen-Darm-Trakt ::)).

JulietteG
Jetzt ist bereits Mittwoch...

und ich bin noch gar nicht dazu gekommen, einen Kommentar zur letzten Donnerstagsdiskussion zu verfassen. Jetzt mein Nachtrag:

Wie Rinquinquin hervorgehoben hat, stellt es natürlich einen Unterschied dar, ob man zu Hause etwas zubereitet oder bei Freunden eingeladen ist. Bisher hatte ich das Glück, dass mir meine eigenen Gerichte immer geschmeckt haben, mal mehr mal weniger, aber immer noch im guten Level. Obwohl dies die einfachste Möglichkeit wäre, sich dem Essen zu entziehen.

 

Bei Freunden esse ich meistens einfach und sage nichts weiter dazu, auch wenn es mir nicht schmeckt. In manchen Fällen kann man sich ja leider schon vorab darauf einstellen, dass kein Highlight auf einen wartet, weil die Betreffenden einfach nicht gut kochen können. Da ist mein einziger Vorteil, dass bekannt ist, dass ich kein Vielesser bin und gleich ankündige, dass mein Teller sozusagen nur mit Kinderportion befüllt werden muss. Dann werde ich zwar meistens nicht ganz satt, weil ich etwas übertrieben habe :), aber das kann man ja vorher oder später noch regeln. :)

Trotzdem hat sich der Betreffende ja auf seine Weise Mühe gegeben. Ich empfinde es dann doch als unfreundlich und sogar respektlos nach zwei Bissen zu sagen, dass das Essen gar nicht schmeckt. Das bringt doch nur Unruhe und Verzweiflung beim Koch oder der Köchin, weil dann ja noch für etwas anderes gesorgt werden muss.... An sich will man doch nur ein paar nette Stunden miteinander verbringen und die muss ich damit nicht ruinieren, zumal das Ganze ja leider sowieso meist vorhersehbar war.

In kleiner Runde schlage ich sonst das gemeinsame Kochen von einfachen Gerichten vor... Da kann ich im Zweifel auch noch mal kurz alles in die richtige Bahn lenken! :)

Aber ich habe auch Freunde, die gut kochen können! :)

Und wenn gut kochenden Freunden mal etwas misslingt, löst sich die Situation doch meist am Besten, wenn der Koch / die Köchin einfach dazu steht... Dann muss sich keiner quälen und später kann man doch sogar darüber lachen (und zwar mit dem Koch!)! 

Bezüglich des schlechten Essens: mir fällt immer sofort ein Carpaccio von der Jakobsmuschel ein. Leider war diese viel zu dick geschnitten, die Sauce darauf war fragwürdig und das Ganze nahm kein Ende, weil der Teller relativ vollgepackt war. Das Essen gab es in einem Restaurant. Wie ich diesbezüglich reagiert habe, behalte ich mir hier jedoch vor, da sich dieses Thema wunderbar für eine der nächsten Donnerstagsdiskussion anbietet! Und da wollen wir jetzt mal nicht verschwenderisch mit den Themen werden! :))

 

P.S.: Ich habe wirklich noch einige Themen auf der Liste, so dass wir die nächsten Wochen an sich gut versorgt sind! Trotz dessen freue ich mich natürlich über Anregungen Eurerseits! Einfach in mein Gästebuch schreiben und das Thema wird ebenfalls auf meine Liste aufgenommen!

lundi
Schlechtes Essen

Naja - Essen nicht nach meinem Geschmack und Essen schlecht sind zweierlei. Meine Freundin liebt Aufläufe mit viiiiel Sahne und noch mehr Käse. Das ist mir ein Graus. Aber sie liebt es wirklich, und was ich mag, biete ich meinen Gästen an, und genau das tut sie auch. Jedes Mal zu meinem Leidwesen, obwohl sie inzwischen längst weiß, dass das nicht meine Baustelle ist. Das probiere ich dann auch nicht aus Höflichkeit, außer manchmal vielleicht ein gaaanz winziges Stück vom Teller meines Mannes. Der isst nämlich fast alles und auch auf. Meist gibt es vorneweg eine Suppe, davon lasse ich mir dann gern des Lobes voll einen zweiten Teller füllen und schon herrscht Frieden.

 

Das schlechteste Essen (Mittag), das ich kenne, gab/gibt es in Kindergarten und Schule meiner Kinder, trotz verschiedener Firmen, sowohl in Auswahl als auch in Qualität. Im Kiga habe ich immer gesagt: Esst nur! was ihr mögt und wieviel, alles andere nicht - eine Mahlzeit auslassen bringt niemanden um. In der Schule haben sie jedes Jahr probiert und jedes Jahr nach 1 Woche das Mittag abgemeldet. Die Verträge mit den Firmen sind langfristig und werden nicht von der Schule sondern von der Stadtverwaltung gemacht. Wenn das Alternativ-Essen zum Gulasch der Schweinebraten ist, das Gemüse grau, salzig und matschig, Einheitssoße wie Pudding voller Glutamat, die Kartoffeln hart mit weißer Kruste... - das ist dann einfach nur schlecht und nur 10% der Schüler  nehmen an der Schulspeisung teil, davon landet dann das meiste auch im Müll. Wo sind wir da hingeraten? In Afrika verhungern gerade Millionen...

JulietteG
Kantinenessen...

ist wirklich die meiste Zeit eine Zumutung, liebe lundi. Deswegen habe ich es gleich ausgeblendet. Die Mensa meiner Universität ist verhältnismäßig sogar ganz erträglich, aber das war es auch... deshalb gehe ich dort auch nicht mehr hin, zumal ich an sich kein Mittagesser bin.

Aber da fällt mir noch ein grausames Essen ein und es war sogar das Grausamste überhaupt. Aufgrund eines Projektes war ich mit einer kleinen Gruppe in Belgien (Leuven) und dort waren wir einen Tag (aber nur genau einen) in der Mensa, da diese auch abends geöffnet hat und uns das Essen gehen auf Dauer zu teuer wurde... Das war wirklich schlimm und das Essen habe selbst ich nicht, obwohl ich relativ unempfindlich bin (man stirbt ja nicht dran... :)), essen können. Leider kann ich nicht mal sagen, was es war, denn der Aushang war auf Flämisch und so gingen wir nach Aussehen. Wählten also schon das Ansprechendste! War so eine Art Geschnetzeltes:  Wir konnten uns am Ende nicht mal darauf einigen, ob das Fisch oder Fleisch sein sollte!! :) 

Ansonsten war die Mensa frisch renoviert und sah sehr stylisch aus! :)

Also ein kleiner ernstzunehmender Rat: Falls Ihr mal in Leuven seid, geht dort NIEMALS in die Mensa! :))

Küchengötter User
Küchengötter User
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