Donnerstagsdiskussion, die 18.

Liebe KüchengötterInnen! Zwar ist der Mittag schon vorübergezogen, jedoch wird es auch diese Woche wieder ein Diskussionsthema für den heutigen Tag geben!

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Kommentare
JulietteG

Diese Woche interessiert mich Eure Küchenordnung. Räumt Ihr bereits während des Kochens auf, so dass die anschließende Säuberung der Küche recht übersichtlich ist oder erwartet Euch nach dem Essen sozusagen das große Chaos, welches noch beseitigt werden muss???


 


Wie immer freue ich mich bereits auf Eure Antworten und bin gespannt!


 


Ich wünsche Euch einen schönen Tag!


Liebe Grüße, Juliette

auchwas
Beides

und je nach DEM was veranstaltet wird in der Küche. Das Tägliche ist Routine und wird gleich geräumt, dann aber BEIDES denn nach dem Essen mit Nachtisch und Gedöns ist noch das Wegräumen und Einräumen und trotzt der Spülmaschine dann wieder das ausräumen und dann wenn das nicht gemacht ist, stapeln sich die Teller, das passiert aber nur mal wenn keine Zeit zwischendurch da ist. Und dann mit Spülmaschine da wird ja mit allem Geschirr, man hat ja genug,  so richtig viel geused. Ach hier geht es ja gar nicht ob Geschirrspülmaschine oder nicht, na ja bei 3 Personen finde ich nicht schlecht,  so allgemein wie alles abläuft. s.o. Ja und wenn Gäste dann gibt es einen großen Plan und zuviel Leute dabei in der Küche und schauen und räumen und Probierlöffel und Tellerchen und dann ist der Geschirrspüler voll und die Sachen bleiben liegen den der Nachtisch oder das Dessert müssen serviert werden, ja und eine Schürze habe ich auch nicht an, denn wenn Gäste, oh, nein, wie sieht das aus. 

 

Résumé: Unbedingt sofort in den Arbeitsablauf beim Kochen  einbauen, auch Handspülen. Ich habe es mir antrainiert.

sparrow
das können Frauen gut

Wir Frauen sind gut in multitasking. Ich räume immer zwischen dem Kochen gleich wieder auf. Die Spülmaschine wird eingeräumt und was von Hand zu spülen ist wird gespült. Wenn das Essen auf den Tisch kommt ist meine Küche schon fast wieder sauber. Wenn meine Söhne kochen, herrscht Chaos pur. Da fliehe ich gerne aus der Küche und lasse sie alleine kochen. Sie mögen es auch nicht, wenn ich ihnen helfe und während dem Kochen schon aufräume. Während den Koch- oder Backvorgängen bleibt für mich immer Zeit Ordung zu machen.

nika
Leben in der Wohnküche ist in Ostfriesland üblich

Ich mache es genauso, ich habe auch ein bisschen üben müssen, aber nach dem Essen  - so kenne ich mich - werde ich faul und habe keine große Lust, noch die Küche aufzuräumen. Kommt dann vielleicht zufällig die Nachbarin, dann ist es peinlich... So schätze ich das Pizzamachen ganz besonders, denn während die Pizza im Ofen ist und backt bekomme ich meine Küche bereits wieder fertig. Sind Gäste da, dann sitzen wir auch in der Küche und erfahrungsgemäß will keiner den Raum nach dem Essen wechseln und wir klönen manchmal bis weit nach Mitternacht, dann muss alles so nebenbei geschehen.

lundi
Genau andersherum

 

Im Alltag herrscht nach dem Kochen Chaos in meiner Küche. Aufgeräumt wird hinterher. Das kann ich gut ertragen. Notfalls auch mal am nächsten Morgen, wenn die Lust uns ganz und gar verlässt, aber eher selten. Wenn mein Mann mitkocht ist alles super, er räumt zwischendurch auf (der Beste!).

 

Wenn Gäste da sind, bin ich sehr gut organisiert, das kann ich auch spontan von Null auf Hundert, und je mehr Gäste, desto ordentlicher die Küche. Vor allem damit ich nicht den Überblick verliere.

 

Wer unser Haus betritt, steht sofort in der Wohnküche. Sie ist gleichzeitig Eingang und Durchgang zu allem anderen und eigentlich auch der Mittelpunkt des Hauses, des Familienlebens und aller Aktivitäten. Da unser Haus kein Museum ist sondern bewohnt, habe ich kein Problem, wenn etwas herumsteht. Im Gegenteil, blitzeblank finde ich steril und unnatürlich. Und ich kenne zahlreiche blitzeblanke Küchen. Da frage ich mich, wie die das anstellen.

fee017
Hochleistungs-Aufräumerin

Wenn mich jemand gegen Ende einer Koch- oder Backorgie erwischt, wundert er/sie sich meistens darüber, dass doch so wenig Geschirr herumsteht und fragt mich, ob ich zaubern kann. Nein. Aber ich nutze jede freie Millisekunde, die von mir keine aktiven Zubereitungsschritte erfordert zum Abwaschen und Wegräumen. Dabei achte ich auch schon während des Kochens darauf, meine Utensilien doppelt und dreifach zu benützen, damit ich später nicht so viel davon reinigen muss. Wenn man da ein bisschen mitdenkt spart man sich auch viel Zeit. Und ich muss zugeben - ich kann mich erst ruhig an den Tisch setzen und essen, wenn das Chaos beseitigt ist. Also zack zack, zuerst die Arbeit, dann das Ver-putzen. :)

cystitis
Chaosköchin

Seit je her bin ich eine Cjaosköchin. Meine Küche sieht zunächst nach dem Kochen aus wie nach einem Bombenanschlag. Früher hatte ich dann nach dem Essen meine "Männer", die aufräumen mußten. Denn wer nicht kocht, muß aufräumen und abwaschen bzw. Spülmaschine bestücken. Jetzt muß ich auch den 2. Teil noch übernehmen und siehe da, man wird doch tatsächlich ordentlicher im Chaos. Meistens jedenfalls.

fee017
Aufräum-Männer

@cystitis: Finde ich eine super Einführung, dass du kochst und deine Männer aufräumen. Aber warum machen sie das jetzt nicht mehr??

lundi
Wer kocht, räumt auch auf

Ich finde die Idee nicht so gut, bei uns muss jeder sein Chaos selbst beseitigen. Natürlich soll man sich gegenseitig helfen, auf jeden Fall. Tun  wir auch. Aber verantwortlich ist letzlich jeder selbst für sein Chaos und ebenso für dessen Beseitigung. Erst Essen wenn aufgeräumt? Da würde ich wohl verhungern. Respekt!

fee017
Aufräum-Männer #2

Ja, es kommt immer darauf an, wie man das von Anfang an einführt. Aber wenn ich an unsere Männer zuhause denke, denen es schon zu viel Mühe ist, das Geschirr in den Geschirrspüler zu räumen, finde ich es schon eine gute Idee, damit sie sich daran gewöhnen, dass das Wort "Frau" nicht automatisch "Putzfrau" bedeutet. Ich bin ja eine der jüngeren Generation und möchte meinem Zukünftigen das nicht erst mühsam beibringen müssen, von daher ist es eine gute "Erziehung". Wenn das ganze aber sowieso auf Gegenseitigkeit beruht und der Mann auch ab und zu selbst kocht, sollte man einfach zusammenhelfen, so gut es geht und wie man Zeit hat.

nika
Wer kocht, räumt auch auf - 2

Überrascht war ich, als ich einmal Gast in einem Strohwitwerhaushalt war. Der Hausherr und mein GöGa hatten gemeinsam gekocht und ich wollte mich danach um die Küche kümmern. Ich wurde mit den Worten: "Wer gekocht hat bringt auch die Küche wieder in Ordnung!" hinauskomplimentiert. Nach der Überraschung folgte aber die Erkenntnis, dass derjenige, der diesen Grundsatz befolgt bedachter seine Arbeitsmittel benutzt und beim Kochen schon darauf achtet, nicht soviel Chaos zu verursachen, bzw. bereits beseitigt. Seitdem befolge ich diesen Grundsatz und lebe sehr gut damit, denn zeitweilig gab es vier Köche/Köchinnen in unserem Haushalt.

Konsequenz!

Seitdem ich nicht mehr in einer 2er-WG wohne bin ich viel konsequenter geworden. Denn besonders wenn man noch für kleine Kinder mitkocht, wächst einem Unordnung im nullkommanix über den Kopf. Also entweder direkt nach dem Essen (nach dem Kochen geht's ja erstmal an den Tisch) oder vielleicht noch ein paar Sachen beim Kochen selbst, wenn gerade Zeit ist.

Auf jeden Fall aber am gleichen Tag.

lalinea1965
Küchenordnung

Auch ich bin eine "während-des-Kochens-Aufräumerin". Obwohl ich eine sehr große Küche mit überbreiter Arbeitsfläche habe, vertrage ich nur eine Mindestmenge an Geschirr darauf. Da meine lieben Jugendlichen ihr Geschirr das sie während des Tages benutzen auf statt in den Geschirrspüler stellen, räume ich schon erstmal vor dem Kochen auf. Meine Utensilien dann während des Kochens. Sollte sich meine Tochter mal zum Kochen in die Küche verirren (was seltenst vorkommt), merke ich ein Zucken in meinen Händen. Ich würde am liebsten aufräumen während sie kocht. Das kommt bei Jugendlichen nicht gut an. So beherrsche ich mich - oder besser noch - verlasse die küche.

JulietteG
Ich räume ebenfalls während des Kochens auf....

was alleine schon der mangelnde Platz und die fehlende Spülmaschine erforderlich machen. Sobald ich eine freie Minute in der Küche habe, wird alles abgespült, was nicht weiter benötigt wird. Diese kleinen Spülaktionen lassen sich meist ganz einfach einbauen, zum Beispiel wenn man darauf wartet, dass ein Stück Butter im Topf schmilzt... Schon ist beispielsweise das Brettchen wieder gesäubert.

Der weitere Vorteil besteht darin, dass nach dem Essen meist nur noch die Töpfe, mein Essteller und das Besteck abgeschwaschen werden müssen. Der Rest würde meist wahrscheinlich auch nur 3 Minuten länger dauern, jedoch bin ich zwar ein großer Kochfreund allerdings gar kein Abspülfreund. Wenn schon einiges erledigt ist, fällt es mir nach dem Essen um einiges leichter das restliche Geschirr "schnell" abzuspülen, ohne dass mich der Schlag trifft, wenn ich die Küche betrete.

Früher habe ich das Geschirr auch schon mal bis zum nächsten Morgen stehen lassen... Das mache ich nun gar nicht mehr! Ich finde es persönlich ganz schrecklich, morgens für den Tee meine Küche zu betreten und von dreckigen Töpfen und Tellern begrüßt zu werden. 

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