Donnerstagsdiskussion, die 20.

Das Wetter scheint Deutschland derzeit zu spalten! Aus den südlichen Regionen wird hier von Hitze gesprochen, während es im Norden zwar nicht kühl ist, der Himmel jedoch oft von Wolken bedeckt wird. Heute trauen sich selbst diese nicht hier an den Himmel... :)

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


Nein, ich will diese Woche nicht mit Euch über das Wetter diskutieren... Statt dessen soll sich diese Woche das Thema mal ums "Trinken" drehen, schließlich reden wir sonst meist nur von Essen! Vor allem bei der im Süden bestehenden Hitze ist es sehr wichtig viel zu trinken... (Was für eine Wahnsinns-Überleitung! :))


Zum einen ist natürlich interessant, wie Ihr in den Tag startet! Tee oder Kaffee? Und danach? Wasser, Schorlen, Säfte oder was ist Euer Stammgetränk?


 

JulietteG
Bevor ich wieder nicht dazu komme....

meinen Beitrag zu leisten, weil ich im Moment wahnsinnig viel unterwegs bin, nutze ich doch juste die bestehenden freien Minuten! :)

Bis vor ein paar Jahren habe ich sehr viel Kaffee getrunken! Morgens habe ich mir eine Kanne gekocht, die ich über den Tag verteilt meist leer bekommen habe. Ein hoher Kaffeekonsum soll ungesund sein, also besann ich mich eines Besseren. Morgens gab es noch eine Tasse Kaffee und den Rest des Tages ungesüßten Tee. Mittlerweile trinke ich nur noch Tee und komme auf ca. 1-1,5 Liter am Tag! Ich bevorzuge grünen Tee und Kräutertees von Yogi! Ansonten trinke ich gerne selbst gemixte Fruchtschorlen, die natürlich sehr variabel sind.

Seitdem ich den Tee trinke, schaffe ich es auch am Tag die empfohlenen 2 Liter Flüssigkeit zu mir zu nehmen, damit hatte ich vorher Last...

antenne
Alles nur nicht still

Ich starte meinen Tag mit einer Tasse Kräutertee - und brauche dann tagsüber beim Arbeiten einen Cappucchino und einen Espresso um über den Tag zu kommen, zum einen weil "lecker", zum anderen als kleine Belohnung für Etappensiege :) Und ansonsten trinke ich viel viel Medium-Wasser - ganz still geht leider gar nicht...Und abends natürlich hin und wieder einen leckeren Wein.

Im Sommer, wenn es ganz heiß ist, wie momentan, liebe ich auch einen schönen Sauergespritzen - für alle Nicht-Hessen: Apfelwein mit Mineralwasser. das zischt :)

Rinquinquin
Schwarzer Tee -

damit starten wir in den Tag. Anschliessend steht über den ganzen Tag immer ein Glas mit San Pellegrino (nach vielen Versuchen haben wir endlich das Mineralwasser gefunden, das uns schmeckt) auf dem Tisch. Da wird so manche Flasche leer. Zwischendurch immer wieder mal einen Espresso. Zum Apero und Abendessen steigen wir auf Wein um, danach gibt es nur noch Mineralwasser. 

Die Saftindustrie verdient an uns nichts, Schorlen trinken wir lieber getrennt.

nika
Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne

ist das Nationalgetränk der Ostfriesen und wird mindestens viermal am Tag "gekocht" und wenn Besuch kommt noch einmal mehr. Drei Tassen ist Ostfriesenrecht und wer seinen Löffel nicht in die Tasse stellt bekommt nachgeschenkt. Mancher Zugereiste wurde dabei regelrecht abgefüllt und der Tee nachgekocht. Inzwischen habe ich mich aber umgestellt und trinke gerne ungesüßten Kräutertee (Anis-Fenchel-Koriander-Pfefferminztee: zu gleichen Teilen). Nach dem Mittagessen gönne ich mir einen Cafè Solo und abends mal einen leckeren Wein oder zu gleichen Teilen Bier und Mineralwasser. Aber mit der Menge komme ich noch immer nicht auf das geforderte Maß.

lundi
Sommer wie Winter

Unsere Trinkgewohnheiten sind temperaturunabhängig, sowohl Menge als auch Art. Unser Tag beginnt mit einem Pott (230 ml) Kaffee aus 3/4 schwacher Kaffee, 1/4 warme Milch, für die Jugend warmer Früchtetee. Mein Mann trinkt dann den ganzen Tag Wasser in allen Varianten. Er ist im Außendienst viel mit dem Fahrrad unterwegs und trinkt einfach was da ist aus Durst, auch oft aus dem Wasserhahn. Die Kinder trinken Wasser und Limo im Wechsel, beides mit wenig Kohlensäure. Keine Ahnung wie viel aber scheinbar ausreichend, denn sie leben ja schon ein paar Jahre und sind fit. Ich trinke auf Arbeit am PC sitzend pausenlos heißen Tee. Vormittags und nach dem Mittag grün oder schwarz je einen Pott, außerdem Thermoskannen mit Kräutertee (selbst gesammelt). Na und dann am Abend gerne ein Pils. Oder auch zwei. Unser Konsum an Saft oder Schorle geht gegen Null, ähnlich wie Cola. Ach ja - allen Tee ungesüßt.

lundi
Das geforderte Maß

bzw. die empfohlene Menge halte ich auch nur wieder für populärwissenschaftlichen Schwachsinn. Jeder sollte trinken, soviel er mag und braucht, und nicht mit dem Messbecher dastehen!! Meine Kleinste bekommt Kopfschmerzen, wenn sie zu wenig trinkt. Das ist ihre persönliche Messlatte. Und da muss ich mich nicht drum kümmern, denn die funktioniert. nika, hast Du vielleicht Probleme wegen Flüssigkeitsmangel, ginge es Dir vielleicht besser, wenn Du mehr trinken würdest? Alles Quatsch. Im Urlaub beim Angeln komme ich nicht mal auf die halbe Menge, weil die Frauen auf dem Kahn die Flüssigkeit so schlecht wieder loswerden. Beim Wandern auch nicht, wer soll das denn alles den Berg rauf tragen? Am Wochenende trinke ich tagsüber fast gar nichts außer dem Frühstückskaffee. Auf Arbeit trinke ich ja nur deshalb so unendlich viel Tee, weil ich nicht rauche, Kaugummi kaue oder Bonbons lutsche, und nicht weil man viel trinken soll. Ohne den Tee würde ich wohl ständig essen. Irgendwie brauche ich immer eine Denkhilfe. Und ich mag keine kalten Getränke. Selbst das Bier darf nicht in den Kühlschrank. Merkt Ihr denn einen Unterschied, ob Ihr am Tag viel oder wenig getrunken habt? (Fangfrage! Bei Alkohol merkt man es sicher, der ist in der Frage nicht eingeschlossen.) Ich merke den Unterschied nicht, Töchterchen sehr wohl. Wie bei allem: Höre man auf seinen Körper, dann ist alles gut.

Rinquinquin
Wassermangel

Das ist auch meine Meinung, dass jeder einfach so viel trinken sollte, wie er es mag. Ich finde es einfach grässlich, wie heutzutage die Leute unterwegs ständig eine Flasche in der Hand halten müssen. Das ging doch früher auch ohne.

 

Wenn wir früher eine grosse Strecke in die Ferien fuhren, habe ich (logischerweise :-))))) während der Autofahrt wenig getrunken. Die Rache kam später am Abend: brüllende Kopfschmerzen. Es hat lange gedauert, bis ich die Zusammenhänge begriffen hatte. Heute trinke ich während der Fahrt auch nicht viel, aber dann am Ziel kippe ich als erstes einige Gläser Wasser in mich rein. 

 

Was uns aber aufgefallen ist: früher kam ich einige Stunden ohne Wasser aus, seit wir aber ständig zuhause ein Glas auf dem Tisch stehen haben und trinken, komme ich um halb 12 halb verdurstet vom Einkaufen zurück. Ist also eine Sache der Gewöhnung. Nun, wenn es nur Wasser ist .... 

 

@ lundi, vor Jahren habe ich auch immer eine Kanne Tee gekocht, wenn ich z.B. Vokabeln o.ä. paukte. Oder abends gab es Tee - dann brauchte ich ebenfalls nichts kauen. Das hat sich irgendwie verloren, seit wir mehr Wein trinken, was uns aber auch Spass macht. 

sparrow
Grüntee

Morgens gibt es Grünen Tee und zwar Bio-Gun Powder, zwischendurch dünne Saftschorle, nach dem Mittagessen einen Becher Kaffee und gegen Abend Kräutertee, je nach Jahreszeit verschieden. Im Moment mische ich frische Kräuter aus dem Garten und zwar Minze, Melisse, Salbei, Lavendel und Rosmarin. Dazu kommen noch zwei bis drei Schreiben frischer Ingswer. Dieser Tee schmeckt heiß und kalt. Zum Abschluss am Abend gibt es ein gutes Glas Bio-Wein. Die Menge der Flüssigkeit wird nicht kontrolliert. Ich denke, dass ich genügend trinke.

Allerdings stimmt das was @Rinquinquin sagt, wenn man zu wenig trinkt kriegt man leicht Kopfschmerzen.

Aphrodite
Caffè-Latte, Chai-Latte

Ich mische überall Milch dazu zum Süßen. Sonst Ingwer mit Wasser (aus dem Kran) und vergesse auch gut und gerne mal die Flüssigkeitszufuhr. Bei Kopfschmerzen hilft dann immer, etwas zu trinken. Die Tagesration von 2 Litern ist ein Durchschnittswert und bezieht sich auf die gesamte Nahrung, die aufgenommen wird. Deshalb auch gerne frisches Obst. Seit dem ich weiß, dass die 2-Liter-Faustformel nicht greift, habe ich auch nicht mehr so viel Stress und nehme bei Flüssigkeitsmangel auch keine Kopfschmerz-Tabletten mehr. Wichtig ist auch, zum Trinken immer einen kleinen Happen zu essen - besonders, wenn der Kaffe- oder Teekonsum hoch ist.

auchwas
Tee, Tee, Tee, Espresso und viel Wasser

Und das servieren von Espresso mit einem Glas Wasser find ich, dass muss einfach. Auch wenn es den Espresso selbstgemacht gibt,  muss ich immer ein Glas Wasser haben und dann ohne Kohlensäure. Ja und den Tag bestimmt der Tee und Wasser mit und ohne,  denn der Espresso ist die Ausnahme,  am Nachmittag, manchmal.

Morgens starte ich mit einem guten Grüntee meist  Sencha, ich wechsle die Sorten teils aus China, teils Japan. Nach dem Mittagessen, gibt es selbgemachten Kräutertee mit Rosenblüten und Minze, etwas Zitrone und ein wenig Honig. Die große Kanne Tee bei heißem Wetter mit Ingwer und meinen Kräutermischungen. Die amerikanische Sitte mit dem "Iced Tea" mache ich im Sommer gerne in einer großen Kanne mit selbst gesammelten und fermentierten Brombeerblättern, Zitrone und Limone und fruchtiges was es so gibt und kühl und lecker und etwas abgerundet mit Sirup. Wasser immer zwischendurch, wie der Durst ist, Bedarf täglich mindestens 1 l. Die Flasche steht im Büro und in der Küche und Abends das Glas mit Sprudel auf dem Tisch.  Alkohol wenig und wenn zum guten Essen, aaaber die Cocktails, da habe ich verschiedenen Vorlieben wie jetzt, wo es wieder die Pfirsiche gibt,  dann  einen "Bellini" . Auch fein den "Mint Julep". Ja und dann mit Sirup und etwas Sekt und Eis und frische Früchte der Saison, diese Erdbeeren aber dann mit Champagner und auch diesen von der Loire " Crémant ",  den ich jedes Jahr in  einer netten Menge geschenkt bekomme, der muss auch vernichten werden, wäre ja schade, doch diesen auch gerne pur zu besonderen Anlässen.

Belledejour
Alkohol bei diesen Temperaturen ?

Das ist für mich ein fast ein No go. Zu einer Weinschorle am Abend sag ich nicht nein.  Aber der Morgen beginnt bei uns immer mit einem leckeren Darjeeling Tee, weiterhin steht immer stilles Wasser parat über den ganzen Tag und man mischt dazu, was gerade auf ist wie z.B  Holunderblütensirup oder auch Waldmeister-Sirup.

Zum Nachmittag zum Kaffee gibts dann *echten Kaffee* und am Abend auch mal ein Bierchen (für mich alkoholfrei). Das löscht nämlich am besten meinen Durst.

JulietteG
Nachdem ich hier...

die besagten 2 Liter ins Spiel gebracht habe... Das erfülle ich wahrlich nicht jeden Tag und ich messe auch nicht ab, ob ich sie erreicht habe... Allerdings habe ich damals neben dem Kaffee sehr wenig anderes getrunken und irgendwie ein schlechtes Gewissen, weil es heißt, dass Kaffee sozusagen negativ entwässernd wirkt, also mehr raus als rein... Jetzt habe ich das gerade mal gegoogelt... Alles ein Gerücht! :) Jaja, man lernt nicht aus! :) Schlecht ging es mir während der Kaffeezeit auch nie... Zumindest keine Kopfschmerzen (deswegen)...

Der Kaffeeentzug hatte nebenbei auch den Hintergrund, dass ich irgendwann mit dem Rauchen aufhörte! Kaffee hat bei mir automatisch die Lust darauf gesteigert, weshalb ich von beidem gleichzeitig abgesehen habe!

Um Eure Beiträge noch mit meinen persönlichen Erfahrungen etwas zu kommentieren:

Trotzdem bin ich froh, auf Tee umgestiegen zu sein! Mir geht es wie lundi: Ohne Tee kann ich nicht arbeiten! Es geht nicht einmal darum, dass ich ansonsten zur Schokolade, Bonbons oder ähnlichem Greifen würde... Mittlerweile habe ich, auch wenn es sich komisch anhört, das Gefühl ohne Tee in der Tasse nicht denken zu können! Wobei ich meistens gegen vier Uhr damit aufhöre (also mit dem Tee trinken, nicht mit dem Denken), da ich ansonsten wohl eine unruhige Nacht verleben würde. :)

Weiterhin kann ich Rinquinquin zustimmen: Je mehr man trinkt, desto mehr verlangt der Körper danach (ich befinde mich immer noch im antialkoholischen Bereich :)). Früher konnte ich auch mal einige Stunden ohne Trinken auskommen, jetzt habe ich das Gefühl, meine Zunge klebt im Mund fest! Dennoch kann ich aber entspannt ohne Wasserflasche aus dem Haus, so schlimm ist es noch nicht! :)

Auf Kräutertees bin ich eher durch Zufall gestoßen, vorher war ich eher bei grün, schwarz und Früchtetee... Der Ursprung liegt, um noch mal eine andere Marke zu nennen, bei Hari Tee. Nicht günstig, aber unheimlich gut! Die sind in einem Baumwollsäckchen und meine Eltern waren in einem Bioladen darauf gestoßen, weil sie so Namen haben wie "Geistesblitz" und "Unvergesslich - Das merk ich mir". Die habe ich dann hintereinander getrunken, um mir den Geistesblitz zu merken! ;))))

Im Büro bin ich auf Beuteltee angewiesen, auch wenn ich losen Tee bevorzuge. Sich dort eine Kanne von letzterem zu Kochen ist jedoch etwas kompliziert, weil die Teeküche in einem kleinen Tisch besteht, der auf dem Flur steht, wo Kaffeepadmaschine und Wasserkocher drauf stehen. Da habe ich keine Lust zu...

Thermoskanne mitnehmen??? Ich bin jeden Tag mit Aktentasche und Laptop unterwegs und schleppe ca. 3 kg Papier in Form von Aufsätzen mit mir herum, weil ich abends ja zu Hause arbeite und in beiden Taschen ist kein Platz mehr. Dann noch eine Thermoskanne extra und Tür aufschließen plus drei Stockwerke etwas alte und kleinstufige Treppe (mein Büro ist in einem Altbau) hinauf, die dazu einlädt sich festzuhalten... Dann lieber Beutel... :)

Und wie allgemein bekannt: Auch Kräutertees entfalten eine belebende Wirkung. Von dem Yogi Tea gibt es einen "Klaren Geist" - Tee und der dreht wirklich auf!

 

 

cystitis
Mein tägliches Thema

auf Arbeit. Trinken, trinken, trinken. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer sich manche und nicht nur Ältere damit tuen. Dabei wird es im Alter umso wichtiger, weil doch mehr Krankheiten da sind und Medikamente zu sich genommen werden müssen. Natürlich muß man das sehr differenziert sehen. Nicht jeder muß ständig 2 Liter am Tag trinken. Es gibt so viele Faktoren, die dieses Maß bestimmen. Und ich möchte hier doch keinen Fachmonolog halten.

Ich habe mich mit den Jahren konditioniert, es halbwegs zu schaffen. Dabei brauche ich am Morgen unbedingt meine Tasse Kaffee. Während des Tages gibt es Kräutertee aus dem eigenen Garten. Die Mischung fällt immer wieder unterschiedlich aus. Zu Hause trinke ich aber eher koffeinfreien Kaffee. Ich war allerdings schon immer eine "Kaffeetante". Leider stehe ich mittlerweile doch Kopf, wenn ich den ganzen Tag "richtigen" Kaffee trinke. Mein jüngerer Sohn ist dagegen seit frühester Kindheit ein Mineralwassertrinker und der Große trinkt nur Vita Cola.

Kaffe, Wasser

Ich trinke zwar gern Kaffe, achte aber darauf, es nicht unbedingt täglich zu machen, auch nicht als ritual. Ich war nämlich schon oft genug so Kaffesüchtig, daß ich ohne das Zeug gar nicht richtig wach wurde. Das mag auch an Schlafmangel gelegen haben, fand ich aber trotzdem insgesamt bedenklich.

Und über die Mengen an Kaffe bei der Arbeit will ich gar nicht reden.

Ansonsten trinke ich immer wieder mal ein Glas Leitungswasser, das ist gut genug für mich.

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