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Donnerstagsdiskussion, die 32.

Missgeschicke in der Küche

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


Vergangene Woche wollte KleineKöchin Herzoginnenkartoffeln zaubern, welches leider von kleinen Missgeschicken geprägt war! Glücklicherweise konnte sie berichten, dass das Essen schlussendlich sehr lecker gewesen ist!


Ich vermerkte das Thema gleich auch meiner Donnerstagsdiskussionsliste! :) Missgeschicke können uns immer mal passieren und deshalb interessiert mich, mit welchen unglücklichen Gegebenheiten Ihr in der Küche schon zu kämpfen hattet!


Ich habe mal gehört, dass einer Kandidaten bei "Das perfekte Dinner" zwei Oberschränke entgegengekommen sind! Das ganze Geschirr lag auf dem Boden und die Gäste standen vor der Tür! Natürlich hoffe ich, dass Euch solche Extreme bisher erspart wurden!


Ich freue mich wie immer über Eure Beiträge! 


Liebe Grüße,


Juliette

Pleiten, Pech und Pannen oder Küchendebakel

mit Gästen oder bevor die Gäste kommen oder einfach nur mit dem Essen, sind einfach menschlich und haben leider auch "Nebenwirkungen" sowas wie Peinlichkeiten wenn dann gar nichts zum Essen auf den Tisch kommt. Die Heizung ausgefallen ist im Winter,  alles schon passiert, die Herausforderung ist ja, wie mache ich das Beste draus.

Ach und ja, nicht nur mit Gästen und auch im täglichen Küchenalltag und das auch nach vielen Jahren, wie bei mir, nicht das Ihr denkt  "das Alter" und tüttelig und so, nee, Stress und Ablenkung vermiesen einiges,  man will, möchte kann und doch hat man nicht die Ruhe und macht und da ist schon der Fehler:  Telefon im anderen Zimmer und setze ich mich einen Moment  und dann der Postbote und der Hund der dann auch wieder mal seine Gelüste hat oder hat er was gehört und will raus.... Auf dem Herd, seht das Gemüse soll nur kurz geschmort werden, sowas,  warum habe ich das nicht wegestellt. Immer wieder das Gleiche bei mir,  ich lasse mich Ablenken und lerne einfach nicht wenn ich in der Küche bin dann das Kochgut von der Flamme zu nehmen. Gott sei Dank ist noch nicht schlimme passiert, aber immer wieder das mit diesem Ablenken, das bekommen ich seit Jahren einfach nicht hin........................ sonst und wie Ihr seht fällt mir nicht neues ein  wie hier schon beschrieben.

Wolkenkuchen in der Einfahrt.

Es war die Konfirmation meines Neffen. Für das Kuchenbüffet bringt jeder Kuchen mit. Bei solchen Anlässen wurde immer meine Mutter gefragt. Stylen, Fingernägel lackieren und Kuchenbacken (zwei Torten) lief bei ihr immer so nebenher. Alle waren gestriegelt und geschniegelt und abfahrbereit. Meine Mutter fand es praktisch, die Torte samt schwerem Tortenteller in eine Tortenbox zu stellen, wo der Deckel nur angeklippt wird. Super praktisch! Bis zum Auto kam sie. Dann krachte der Boden der Box weg und sie hatte nur noch den Deckel in der Hand. Keine Wolkentorte zum Kaffee! Nachher ist man immer schlauer: Man hätte ja die Box anders tragen können. Aber da war es schon passiert.

Das übliche!

Zum Glück sind mir in meiner kurzen Hobbykochkarriere noch nicht so viele Missgeschicke passiert. 

Eib Klassiker ist, glaube ich, das Stoßen des Kopfes an der offenen Schranktürecke - autsch!

Ansonsten sind mir mal Kekse misslungen. Im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass ich die doppelte Menge Zucker genommen habe! Die Kekse waren wirklich sehr süß!

Meine Weihnachtsgeschichte

habe ich hier schon einmal erzählt. Das letzte Missgeschick war mein Brot, das größer wurde als die Form (mit Deckel) vorgab.

 

@auchwas: Ablenkung ist bei mir auch ein Grund. Als ich zu Beginn meiner Küchentätigkeit einmal ein Brühe gekocht habe wollte mein damaliger Hund raus. Ich habe mein Fahrrad genommen und ihn kräftig laufen lassen. Er schaffte damals ohne zu ermüden an die 20 km und anschließend sind wir noch bei meiner Mutter vorbei. Wir haben ein wenig geklönt und ich habe mich auf den Heimweg gemacht. Eine Straße vor meinem Zuhause fiel mir dann mein Dampfdrucktopf auf der angeschalteten Herdplatte ein. Ich rechnete schon mit der Feuerwehr vor dem Haus. Aber es ist gut gegangen, nur im Topf war nur noch Kohle, beim Schütteln konnte ich es hören. Den Topf (mein guter Fissler mit kurzen Griffen) konnte nicht mehr geöffnet werden. Ich musste ihn tatsächhlich entsorgen.

 

Ein anderes Malheur war, der Kühlschrank ist ausgefallen und ein neuer musste her. Nun passte die ganze Küchenzeile nicht mehr und beim Ab- bzw. Ausbau haben wir das Ceranfeld senkrecht an die Wand gestellt. Hihi, nun denkt jeder .....  Nichts dergleichen, als wir es wieder einbauen wollten rieselte die Isolierung heraus und da der Backofen elektrisch mit der Schaltkonsole verbunden war musste somit auch ein neuer Backofen her. Das alte Ceranfeld war 80 cm breit. Die Größe war nicht mehr zu kaufen. Also musste die Arbeitsplatte ebenfalls neu, grrh. Der Backofen taugt nicht die Hälfte meines vorherigen guten Stücks. Die Frontklappe schließt nicht richtig und die Backhitze geht verloren. Wir haben jetzt metallene Riegel, die die Klappe zuhalten. Ausserdem hatte ich vorher einen Backwagen und Möglichkeiten, die dieses Modell nicht hat.  

Malheur mit Basler Leckerli

Ich habe versucht glutenfreie Basler Leckerli zu backen. Da das Rezept kein Ei und Fett beinhaltet, haben sie nicht zusammen gehalten. Nach kurzer Überlegung wurde alles in den Mixer getan und fein gemahlen. Jetzt habe ich Butter und Eier schaumig gerührt, die Basler Leckerli-Mehlmischung dazu gegeben und die Masse auf's Blech gestrichen. Die Lebkuchen sind super gut geworden. Jeder wollte das Rezept haben. So entstehen manchmal neue Rezepte. 

Sauce béarnaise

mag ich sehr, gönne sie mir aber nur selten, weil meine Hand sich immer sträubt, so viel Butter zu nehmen. Mein Kopf sagt mir zwar, dass 200 ml Sahne in einer Sauce auch nicht gerade ohne sind, aber das bedenke ich nie. 

 

Wie dem auch sei, meine letzte Sauce béarnaise hatte ich bestens vorbereitet. Man kann sie sogar ein kleines bisschen vorher machen, ohne dass sie es übel nimmt, wenn, ja wenn man alles richtig macht.

Natürlich hatte ich etwas anders gemacht, ich habe es mir aufgeschrieben, damit mir das nicht mehr passiert: die Sauce wurde mit drei kleinen Eigelb zu dick und ich Dösbaddel habe einige Tropfen Zitronensaft zugefügt und schon war sie geronnen. Mehr Butter (da wären wir wieder bei der Butter) wäre besser gewesen. Aber ich habe mich sooooo geärgert - über mich selbst natürlich. Ich machte dann auf die Schnelle eine Sahnesauce.

Überbackene Lachscannelloni

Ein Rezept von Johann Lafer (das Foto habe ich aus dem Buch abfotografiert). 

Ich habe bis Frühjahr diesen Jahres jedes Wochenende mit meiner besten Freundin zusammen gekocht (jetzt wohnen wir leider 4 Autostunden voneinander entfernt). Wir wissen selbst nicht, was wir da gemacht haben oder wie es dazu kommen konnte, aber so ein Küchenchaos haben wir noch nie produziert! Ihre Küche war noch etwas größer als meine (also die Alte, die ja eher ein kleiner Huck war :)), weshalb wir uns entschlossen, das Gericht bei Ihr zu kochen, da die Lasagneplatten nebeneinander auf einem Stofftuch nach dem Kochen ausgelegt werden sollten. Da nahm das Schicksal aber schon seinen Lauf... Wasser zum Kochen gebracht, Platten abgezählt... Meine Freundin wirft fröhlich die Platten ins Wasser. Meine Anmerkung: "Wäre es vielleicht besser gewesen, die Platten einzeln zu kochen oder zumindest weniger auf einmal, die kleben doch sonst gleich zusammen, oder?". Meine Freundin: "Nein, das geht auch so!" Aha... Ich frage vorsichtig nach: "Hast du das schon mal gemacht?" Meine Freundin: "Nein, aber die werden nicht zusammenkleben... und dann etwas kleinklauter: Hoffe ich zumindest!".... Naja, die Hoffnung starb dann ziemlich schnell! :) 

Das war ja alles nicht dramatisch... Einmal in den Müll und noch mal gemacht... Aber auch danach wollte irgendwie nichts gelingen! Wir stapelten Töpfe übereinander, die Lasagneplatten auf ihrem Stofftuch wurden ständig hin und her geschoben, weil sie immer im Weg waren (so groß war ihre Küche auch nicht) und wurden schließlich auf dem Couchtisch zwischengelagert... 

So wirklich begeistert hat uns das Gericht am Ende leider auch nicht...

Zumal es auch schon extrem spät geworden war. Die Ironie war schließlich der Titel des Kochbuchs (gleichzeitig Quellennachweis für das Bild :)): Gut Kochen: preiswert und schnell (Rezept S. 142).

Rezeptbild

Liebe Juliette,

 

wir mussten leider das rezeptbild von Johann Lafer wieder löschen. Das Veröffentlichnen eines abfotografierten Rezeptbildes verstößt leider auch hier im Forum gegen das Urheberrecht. Beim Hochladen des Bildes bestätigst Du, dass Du alle Rechte am Bild hast, dem ist aber leider nicht so, wenn es aus einem Buch abfotografiert ist.

 

Wir hoffen, Du hast Verständnis dafür.

 

Viele Grüße

Dein Küchengötter-Team

Kein Problem...

liebes Küchengötter-Team!

Ich dachte, dass die Angabe des Quellennachweises ausreichen würde! Aber Ihr habt natürlich recht...

 

Wird nicht wieder vorkommen!

Liebe Grüße,

Juliette

 

Erdbeer-Joghurt-Schoko-Hupf

Dieser Kuchen wird meinem Mann und mir für immer im Gedächtnis bleiben!!! Da hab ich gemerkt, was wahre Liebe ist ;-).

Die Geschichte dazu:

Ich bin in eine eigene kleine Wohnung gezogen, kurz nachdem wir uns kennengelernt hatten (vorher immer WGs). In der Küche waren eine Spüle und ein Backofen mit Herd vom Vormieter, klar wollte ich das beides abkaufen, ich hatte ja überhaupt keine Gerätschaften für eine Küche. Ein großer Kühlschrank mit Eisfach kam als Bonus noch mit dazu, ich war happy. Der Herd funktionierte wunderbar, sobald man eine Platte anmachte, war diese sofort richtig heiß. Schön.

So lud ich meinen Mann (damals Freund) ein, doch mal zum Kaffee vorbeizukommen. Ich wusste, dass er gerne Kuchen isst, also guckte ich im Internet, was ich schönes machen konnte, was nicht zu "gewöhnlich" ist, ich wollte ihm was gutes tun. Ich fand dieses Rezept und dachte, das klingt lecker. Also alles eingekauft, Ofen angemacht, fleißig gerührt und den Kuchen in den Ofen. Das Licht im Ofen brannte, er war warm, gut!

Nach einer Stunde sah der Kuchen immer noch nicht so aus, als hätte sich sehr viel getan, komisch...

30 Minuten später zweifelte ich an meinem Backkünsten, war nicht Rührteig immer nach 50-60 Minuten gut durch?

Nach ca. 2 Stunden holte ich den Kuchen aus dem warmen Ofen und ließ ihn abkühlen. Etwas später kam mein Freund zum Kaffee, ich erzählte ihm, dass der Kuchen irgendwie nicht fertigwerden wollte und ich meinte, er müsste kein Stück essen, deutlich sah ich, dass der Kuchen innen noch total schliefig war.

Aber mein Freund schnitt sich ein großes Stück ab, kaute tapfer, lobte mich und nahm sich ein 2 Stück. Ich konnte das kaum mit ansehen ;-) aber im Nachhinein dachte ich, wer sowas für mich tut, der muss mich wirklich mögen.

Den Rest des Kuchens habe ich entsorgt, aber die Story kommt noch oft auf den Tisch!

Problem war, der Ofen war irgendwie so alt, der hat sich mittendrin immer wieder abgeschaltet, da ich natürlich nicht die ganze Zeit davor saß und das Licht auch immer leuchtete, habe ich das nicht bemerkt.

@ Mohnkuchen

Eine wunderschöne Geschichte! Da sieht man mal wieder: egal, was ein/e Verliebte/r tut, es ist immer erfolgreich und wird mit goldenen Sternen gesehen. So tapfer ist mein lieber Mann heute nicht mehr, aber meist weiss ich ja doch vorher, dass da was nicht stimmt. Nur, ehrlich gesagt, etwas Lügerei wäre dann auch nicht schlecht, das würde für mich selbst etwas Druck abbauen. Ach, das gefällt mir, liebe Mohnkuchen.

 

Ich habe für meinen Mann, als der damals noch mein Freund war, mal Rinderbraten in Guiness zubereitet, eine völlige Katastrophe. Aber er meinte nur, bei seiner Mutter hätte der Sauerbraten anders geschmeckt. :-))))) Das mochte ich aber gar nicht hören. Seitdem machte ich um Hausrezepte, egal aus welchen Haushalten, einen grossen Bogen und vielleicht habe ich mich deshalb auf "fremdländische" Gerichte spezifiziert.

Hefekuchen

Ich liebe Hefekuchen in allen Variationen. Erst recht, wenn er noch warm ist.

Also habe ich es immer wieder versucht. Aber egal, ob mit Trockenhefe oder normaler, und auch ganz ganz vorsichtig(bloß keinen Zug bekommen) Ich habe nie einen schönen fluffigen Hefekuchen hinbekommen.

So lange ich das nur für mich zu Hause probiert habe, ging das ja noch. Den wirklich letzten Versuch aber ich zur Geburtstagsfeier meines letzten Freundes gewagt. Schwiegereltern und Geschwister mit Familie kamen. Der Kuchen war ein einziger Matsch. Es war mir so peinlich. Das Blech aber war zum Ende der Feier leer, weil alle meinen Matschkuchen mochten. Warum, weiß ich bis heute nicht.

Pleiten, Pech und Pannen,,, oh je,,,

Es ist wie @auchwas schreibt, wenn was ist, ist es wie beim geschmierten Brot, es fällt immer mit der geschmierten Seite auf den Boden. Einmal, früher, wollte ich abends nach dem Job noch Entsaften. Da ich damals noch einen alten Aluentsafter von meiner Mutter hatte, dieser jedoch auf dem Ceranfeld nicht so richtig zu platzieren war, jedenfalls wackelte das Teil etwas. So funktionierte kurzer Hand um. Ich nahm meinen damals noch neuen  Bratentopf/Edelstahl/Kupferboden. Darein füllte ich das Wasser, setzte den Alu-Entsafter drauf und das wars. Es ging immer gut, doch einmal war ich eingeschlafen, nach Stunden,,,,,sah ich das Malör,,, der Edelstahltopf kochte ohne Wasser vor sich hin, innen sah er böse aus,,,,,. Den nun fertigen Saft habe ich abgefüllt. Aaaaber mein Topf, oh je,,,, dachte, könne ich nun wegwerfen. Irgendwie hatte ich mir feines Schleifpapier, usw.,  und Gundelpaste besorgt, bearbeitete den Topf. Nun, der Kupferboden hatte sich nicht abgelöst, ich habe ihn wieder auf Hochglanz bekommen. Mit dem Topf koche ich heute noch. Ein andermal sollte ein Kuchen her, ich backte auf den letzten Drücker. Ps, ich liebe so lauwarme Obst-Käse-Kuchen, ok,. Falls ich Tags vorher backe, braucht es wieder Platz im Kühlschrank.  Er war endlich fertig, ich wollte ihn zum Abkühlen, mal kurz auf den Balkontisch parken, so schnell konnte ich nicht schaun,,,,,,er rutschte , aus der Backform direkt auf den Boden, wie oben gesagt, "mit der geschmierten Seite",,,,Inzwischen hatte ich einen Automatikeinkochtopf, mit Zeitschaltuhr. Das war schön. Gläser in den Topf/Keller/ Temperatur/Zeit einstellen, und fertig. Nächsten Früh kochte der Topf immer noch, ein fürchterlicher Geruch im Treppenhaus. Seitdem hab ich ihn nicht mehr angerührt.Die neueste Panne ist mein Schnellkochtopf, obwohl ich ständig damit koche, hatte ichs mal fertig gebracht den Deckel beim Zumachen zu verkannten. Es ging nicht vor und nicht zurück, nichts ging. Da Männervolk, griff zum Gummihammer,,,,. Ich sah es schon vor mir, mein Ceranfeld,,,,,, hab gerade noch den Topf auf Seite gezogen, irgendwie haben sie ihn aufbekommen.

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