Donnerstagsdiskussion, die 37.

Nachdem wir nun diskutiert haben, was Ihr an Weihnachten kochen werdet...

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


.... stellt sich mir nun die Frage: Worauf kocht Ihr? Verfügt Ihr über Induktion, Ceran, Gas oder sogar noch über die ganz alten herkömmlichen Herdplatten?


Habt Ihr Euch dies so gewünscht, musstet/habt Ihr dies übernommen und hättet gerne eine der anderen Alternativen?


Ich bin gespannt auf Eure Antworten!


Einen schönen Donnerstag mit lieben vorweihnachtlichen Grüßen,


Juliette

BlackCoffee
Alles schon gehabt

Ja das Ding mit dem Herd. Am Anfang hatte ich einen Gasherd 16 Jahre lang. Manch einer wird sagen ist ja super. Aber ich persönlich habe ein ziemlich ausgewachsenes Problem mit offenem Feuer, nämlich panische Angst davor.  Zuerst habe ich sehr schwer gekämpft mit dem Gasherd, dann ging es aber eigentlich sehr gut. Erst als ich umgezogen war und stinknormale altmoderne E-Herdplatten hatte, merkte ich wieviel wohler ich mich mit dem E-Herd fühlte, obwohl es soviel schwieriger war den E-Herd und seine Temperatur zu steuern.  Das hatte ich dann ca. 8 Jahre und seit 2 Jahren habe ich ein wunderschönes Ceranfeld und genieße die Vorteile von Elektro und der besser regelbaren Temperatur und bin richtig, richtig froh darüber und möchte nicht mehr tauschen.

cystitis
Genau wie Blackcoffee

Habe ich mittlerweile auf allen Herdarten gekocht. Am Anfang stand der Gasherd. Ich hatte allerdings kein Problem mit der offenen Flamme, sondern eher mit dem Dreck oder besser Ruß, der sich überall ansetzte. Ansonsten ging es schön flott und die Temperaturregelung war einfach einfach. Dann kam der Elektroherd. Dauerte ewig bis die Platten warm oder auch wieder kühler waren. Das Cerankochfeld war dagegen richtig flott.

Jetzt steht seit 2 Tagen meine neue Küche und ich habe einen Induktionherd. Das war eine ganz schöne Umstellung!! So schnell hatte ich schon lange kein Wasser mehr zum Kochen gebracht. Und auch das Runterregeln geht sofort wie bei Gas, nur nicht so dreckig.

Ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Und selbst meine alten Töpfe funktionieren gut auf den Induktionsplatten :-))

nika
Kochengelernt

habe ich auf einem E.-Plattenherd. Anschließend habe ich umgesattelt auf einen Kohlebeistellherd (den hattet ihr nicht dabei :), liebe cystitis und Blackcoffee). Später kam ein Herd mit Ceranfeld und danebenliegender Warmhaltestelle. Auf den Sensor setzte sich eine Fliege und das Feld war an. Da ich es sowieso nicht brauchte haben wir irgendwann den Strom abgeklemmt und somit wurde daraus einfach nur eine Abstellfläche. Beim Camping habe ich mit einem Kartuschenkocher nicht nur Suppen gekocht, das fast fertig Gekochte wanderte ab in den Schlafsack und der zweite Kochgang begann: Kartoffeln mit Gemüse, dazu gab es Gegrilltes. Später wurde es im Camper komfortabler: 1 Zweiflammenkochstelle. Im nächsten Camper waren es dann schon 3 Kochstellen, alles natürlich mit Gas. Wenn für gaaanz viele gekocht wurde, dann kam der Paellabräter zum Einsatz und es gab z.B. Bratkartoffeln für ca. 50 Personen, ging auch. Jetzt koche ich auf Gas und Elektro. Ein Induktionskochfeld hat mir mein GöGa geschenkt, mit dem bin ich überhaupt nicht zufrieden. Das Ding ist schwer einzustellen. Um z.B. Kartoffeln zu kochen muss ich drei Funktionen "antasten": Modus, Hitzestellung und Zeit. Trotzdem würde ich bei meiner nächsten Küche auf einen Induktionsherd wechseln. Dazu würde ich dann einen vernünftigen Backofen wählen und entweder eine Wärmeschublade oder einen kleinen zweiten Backofen. Interessant fand ich aber auch die Solar-Kochkiste: 1 Kasten innen schwarz ausgekleidet mit einer Glasdecke. Man stellt den Topf oder das Backgut hinein und richtet die Kiste zur Sonne aus. In der Vorführung wurde sogar Brot darin gebacken. Die Kiste musste dazu nur einmal wieder zur Sonne ausgerichtet werden. Mit der Sonnenausrichtung wurde auch die Hitze geregelt, wollte man/frau nur noch warmhalten wurde die Kiste aus der Sonne gedreht.

Induktion

Als ich mit Kochen angefangen habe, hatte ich ein Cerankochfeld mit Warmhalteplatte, was ich ganz toll fand und auch rege benutzt habe. Anschliessend kam dann mit jedem Umzug der Wechsel auf einen anderen Herd (bei uns in der Schweiz gehört die Küche zur Wohnung dazu). Und so habe ich auf diversen alten bis uralten Elektroherden, aber auch auf neueren Cerankochfeldern gekocht. Auf Gas allerdings musste ich zum Glück nie kochen.

 

Seit wir in unserem eigenen Haus wohnen, habe ich einen Induktionskochherd, den ich nie mehr hergeben würde. Das ist wirklich eine tolle Erfindung, man spart unglaublich viel Zeit und dadurch auch Strom. Einzig beim Pfannenkauf muss man halt etwas aufpassen.

 

Meine Mutter kocht übrigens seit eh und je auf einem Holzkochherd. Sie hat zwar seit einigen Jahren eine nagelneue Küche mit Induktionskochherd, aber der Holzkochherd musste bleiben und am liebsten kocht sie noch immer darauf.

 

@nika: Ich habe zwei Backöfen, einen "normalgrossen" Kombiofen mit Dampffunktion und einen etwas kleineren Ofen, den ich auch als Mikrowelle nutzen kann. Ich war schon oft froh um meinen zweiten Ofen und kann es - bei genügend Platz in der Küche - nur empfehlen.

sparrow
Verschiedene Herde

Angefangen habe ich vor 43 Jahren mit Elektroherd und Kohlebeistellherd. Als wir vor 32 Jahren gebaut haben gab es das erste Ceranfeld mit grosser Wärmeplatte. Das war sehr praktisch. Vor 5 Jahren habe ich eine wunderschöne helle Küche gekriegt mit Induktion. Induktion ist super. Ich möchte das nicht mehr missen. Zusätzlich ist noch ein Backofen und ein Dampfgarer mit Backfunkion da. Die Mikrowelle habe ich in den neben der Küche liegenden Wirtschaftsraum verbannt und sie wird nur noch ganz selten benutzt.

cystitis
Hier noch das Foto
Donnerstagsdiskussion, die 37.  

Das ist mein Weihnachtsgeschenk für mich von mir :-) Und es war geradeso pünktlich fertig geworden.

@nika Den Kohlebeistellherd kenne ich noch von meiner Großmutter, welche auf dem Land gewohnt hat. manches Mal wäre dieser besser gewesen. Aber der war ja ebenso rußig.

nika
Deine Küche, liebe cystitis,

gefällt mir  sehr gut, ist genau mein Geschmack.

 

Unser Kohlenbeistellherd hat überhaupt nicht gerußt.  Das Schöne war, die Küche wurde damit wunderbar eingeheizt ohne zu überheizen.

cystitis
Liebe nika

das der kohleherd alles schön warm machte, da hast Du recht. Nichts geht über einen tollen Ofen. Früher haben wir auch in der Röhre von unserem Kaminofen die Weihnachtsäpfel gebraten.

Danke für das Kompliment!!!

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