Donnerstagsdiskussion, die 54.

Heute schon am Mittwoch, aber dafür ganz Bio...

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


Ich weiß, dass Ihr teilweise Bio-Kisten bezieht. Leider habe ich gar keinen genauen Überblick, wer dies tut, weshalb meine erste Frage darauf beruht! Und natürlich geht damit das "Warum?" einher.


Dasselbe betrifft selbstverändlich diejenigen, die keine beziehen! Was sind Eure Hintergründe?


Mal wieder viele Fragen, aber natürlich nur, weil diese leicht individuell zugeschnitten sind!


Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag!


Liebe Grüße,


Juliette

cystitis
Ich beziehe keine

Erst habe ich gar nicht gewußt, daß so etwas möglich ist.

Dann brauche ich nicht so viel und ich kaufe lieber, wonach mir im Augenblick so ist.

Mehr Gründe habe ich nicht.

Aphrodite
Logik will mir nicht in den Sinn.

1 x wöchentlich gibt's eine Biokiste? Wenn ich zwei Tage Gemüse im Kühlschrank lasse, habe ich schon arge Zweifel wegen der Frische. Und alles, was jetzt in so einer Kiste ist, müsste ich in zwei Tagen aufessen? Da wäre bei mir schon jede Kapitulation vorprogrammiert. Ein Einkaufszettel käme mir dann mehr entgegen. Und selbst da kann ich mich schwerlich für das Rezept des Tages entscheiden. Tagesfrisch kaufen und sofort verbrauchen. Dafür renne ich lieber mehrmals in der Woche und kaufe Kleinstmengen ein. Feiertage, an denen die Geschäfte geschlossen sind, sind mir ein Graus. Ich leide mit dem Gemüse, das dahin welkt. Kräutertöpfen werden deshalb bei mir gehegt und gepflegt. Und Süßkartoffeln im Kübel haben auch ein bezauberndes Blattgrün. Wie die Knollen wachsen, muss ich jetzt direkt ausprobieren. Einen Strauch Mini-Tomaten wollte ich mir noch anlachen. Erdbeeren wachsen in Hängekübeln. Akazien blühen im Augenblick wild. Eine Biokiste vermissen, würde ich nicht.

Toskanafan
Keine Kiste,

Nein, was will ich mit einer Kiste Gemüse?. Ich frag mich was das soll?. Wenn ich was möchte, fahre ich ins nahegelegene Gärtnerdorf, zu den Gemüsebauern. Sie verkaufen auf dem Markt. Da bekomme ich alles frisch geerntet vom Feld, noch bevor es auf dem Markt in der Stadt verkauft wird. Ein "Frische-Eldorado" vor der Türe. Die Bio-Kiste ist wohl eher etwas für Leute, die sehr abgelegen wohnen. Ich denke ähnlich wie @Aphrodite, das Angebot ist verlockend , und ich kaufe eh oft zuviel. Bei "der Kiste", müsste ich ja auch danach kochen, das wäre mir zuviel. Also alles wie gehabt,,,,. Frisch soll es auf den Tisch.

nika
Abgelegen wohnen

ist für mich trotzdem kein Grund, eine Bio-Kiste zu bestellen. Als meine Kinder noch klein waren und wir nur einen PKW hatten habe ich mit dem Gedanken geliebäugelt. Allerdings haben mich Aphrodites Gedanken davon abgehalten. Viele Gemüse bewahre ich auf meine Art auf. So wird Kohl im Winter in einer Toplader-Waschmaschinen-Trommel eingelagert. Diese wiederum liegt in einem dicken Strohbett ca. 10c, unter der Erde. Davon habe ich zwei und komme damit gut durch den Winter. Mohrrüben stecke ich in die Erde, sie treiben wieder aus und sind lecker. Lasse ich sie im Kühlschrank, dann sind sie nach wenigen Tagen welk und werden schwarz. Meine Kartoffeln sind im Keller eingelagert. Samstags gönne ich mir den Wochenmarkt und schwelge in Gedanken, was ich kochen will. Bei der Biokiste bin ich darauf angewiesen, was geliefert wird.

Bettina Müller
Ab und zu Biokiste

Ich glaube die Biokiste oder Ökokiste, wie meine beispielsweise hat, hat ihr einen "schlechten" Ruf weg. Je nach Anbieter ist es ganz verschieden, was in solch eine Kiste kommt. Aber auf Obst und Gemüse alleine bezieht sie sich schon lange nicht mehr nur. Bei meinem Anbieter kann ich einfach fast alles kaufen. Also auch Milchprodukte, Brot, Fleisch und Wurst, Eier, Pasta, Reis, Kaffee, Wein, sogar Kosmetikartikel. Also viele Dinge, die sehr wohl länger als zwei Tage reichen und einem das Leben ziemlich erleichtern, wenn sich der Supermarkt mal wieder nicht mit dem Berufs- oder Privatleben kompatibel ist. Ich finde die Ökokiste einfach genial. Und kann sie mir auch beliebig zusammenstellen und wirklich so planen, dass es passt.

Kochmamsell
Von Biokiste überzeugt

Ich wohne nicht abgelegen, bekomme aber 14-tägig auch eine Biokiste mit Gemüse und Obst, dazu kaufe ich noch Käse, Eier, gelegentlich Fleisch oder Geflügel, seltener Brot, da ich das meist selbst backe.In den Bioabteilungen der Discounter mag ich nicht einkaufen, da ich mir nicht sicher bin, dass das alles auch Bio ist, wo's drauf steht. Außerdem wollen wir auch nicht jeden Tag einkaufen müssen. Und um bei einem Bauern im Hofladen einzukaufen, muss ich auch erst mal einige Kilometer fahren.Ich koche gerne nach dem, was in meiner Kiste drin ist und habe so schon für mich neues Gemüse kennengelernt und ausprobiert, was ich noch nicht kannte.Im Moment bin ich also sehr zufrieden und wenn mir der Inhalt der Kiste zuviel wird, stelle ich sie halt selbst zusammen je nach Bedarf.

Rinquinquin
keine Biokiste

Ich will mir einfach nicht vorschreiben lassen, was ich auf den Teller bringe. 

Wir essen viel Salat und wie soll der eine oder gar zwei Wochen halten? Gemüse ist nicht immer so unser Ding. Auch von den Lebensmitteln, die ausserdem angeboten werden wie Eier, Pasta, Wein etc., habe ich meine eigenen Vorstellungen. Fleisch will ich beim Einkaufen sehen, auch beim Metzger kommt es mir nicht unbesehen in die Tüte. 

 

Aber für Berufstätige, die nicht immer dann einkaufen können, wenn sie es gerne würden, ist die Kiste bestimmt eine Erleichterung.

KleineKöchin
Immer gerne

Meine Biokiste  möchte ich nicht missen. Ich erhalte sie alle zwei Wochen, und wie man sieht, kann man zwischen vielen verschiedenen Varianten wählen. Ich persönlich bevorzuge die regionale Variante. So habe ich immer Obst und Gemüse, welches gerade absolut Saison hat- das hat viele Vorteile, auch, dass dann das Gemüse am günstigsten ist.

 

Auch ich bestelle andere Dinge dazu, zb Agar Agar, Wurst oder so.

Den Aspekt, dass auch viele Transportwege gespart werden können mit der Haus-zu-Haus Lieferung sollte man nicht außer Acht lassen.

Persönlich animiert mich die Kiste auch immer mal wieder dazu, selbst zu kochen, statt vielleicht schnell irgendwas "nur zu essen".

Mir ist es lieber, das Gemüse von heimischen Höfen zu erhalten, zuvor habe ich zwar auch lieber auf die Biovariante im Supermarkt zurückgegriffen, aber dies mache ich jetzt nur im Ausnahmefall.

 

Seit meinem letzten Umzug habe ich viel mehr Möglichkeiten, Märkte usw zu besuchen. Da überlege ich auch öfters, ob ich die Kiste noch brauche. So aber ist immer was daheim, und Menschen mit Entscheidungsschwierigkeiten wie ich tun sich wesentlich leichter :-)

Außerdem habe ich unregelmäßige Dienstzeiten, auch Wochenend und Abenddienste- so werden Marktbesuche manchmal ziemlich beschwerlich leider.

 

Im Sommer gibt es die Möglichkeit, Obst und Gemüse, das man selbst im Garten hat, auszuschließen. So tut sich immer Neues in der Kiste!

 

Einigen hier möchte ich unbedingt widersprechen- bei manchen Obst und Gemüsesorten spricht nichts dagegen, sie auch 2 Wochen aufzubewahren (siehe auch Nikas tolle Methode durch den Winter zu kommen). Klar, der Blattsalat und Ähnliches wird bei uns immer gleich als erstes gegessen. Aber vor allem bei Sellerie und Co habe ich überhaupt keine Bedenken, sie länger im Kühlschrank zu haben. Wo sie doch topfrisch bei mir landen. Anders ist das oft im Supermarkt, da hat das Gemüse zum Zeitpunkt des Kaufs manchmal schon einige Tage hinter sich. Klar schaut es dann oft nach 2 Tagen nichts mehr gleich.

 

Liebe Juliette- hast du denn eine Biokiste???

sparrow
Ich hatte eine Kiste

Ich hatte mal eine Zeit lang eine Kiste und fand das auch gut. Inzwischen kaufe ich mein Gemüse lieber nach Lust und Laune im Bioladen. Ich mag nicht so fixiert sein auf die Gemüse, die ich geliefert kriege. Wir sind auch nur noch zu zweit und da waren mir das zu viel.

Aphrodite
Muss nur noch kurz ein paar Mohrrüben retten.
Donnerstagsdiskussion, die 54.  

@nika, stimmt das wirklich? Keine schrumpligen, schwarzen Möhren mehr? Habe ich es richtig gemacht?

nika
@Aphrodite: Mohrrüben

Ich habe meine Wurzeln (so heißen sie hier) nur etwas tiefer gesteckt. Wenn ich heimkomme schau ich mal, ob ich das Wetter mich fotografieren lässt.

JulietteG
Ich beziehe ebenfalls...

keine Biokiste, hatte jedoch vor Kurzem darüber nachgedacht, weshalb ich auch auf das Thema gekommen bin! Meine Einkaufsmöglichkeiten sind wirklich nicht ewig entfernt, aber ins Auto steigen muss ich doch jedes Mal... Zudem hatte ich meinen um die Ecke liegenden Hofladen noch nicht entdeckt (naja, den erreiche ich auch ohne Auto). 

Jetzt erst einmal zu dem Grund, warum ich die Kiste nicht geordert habe: meine Recherchen ergaben, dass es für meinen Wohnsitz zwei Anbieter von Biokisten gibt. Jeweils könnte man zunächst eine Probekiste bestellen und danach hätte man sich für zunächst drei Monate daran gebunden, jede Woche eine Kiste abzunehmen. Dort gab es Familienkisten, Mutter-Kind-Kisten und ebenso Single-Kisten. Ich glaube, dass die Single-Kiste 10 € pro Woche kosten sollte. Gut, 10 € Gemüse fand ich schon gar nicht so wenig für einen Single... Und wenn die Kiste dann jede Woche kommt, musste es ja auch in der Woche verbraucht werden... Jetzt kam jedoch der größte Hacken: der wöchentliche Mindestbestellwert lag bei 13-15 € je nach Anbieter! Das heißt, ich hätte immer etwas dazu bestellen MÜSSEN! Das fand ich einfach ziemlich daneben. Der Inhalt der Kiste wird vorab nicht bekannt gegeben und dann bestelle ich mal auf gut Glück etwas Passendes dazu??? Ne, da hatte sich das Thema für mich erledigt.

2-wöchige Lieferungen wurden nicht angeboten, sonst hätte ich es vielleicht sogar probiert!

Wo ich KleineKöchin eindeutig zustimmen muss: Gemüse kann sich durchaus länger als zwei Tage im Kühlschrank halten. Wenn ich eingekauft habe, wickel ich das Gemüse in Küchenkrepp. In diesen dünnen Plastiktütchen "schwitzt" das Gemüse sozusagen und auch lose, ist es manchmal schnell nicht mehr schön. Aber in Küchenkrepp gewickelt, hält es nach meiner Erfahrung gut.

Küchengötter User
Küchengötter User
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