Donnerstagsdiskussion, die 62.

Eure Hauptmahlzeit

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


Vorab: Ich habe gerade nachgeschaut, die wievielte Donnerstagsdiskussion denn nun ansteht und mit Erschrecken festgestellt: Seit knapp zwei Monaten habe ich mich diesbezüglich gar nicht mehr gemeldet! Das tut mir sehr leid, aber vor allem hoffe ich, dass ich Euch noch immer zum Mitdiskutieren ermuntern kann! Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Ihr immer noch dabei seid!!!


Zum eigentlichen Thema: Wann nehmt Ihr Eure Hauptmahlzeit ein? Seid Ihr eher die Mittag- oder Abendesser? Und dann natürlich die Frage des "warum"? Resultiert dies eher auf Gewohnheiten oder habt Ihr Euch aus organisatorischen Gründen angepasst? Falls letzteres zutrifft, stellt sich natürlich auch die Frage, wie schwer Euch dies gefallen ist!


Mal wieder viele Fragen auf einmal, aber sicherlich individuell ohne Massentext zu beantworten! :)


Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten und vor allem dieses Mal, denn ich hoffe, dass ich Euch für die Donnerstagsdiskussion nicht verloren habe!


Liebe Grüße, Juliette

JulietteG
Abendesserin

Ganz eindeutig! So bin ich zu Hause einfach aufgewachsen! Meine Mutter hat mit mir, als ich noch ein Kleinkind war, sogar mittags gegessen, weil es "damals" ungewöhnlich war, dass man mittags nichts (bzw. keine Hauptgericht) aß. Ich hatte aber mittags nie richtig Appetit. Mein Vater kam immer erst am Abend nach Hause und dann saßen eben alle am Tisch! Das hatte ich wohl schnell begriffen! :)

Dann kam mein Auszug (oh je, mittlerweile auch 9 Jahre her) und das Studium stand an und damit auch der Zugang zur Mensa! Ich habe zwar das Kochen und auch gemeinsame Kochen von zu Hause gelernt, aber dachte, bevor ich mich allein hinstelle, gehe ich in die Mensa! Die Mensa war sogar als eine der besten Deutschlands ausgezeichnet und so schlecht gar nicht mal. Resultat: Ende des ersten Semesters stand ich praktisch mit Tränen in den Augen vor meinem Kleiderschrank: nichts passte mehr! Da war an sich das Mittagessen ja gar nicht Schuld dran, aber das Bedürfnis Abends noch etwas Warmes zu essen! Da habe ich dann zwar gar nicht immer (aber doch öfters) gekocht, aber mir so viel aus Kühlschrank hergeholt, dass gar nichts mehr ging! :)

Dazu kommt natürlich: Ich brauche Essen nur angucken und schon schlägt die Waage Alarm: sozusagen doppelt vererbt! Da ich schon gerne auf meine Figur achte, geht halt nicht beides!

Wie Ihr wisst, hatte ich auch gerade eine Kochblockade! Mittagessen lässt sich mit dem Arbeitsalltag oftmals besser vereinigen! Voraussetzung ist aber: mittags auswärts essen! Und für DAS Essen, dass ich dort bekommen, DAS Geld auszugeben..... Da schnürt sich bei mir einiges zu... Allein schon bei DEM Essen!

Aber mittlerweile (bzw. seit ca. ein paar Tagen) merke ich ja auch, dass es viele tolle schnelle Rezepte gibt! :) Die Orientierungslosigkeit kehrt wieder zu alten Gwohnheiten zurück.... (mit denen es mir vor allem geschmacklich besser geht :))!!!

Aphrodite
Mit Müsli und Joghurt über den Tag.

Wochentags habe ich nicht die Ruhe und hatte in der Vergangenheit auch nicht die Notwendigkeit mittags zu kochen. Zwei Tage die Woche kommt nun meine Tochter schon mittags heim. Wir werden uns was kochen. Dann fällt allerdings das Abendessen weg.

nika
Schwierige Mittagszeit

Da ich mittags nie vor 14:00 Uhr daheim bin fange ich erst dann an zu kochen. So steht unser Essen zu ungewöhnlicher Zeit auf dem Tisch. Nämlich dann, wenn andere Leute sich ihre Teestunden, resp. Kaffeestunde oder ihr Mittagsschläfchen gönnen. Wir haben uns seit Jahren an diese Zeit gewöhnt, denn unsere Kinder kamen - als Buskinder/Fahrschüler - erst gegen 14:45 Uhr heim. Natürlich denken viele nicht daran und versuchen uns ab 15:00 Uhr zu erreichen, aber wir lassen uns beim Essen nicht stören.

Abends...

Begründet in der Gewohnheit. Mein Vater kommt erst immer abends von der Arbeit und da es uns wichtig ist gemeinsam zu essen, wurde dann eben auf abends gekocht.

In der Uni habe ich es so beibehalten, Mensa geht leider gar nicht oder nur zum Notfall und es macht einfach mehr Spaß selbst zu kochen. zwischen den Vorlsungen greife ich dann lieber auf mein "pausenbrot" zurück, das ich morgens mache, bevor ich aus dem Haus gehe.

Flicka
Mittags ...

... wird bei uns die Hauptmahlzeit gegessen, was daran liegt, dass mein Mann und ich inzwischen nicht mehr berufstätig sind. Früher habe ich den Kindern und mir eine Kleinigkeit gemacht, wenn wir nach der Schule wieder zu Hause vereint waren. Mein Mann aß nie bei der Arbeit und hatte entsprechend abends Hunger. So nahmen wir unsere warme Hauptmahlzeit dann ein, wenn er zurück war. Oft musste ich das Essen warm halten, weil es später wurde. Und wir haben dann doch schon ohne ihn gegessen. Ich habe dieses Theater um das Essen damals gehasst und bin nun froh, dass wir einen geregelten Termin für die Mahlzeit haben. Unser Sohn ist vom Kantinenessen enttäuscht, weshalb er nach der Arbeit gern noch die Reste von Mamas Mittagessen isst. Weshalb ich wiederum oft etwas aussuche, was sich gut später erwärmen lässt. Was wiederum ein wenig einschränkt. Aber ich nehme es hin, denn es wird nicht lange dauern und dann sind alle aus dem Haus ... Jedenfalls habe ich nun Zeit zum Kochen und genieße es, etwas Leckeres auf den Tisch zu bringen. Und die Familie dankt es mir. Alle, die berufstätig sind und trotzdem mit Elan gut und gerne kochen, bewundere ich dafür. Und hier bei den Küchengöttern gibt es da wohl einige. Hut ab!

lundi
Frühstück UND Mittag UND Abend

Termine oder feste Zeiten sind organisatorisch nicht drin. Bei 5 Personen stehen die Chancen aber gut, nicht ganz allein essen zu müssen. 2 große Mahlzeiten müssen sein, gern beide warm, mindestens eine.

 

An Arbeitstagen:

Mittags gibt es aus der Mikrowelle, was ich am Vorabend vorgekocht habe, da alle zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten sind. Das geht nach meinem Plan. Am Abend Stullen, rohes Gemüse, Pizza, Wraps, Würstchen, Spiegeleier, Fischbrötchen, Leberkäse... oder wir heizen das kleine Holzkohlegrillfäßchen an. Steht dem Mittag nicht nach in Qualität oder Menge. Das geht nach Wochentag und nach den Ideen der anderen. Z. Bsp. Montags nach dem Training steht die "Kleine" total auf Pizza und knetet vorher schnell noch einen Teig!

 

An arbeitsfreien Tagen:

Reichhaltiges, langes Frühstück, so dass man mittags noch satt ist. Reichhaltiges Abendbrot, Grill oder Räucherofen mit sitzen, sitzen, sitzen ohne zwischendurch abzuräumen.

trudine
Abends

Mittags hab ich noch nicht richtigen Hunger, da gibt es immer nur was "Kleines". Das kann allerdings auch durchaus warm sein.

Richtiges Essen gibt es bei mir abends. 

Ich liebe warmes Essen. Als Kind bekam ich immer mittags warmes Essen und habe oft auch noch mit meinem Papa am abends warm gegessen.

Kochmamsell
Mittags

Mittagessen war ich schon als Kind gewohnt. Als ich dann mit 20 geheiratet habe, gefiel das Kochen garnicht mehr so arg, weil ich schnell in der Mittagspause kochen musste, d.h. ich habe schon Kartoffeln aufgesetzt, bevor ich den Mantel ausgezogen habe, nur damit der Herr Gemahl püntklich sein Futter bekam.
Als ich wieder alleine war, ging es zum Essen mittags in die Kantine, am Wochenende habe ich gekocht.
Als Wiederverheiratete und Wiederberufstätige habe ich unter der Woche nur  Salate oder Quarkspeisen und Obst mitgenommen, Göga aß in der Kantine, am Wochenende haben wir mittags gekocht.
Nun sind wir beide Rentner, kochen abwechselnd, aber immer noch mittags, sind wir einfach so gewöhnt. Abends gibt es Vesper und Salate oder Rohkost.

BlackCoffee
Am liebsten Mittag,

aber leider kommt mein Mann während der Woche sehr spät heim und deswegen essen wir dann abends. Ich finde das ist sehr schiwerig weil man da schneller zunimmt. Ich koche mir mittags meistens doch etwas warmes, etwas Gemüse z. B. weil ich mich sonst bis abends quer durch den Kühlschrank esse, wenn ich nur Brot zum Mittagessen bekomme.

Arancia
Gerne

hätte ich zu Mittag die Hauptmahlzeit und Abends nur noch eine Kleinigkeit. Doch leider ist die Mittagspause nicht lang genug um etwas zu kochen. Ein vernünftiges Angebot für einen Mittagstisch gibt es in erreichbarer Nähe auch nicht und so bleibt es meist bei Salaten, Obst und Broten. Neidisch schiele ich immer zu den französischen Arbeitskollegen, sie haben die Möglichkeit für relativ wenig Geld ein Mittagessen im Restaurant zu bekommen. Hmm.. das würde mir auch gefallen... Aber so wird halt Abends gekocht und jetzt freue ich mich erstmal über die neue Kategorie der 30 min-Rezepte! Ach ja - das gilt nicht fürs Wochenende. Da geht nichts über ein ausgedehntes Frühstück und ein gemütliches Abendessen :-)

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