Donnerstagsdiskussion, die 7.

Ich hoffe doch, dass ihr nach den vielen Beiträgen gestern, heute trotzdem noch Lust zum diskutieren habt! :) Das Ganze auch fern ab irgendwelcher Viren oder Bakterien.... :)

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Kommentare
JulietteG

Liebe Küchengötter/Innen!


Da mein Lieblingssupermarkt lediglich wenige Meter von meiner Wohnung entfernt liegt, findet man mich dort fast jeden Tag vor, während ich durch die Gänge schleiche und überlege, aus welchen Zutaten ich im Anschluss etwas kochen könnte! Deshalb interessiert mich, ob ihr ebenso oftmals spontan entscheidet, was ihr kocht oder stellt ihr beispielsweise einen Wochenplan auf?


 


Wie immer bin ich gespannt auf Eure Antworten!


Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag!


Liebe Grüße, Juliette

sparrow
Keinen Essensplan

Bei mir gibt es keinen Essensplan. Ich weiß oft morgens noch nicht was ich mittags koche aber es gibt immer etwas Gutes. Manchmal sehe ich beim Einkaufen etwas und entscheide dann spontan, was daraus entsteht, Wenn ich Gäste einlade wird natürlich geplant und vorbereitet. Ich habe auch eine gute Vorratshaltung und kann auch bei überraschendem Besuch schnell etwas anbieten.

 

Rinquinquin
Essensplan - das war einmal

Das habe ich früher gemacht. Meine Mutter machte immer einen Plan für die ganze Woche im voraus und dann konnte ich sehen, ob ich mich auf das Essen freuen konnte oder ob es nur was zu essen gab. 

Heute entscheide ich im Laufe des Vormittags, auf was ich heute Lust habe. Vorräte habe ich genug, trotzdem lasse ich mich gerne zu etwas anderem verführen.

nika
Essensplanung

gibt es bei mir nur, wenn besondere Anlässe ein besonderes Menü fordern. Manchmal weiß ich auf dem Heimweg von der Arbeit noch nicht, was ich kochen will. Ganz spontan wird dann der Kühlschrank geöffnet und aus den vorhandenen Dingen ein Essen gekocht. Deshalb tue ich mich auch beim Dienstagskochen immer ein wenig schwer. Dieses spontane Kochen bringt aber - urigerweise - häufig richtige Leckereien hervor :).

@sparrow: Ich halte es so wie Du, eine gute Vorratshaltung ist gut und in meinem Fall unerlässlich, da ich in einer kleinen Siedlung ca. 3 km bis zum nächsten Dorf entfernt wohne und es bei uns kein Geschäft gibt.

Rinquinquin
das hat man nun davon,

wenn man etwas ausserhalb wohnt :-)))). Ich muss auch drei Kilometer fahren, bis ich an ein Lebensmittelgeschäft komme. 

 

Um auf die Essensplanung zurückzukommen, selbstverständlich mache auch ich für besondere Anlässe Pläne: Vorbereitungsplan, Einkaufsplan, Arbeitsplan, Kochplan mit Uhrzeit, wann das Gericht auf dem Tisch stehen soll. Jetzt lacht nur, aber ich verliere im weiteren Verlauf eines grossen Menüabends sonst die Übersicht.

lilifee
Weite Wege

Ja, bei mir sind es mind. 8km zum nächsten Supermarkt - also ist gute Vorratshaltung alles! Darum koche ich auch oft spontan nach dem Angebot, was noch da ist. Denn leider kaufe ich meistens auf dem Nachhauseweg von der Arbeit ein und da vergess' ich gern mal das ein oder andere ;), aber durch Improvisation kommen dann manchmal ganz leckere Ergebnisse heraus. Ein Essensplan wäre zwar hilfreich, aber oft entscheidet der Bauch und das Auge beim Einkauf .

Toskanafan
Nur wenn`s nicht anders geht,,,
Donnerstagsdiskussion, die 7.  

wenn ich weis, das ich gar nicht dazukomme, gibt’s einen Plan.Sonst lasse ich mich anstecken wie heute. Ich fuhr kurzerhand zumGemüsehändler, nun ich weis, er verkauft auf dem Markt in der Stadt. Heute habeich frischen Mangold, und vom Feld geschnittenen Eichblattsalat bekommen. DerSalat wurde ganz frisch geschnitten. Da lacht das Herz,,,,. Auf die Frage nachdem Virus, bekam ich Antwort, sie seien gespannt, es würde morgen sicher eineDiskussion auslösen. Meine Frage, "nach Tomaten",  bekam ich beantwortet, sie wurden bezogen voneinem anderen Gärtner. Von diesem Gärtner ließ sich mein Gemüsehändlerschriftlich bestätigen, das die Tomaten nicht mit der Rindergülle gedüngt sind.Für solch Marktfrisches Gemüse fahre ich gerne mal so 6 km. Allerdings in dieStadt/Markt,  fahren, würde ich nicht.Parkplatz/Co, usw. wäre mir zuviel. Weiter habe ich noch einen Bauerhofverkauf,hier gibt es Marktfrisches Gemüse vom Feinsten, doch ca. 30 Km. weg. ÜberFrische/Einkaufen/wo?, könnte ich ein Buch schreiben, man sollte wissen"Wo kaufe ich Was". Nun, der Kochplan. Mangold war nicht geplant,doch ich freue mich drauf, hier wird nach Angebot gekocht.  Sonst ist ab 600 M., der nächste Supermarkt ,danach nächster, 2 Km von mir entfernt. Nun freu ich mich auf den Mangold,,,,,

 

 

Toskanafan
Nur wenn`s nicht anders geht,,, nochmal , Beitrag ging nicht lesen.

wenn ich weis, das ich gar nicht dazukomme, gibt’s einen Plan. Sonst lasse ich mich anstecken wie heute. Ich fuhr kurzerhand zum Gemüsehändler, nun ich weis, er verkauft auf dem Markt in der Stadt. Heute habe ich frischen Mangold, und vom Feld geschnittenen Eichblattsalat bekommen. Der Salat wurde ganz frisch geschnitten. Da lacht das Herz,,,,. Auf die Frage nach dem Virus, bekam ich Antwort, sie seien gespannt, es würde morgen sicher eine Diskussion auslösen. Meine Frage, "nach Tomaten",  bekam ich beantwortet, sie wurden bezogen von einem anderen Gärtner. Von diesem Gärtner ließ sich mein Gemüsehändler schriftlich bestätigen, das die Tomaten nicht mit der Rindergülle gedüngt sind. Für solch Marktfrisches Gemüse fahre ich gerne mal so 6 km. Allerdings in die Stadt/Markt,  fahren, würde ich nicht. Parkplatz/Co, usw. wäre mir zuviel. Weiter habe ich noch einen Bauerhofverkauf, hier gibt es Marktfrisches Gemüse vom Feinsten, doch ca. 30 Km. weg. Über Frische/Einkaufen/wo?, könnte ich ein Buch schreiben, man sollte wissen "Wo kaufe ich Was". Nun, der Kochplan. Mangold war nicht geplant, doch ich freue mich drauf, hier wird nach Angebot gekocht.  Sonst ist ab 600 M., der nächste Supermarkt , danach nächster, 2 Km von mir entfernt. Nun freu ich mich auf den Mangold,,,,,

lundi
Spontankocher

Wie ich lese, gibt es kaum jemanden, der im Alltag wirklich plant. Ich plane in der Regel 2 Tage im Voraus. Bin auch Dorfbewohner fernab von Geschäften. Einkaufen - das hasse ich wirklich, habe auch wenig Zeit dazu und tue es so 2-3 Mal monatlich. Dazu kommt im Sommer ein reichhaltiges Angebot aus dem Garten sowie Eier und manchmal Milch, Butter o.ä. vom Nachbargrundstück. Ich koche normalerweise abends für den nächsten Tag vor. Dazu muss ich Fleisch, Fisch o.ä. natürlich einen Abend vorher aus der TK in den Kühlschrank umlagern, falls es so etwas geben soll.  So ergeben sich 2 Tage Vorausdenken.

 

Ich setze übrigens meine Gurken und Kartoffeln im Garten jedes Jahr direkt in frischen Rindermist, auch dieses Jahr. Die Kühe stehen beim Nachbarn auf der Wiese, da liegt das nahe, und der Nachbar (69 J.) macht das seit er denken kann so, von ihm hab ich das gelernt. Dass ein Darmvirus über Wochen vom Pflanzen bis zur Ernte ohne Darm überlebt ist wohl eher unwahrscheinlich. Eine nachträgliche zufällige Infizierung erscheint mir da realistischer.

JulietteG
Mein nahe gelegener Supermarkt ist wohl wirklich ein Luxus...

soweit ich Eure Beiträge lese! 

Ich kenne es von zu Hause allerdings auch nicht anders als Ihr... Dort werden Gemüse, Eier und Schweinefleisch im Hofladen gekauft, der wirklich nur seine eigenen Produkte anbietet. Im anderen Hofladen gibt es den Rest... Der kauft zwar auch dazu, aber das in bester Qualität! Vor allem die dort selbst hergestellte Butter ist der absolute Hit, die nehme ich immer noch von Hause mit! Zum einen ist sie geschmacklich sehr lecker und des Weiteren spritzt sie beim Braten nicht! Nach der fünften Sorte aus dem Supermarkt und leichten Verbrennungen an den Händen habe ich es aufgegeben und auf das heimische Produkt zurückgegriffen. Fleisch wie Rinder- und Kalbsfilet, Kalbsrücken, Lamm etc. kaufen meine Eltern in einem Großmarkt. Dieselbe Qualität wie bei einem guten Metzger jedoch um einiges billiger (Rinderfilet: Metzger 38 €/kg / Großmarkt 22 €/kg)! Dann werden gleich 1-3 kg (oder wie groß das Stück auch immer ist) gekauft, portioniert, eingeschweißt (so kann Gefrierbrand verhindert werden) und eingefroren! Davon fällt für mich auch immer mal wieder eine Scheibe ab, was ich natürlich sehr genieße! Als ich vor mittlerweile 7 Jahren ausgezogen bin und natürlich qualitativ sehr verwöhnt war, wusste ich erst gar nicht, wo ich einkaufen soll! Hofläden sind in einer Stadt natürlich selten gesehen bzw. nur mit einigem Zeit-/Fahraufwand zu erreichen. Also erst mal zum Supermarkt um die Ecke.... Und gleichzeitig die große Überraschung! Einen so tollen Supermarkt hatte ich selten gesehen! Das Gemüse ist immer frisch und hat eine super Qualität! An der Fleischtheke bekommt man ebenfalls in sortierter Auswahl (es gibt halt nicht immer alles) eine gute Qualität angeboten! Da entscheide ich mich bei der Fleischauswahl lieber noch einmal kurz um, weiß jedoch, dass die nicht am Ende des Tages mehrere Kilo Fleisch entsorgen müssen und zu anderen natürlich, dass mir wirklich Frische angeboten wird!

Da meine Kräuteraufzucht auf meiner Terrasse sich leider als vergeblich erwiesen hat (Südseite und Windgeschützt... Meiner Kräuter wollten sich mit der vielen Sonne und Hitzeaufstauung nicht anfreunden), bin ich auch begeistert, dass ich in meinem Supermarkt jegliche Kräuter frisch bekomme!

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen... Meine Mutter hat früher (seitdem sie wieder arbeitet nicht mehr) auch eine Art Essensplan aufgestellt! Damit konnte ich mich noch nie anfreunden, da mich montags beim Frühstück noch nicht interessiert hat, was es Freitag Abend zu Essen geben könnte! 

Aufgrund des günstig gelegenen Supermarktes weiß ich oftmals beim Einkaufen noch nicht, was es geben könnte... Ich entscheide nach Angebot oder nach den Resten, die noch im Kühlschrank sind! Zumal meine kleine Küche (ohne Abstellraum) eine wirkliche Vorratshaltung gar nicht ermöglichen würde.

Der Vorteil ist natürlich, dass es immer das gibt, auf was ich gerade Appetit habe! Der einzige Nachteil: oftmals geraten Rezepte, die ich nachkochen möchte ein wenig in Vergessenheit, da mich im Supermarkt doch wieder etwas anderes angelacht hat... Aber damit kann ich leben... Kann ja alles nachgeholt werden! :)

Zu Deinen Plänen, liebe Rinquinquin: Ich finde das ganz selbstverständlich! Es wäre doch schade, wenn die Gäste auf das Essen warten, nur weil eine ordentliche Planung versäumt wurde! Selbst bei meinen kleinen Gerichten für mich überlege ich als erstes, in welcher Reihenfolge ich am besten vorgehe... Natürlich in Bezug auf die Garzeiten, aber in erster Linie, um ein Küchenchaos zu verhindern! Zum einen will ich beim Kochen schließlich entspannen und nicht am Ende Schweiß gebadet sein und zum anderen erfordert eine kleine Küche oftmals automatisch etwas mehr Organisationsgeschick!

Und mein Beitrag ist schon wieder ein Roman geworden... :) Ich kann halt nicht anders! :)

tolutolo
Ich bin dann wohl Exotin...

..., aber ich mache meist einen Wochenplan, was ich kochen will. Ich arbeite zu ziemlich merkwürdigen Zeiten, oft auch so viele Stunden, daß zumindest mein Bio-Laden nicht mehr zu erwischen ist. Und ich sowieso für die Arbeit was vorkochen muß - mit Kochen, wenn ich nach Hause komme, ist nichts. Also durchforste ich (im Idealfall) donnerstags meine Kochbücher und gehe freitags nach der Arbeit für die ganze Woche einkaufen. Meist lege ich auch schon fest, was ich an welchem Wochentag kochen will, aber das ist nicht fest zementiert, das ändere ich manchmal auch noch. 

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