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Donnerstagsdiskussion, die 78.

2 Jahre

10
Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


ziemlich genau vor 2 Jahren (14.04.2011) rief ich das erste Mal zur Donnerstagsdiskussion auf! 


Seitdem hat sich hier einiges getan: während wir vor knapp 2 Jahren den 20.000. Küchengott feierten, rasen wir nun unaufhaltsam der 30.000-Marke entgegen! Sehr schön! Zudem haben wir auch kleinen Zuwachs bekommen! Nachdem erst Maike Damm zwei kleine Küchengöttinnen bekam, brachte Mohnkuchen einen kleinen Küchengott und eine kleine Küchengöttin gleich im Doppelpack auf die Welt!


Das Dienstagskochen wurde zum Wochenkochen (na gut, das ist eher ein Monatsrückblick) und wir durften Viola herzlichen willkommen heißen, die hier neben Bettina und natürlich dem ganzen Küchengötter-Team einen ganz tollen Job macht!


Es hat sich auch sonst noch einiges getan, aber sicherlich würde eine gesamte Aufzählung eindeutig den Rahmen sprengen! Deshalb nun zum eigentlichen Thema:


 


Hat sich bei Euch in den letzten zwei Jahren etwas in der Küche bzw. am Kochen verändert? 


 


Habt Ihr neue Stilrichtungen ausprobiert, die sich etabliert haben? Verwendet Ihr neue Zutaten, die Ihr entdeckt habt?


Und ansonsten berichtet doch einfach von Eurem Koch- bzw. Essenshighlight in den letzten zwei Jahren!


Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten!


Liebe Grüße von Juliette, die versucht, nun wieder regelmäßiger am Donnerstag zu diskutieren (bzw. am Samstag..... :))


 


 


 

Danke Juliette

Danke Juliette für Deine tollen Themen, die du dir für die Donnerstagsdiskussion einfallen läßt.

Die Küchengöttercommunity ist schon eine tolle Sache. Ich möchte sie nicht missen.

Ich koche und backe immer noch leidenschaftlich gerne und bin viel mutiger geworden unbekannte Gewürze wie z.B. Tonkabohne, Wattleseeds oder geröstetes Paprikapulver auszuprobieren. Da meine Kinder mir eine Tajine geschenkt haben, probiere ich da gerne neue Sachen aus und bin begeistert davon.

Einige neue Küchenutensilien habe ich mir geleistet und auch neue Kochbücher sind dazu gekommen

Mein Essenshighlight in der letzen Zeit waren zwei erstklassige Menues im Badhotel Bad Teinach. Der Koch hat das komplette Menue für mich glutenfrei umgewandelt und ich war kein Exot.

In die vegetarische Ecke abgedriftet.

Ich bin im Augenblick in der gesunden Genussküche unterwegs und hätte ja nicht gedacht, wie gut mir das tut. Wenn ich mich früher mit Zimtstern ausgetauscht habe, war das noch nicht meine Welt. Leere Kohlehydrate, Zucker, gehärtete Fette und tierische Fette sind komplett gestrichen. Und was früher eher rustikal und vollwertig aus der Müsli-Ecke kam, erfährt eine unwahrscheinlche Raffinesse. Die skandinvische Küche hat es mir im Augenblick angetan, weil sie so ursprünglich ist. Lundis Rezepte waren da der Anfang. 

Das Küchengöttern hat mich weitergebracht, weil ja jeder so seine Vorlieben hat und es ist schön zu sehen, was man alles kochen kann, selbst wenn ich vieles, was z.B. Rinquinquin und Liebstöckel kochen, gar nicht kann. 

Interessant finde ich die Rezept-Empfehlungen von User-Rezepten auf Facebook. Anmelden würde ich mich da nie. Die Rezepte finde ich ja hier. Und so ist hier und in meiner Küche eigentlich immer etwas los. Ansonsten komme ich auch ganz gut mit einem Becher Joghurt über den Tag, wenn meine Tochter versorgt ist. Sie werkelt mittlerweile auch schon in der Küche herum. Sie sagt mir nichts. Und wenn in der Küche die Töpfe klappern, schaue ich doch vorsichtshalber einmal nach. Da hat sie ziemlich viel aufgeschnappt.

Bin auch am abdriften

Auch ich bin immer öfter im vegetarischen bzw. sogar veganen Rezepteteil unterwegs, da ich zur Zeit kein Fleisch essen mag. Meine Kocherei ist jetzt vielfältiger geworden und neue vegetarische und vegane Kochbücher sind auch hier heimisch geworden.Die größte Änderung ist aber, dass ich fast nur noch nach Küchengötterrezepten koche, obwohl ich auch noch in anderen Kochforen unterwegs bin. Die Kügö-Rezepte gelingen und schmecken und sind nicht so 08/15-Rezepte. Ich freu mich, dass ich hier sein darf.Sodele, das musste mal gesagt werden.

Brotbacken

Mich hat das Brotbacken momentan ziemlich eingenommen. Oder besser gesagt: alles was aus dem Backofen kommt: Tarte ebenso wie Pizza, Gratin und Auflauf. Das Niedertemperaturgaren finde ich sehr interessant wie auch beim Brotbacken die Höchsttemperaturen (meines) Backofens auszutesten. Meine Neugier auf neue Ideen und Rezepte ist nicht geringer geworden. Ich koche weiterhin gerne mediterranes Essen. Meine Kochutensilien haben sich allerdings geändert: Induktionsherd und ein neuer Backofen sind liebe Küchenhelfer geworden. Ausserdem habe ich seit September ein Goldstück in meiner Küche: den TM31, den Jaques. Ich lerne noch, seine Vorzüge zu entdecken. Viele Rezepte habe ich gefunden, mein Kühlschrank birst vor tollen selbstgemachten Grundstöcken: Suppe-, Knoblauch, Ingwer, Zwiebel-Grundstock wurden bereits mehrfach hergestellt und vielfach verschenkt. Ausserdem habe ich mir Salatsaucen hergestellt und sie warten nur auf ihren Einsatz. Vieles habe ich als Fertiggericht auch eingeweckt und wenn es mal knapp wird können wir mal schnell ein Süppchen aus dem Keller holen, toll. 

Mit Spannung verfolge ich hier auch die Zuwächse und es sind nur noch wenige und wir haben die 30.000 Userzahl geknackt!

 

Ich wünsche allen leckeres Kochen und Backen, Eure nika

Fast täglich schaue hier rein

Es gibt so viele tolle Rezepte, die ich nachkochen möchte. Hatte ich früher viele Zeitschriften- Abonnements, wonach ich gekocht habe, so finde ich inzwischen hier so vieles, was mich immer wieder animiert. Und selbst meinen Mann kann ich  inzwischen mit vegetarischen Gerichten überzeugen, wenn ich ihm hier die Fotos zeige.

Ich bin ja vorwiegend ein Backfan und mein Mann, der auch gern in der Küche werkelt, versucht sich hier nun an Gerichten, die wir hier fast immer finden.

Ganz fantastisch finde ich die Idee mit den Kochbüchern, die man sich selbst aus eigenen und anderen Rezepten zusammenstellen und drucken lassen kann.

Alles in allem kann ich nur sagen, für mich ist die KÜGÖ Community eine tolle Bereicherung und ich habe sie schon vielen Freunden empfohlen.

 

In den letzten zwei Jahren...

hat sich bei mir einiges verändert. Meinem grundsätzlichen Stil bin ich jedoch treu geblieben, denn damit bin ich einfach zufrieden.

Zunächst änderte sich aufgrund meines Umzugs meine Küche! Eine sehr positive Veränderung. Ich liebe meine neue Küche! Im Gegenzug darf ich zwar nicht mehr grillen, da selbiges auf dem Balkon verboten ist, allerdings kann ich damit leben!

Zudem wurde ich vom Jeden-Tag-Einkäufer zunächst zum 2-3 mal die Woche Einkäufer und schließlich neuerdings zur Wochenplanerin. Beide Umstellungen fielen mir anfangs sehr schwer. Alte Gewohnheiten legt man üblicherweise ungern ab!

Mittlerweile finde ich das Wocheneinkaufen spitze! Ich verplane die Zutaten, die übrig bleiben werden gleich in neuen Gerichten. Dabei hilft mir die Küchengötter-App unheimlich weiter, denn mit ihrer Hilfe kann ich meine ganzen Kochbücher nach Zutaten durchsuchen! Ich habe früher manchmal ewig vor dem Computer gesessen und nach Verwertungsmöglichkeiten für Feta, Paprika oder ähnlichem gesucht! Spontan hatte ich meist keinen Appetit auf die angezeigten Rezepte! Jetzt suche ich mir einen Abend die Woche die Rezepte mit Bedacht aus und ich freue mich jetzt bereits auf den Plan für nächste Woche! Meine anfänglichen Bedenken, dass mir das beispielsweise für Samstag vorgesehene Rezept am Dienstag schon nicht mehr gefällt, haben sich bisher nicht bestätigt.

Damit einhergehend koche ich viel mehr nach Rezepten. Auch diese Änderung empfinde ich als positiv! Ich probiere viel mehr aus, wage mich an neue Kompositionen, auf die ich allein nicht gekommen wäre und bisher war ich grundsätzlich immer sehr zufrieden mit dem Resultat! 

Ich merke, dass ich unkritischer geworden bin! Obwohl ich noch jung bin, war ich beim Kochen fast schon etwas festgefahren. Das merke ich in letzter Zeit vor allem daran, dass ich den Dienstags- bzw. Wochenkochen-Rezepten viel unkritischer gegenüber stehe. Selbst wenn sich das Gericht nicht als Highlight herauskristallieren sollte, hat man am Ende durch die Umsetzung doch etwas dazu gelernt.

Es fließt immer mein Stil mit in das Rezept ein. Gerade bei Saucen bin ich sehr eigen und mit der Zitrone grundsätzlich sparsam.

Insgesamt bin ich also sehr zufrieden! :)

 

P.S. Erstaunlicherweise esse ich in letzter Zeit ebenso weniger Fleisch. Während es sich früher eher so darstellte, dass ein bis zwei Tage die Woche fleischlos bei mir gekocht wurde, hat es sich nun genau umgekehrt. Diese Umstellung geschah automatisch und hat keinen Hintergrund. Es ergab sich einfach....

Auch bei mir

hat sich in den letzten beiden Jahren vieles verändert. Gebacken habe ich schon immer gerne, was für das Kochen gar nicht galt.  Griff ich früher häufig zu Fertiggerichten, kommen diese heute gar nicht mehr ins Haus. Inspiriert durch die KüGö und damit verbunden auch viele kleine Erfolgserlebnisse, macht mir das Kochen mittlerweile richtig Spaß. Dafür stecke ich dann gerne auch mal einen Rückschlag ein. Ich glaube fest daran...... Übung macht den Meister :-)

Bei mir war es eher umgekehrt

ich habe immer gerne gekocht und auch immer wieder etwas Neues ausprobiert. Dafür hat das Backen eher ein Schattendasein bei mir gehabt. Dank der Küchengötter kaufe ich nun gar kein fertiges Fladenbrot oder fertigen Pizzateig mehr. Die leckeren Pestoschnecken habe ich schon oft gebacken und ich freue mich schon auf die Rhabarbersaison um den leckeren Rhabarberkuchen zu backen.

Ansonsten habe ich hier viele tolle neue Rezepte gefunden, die ihren Weg in mein "Standardkochprogramm" gefunden haben. 

Die Küchengötter haben in meinen Augen einen hohen Standard und man muss sich nicht, wie in anderen Kochforen, über Rezepte mit Angaben wie - man nehme eine Tüte Maggiefix für ... oder man nehme eine Flasche Ketchup ... ärgern.

Ich bin froh, dass ich die Küchengötter gefunden habe! Allen, auch den engagierten usern ein ganz dickes Lob von mir!

Altes und Neues

Wesentlich verändert hat sich mein Kochen nicht, außer dass ich inzwischen sehr konsequent saisonale Produkte nutze. Ich habe mein "Standard-Programm" und daneben probiere ich viel Neues. In meinen Standard hat es etwas Neues kaum geschafft. Sobald ich beim Kochen vom Zettel ablesen muss, bleibt es meist bei einmaliger Zubereitung. Was oft bleibt, ist die Idee dahinter oder das Handwerk, um wieder neues zu entwickeln oder Gewohntes zu überdenken. Damit meine ich z.B.: ich probiere regelmäßig neue Fischgerichte, viele davon sind lecker doch nicht so, dass ich mir das merken kann oder möchte, und frisch aus dem Wasser, bestäubt mit Salz und Mehl, gebraten in Butter - kein noch so raffiniertes Rezept könnte dieser Zubereitung das Wasser reichen. Ich will beides: Neu und Standard.

 

Gelernt habe ich hier eine Menge. Über Nudelteig, Kaffeeautomaten, Tofu, Eiermasse zur Rose aufschlagen, Ökologie und mehr. Ich finde es total spannend, wie verschiedene Menschen auf dieselben Rezepte oder Lebensmittel reagieren und was sie daraus machen oder was gelingt. Das bringt mich voran, inspiriert und ermutigt mich, neue Wege zu gehen, die ich von allein nicht einmal gefunden hätte.

Wenn Ihr ...

... jetzt einen Blick in unsere Redaktion werfen könntet, würdet Ihr sehen, dass wir alle ganz rot geworden sind vor lauter Komplimenten;-) Es ist schön zu hören, dass Ihr Euch hier so wohlfühlt und unsere Rezepte Eure Kochleidenschaft noch weiter entfachen. Wir freuen uns sehr, dass Ihr so fleißig diskutiert, kommentiert, fotografiert, kocht, backt und und und. Ja, wir freuen uns, dass jeder einzelne von Euch dabei ist! Den 30.000 fiebern wir übrigens auch schon begeistert entgegen. In diesem Sinn: Vom gesamten Küchengötter-Team ein dickes, fettes Dankeschön an Euch :-) 

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