Donnerstagsdiskussion, die 84.

Plastik oder Holz

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen!


 


Bitte nicht erschrecken, aber die Donnerstagsdiskussion gibt es heute schon am Donnerstag! Ich habe mir heute sozusagen einen halben Tag frei genommen und schon wird Unmögliches möglich! :)


 


Was mich diese Woche interessiert: Verwendet Ihr lieber Holz- oder Plastikbrettchen? Und diesselbe Frage zielt genauso auf die Eigenschaft Eurer Kochlöffel ab!


 


Verwendet Ihr selbige aus Gewohnheit oder aus Überzeugung?


 


Ich freue mich wie immer auf Eure Antworten,


liebe Grüße und eine schöne Woche,


Juliette

Aphrodite
Holz.

Meine Kochlöffel sind aus Holz und haben Patina angesetzt durch das Hantieren in heißen Flüssigkeiten. Zum Backen nehme ich Silikon-Spatel. Zum Brotbacken einen Kunststoff-Teigschaber und rühre den Teig manchmal mit einem Holzlöffel. Meine Bretter zum Schneiden sind aus Holz. Silikon-Matten zum Unterlegen sind praktisch, weil sie sich auch gut reinigen lassen. Gegen Plastik-Brettchen hege ich eine Abneigung. Bei mir geht es nur darum, was sich unproblematisch reinigen lässt. Bei schweren Brotteigen habe ich es sogar schon mal geschafft, den Stiel von einem Holzlöffel abzubrechen. Mein liebster Pfannenwender ist aus Olivenholz. In London gibts in den Markthallen von Covent Garden Schneidebretter aus Lorbeerholz oder Kräuterholz. Habe ich mir nicht gekauft und heule diesen Brettern jetzt hinterher, weil sie so schön duften.

lundi
Holz

Naturbelassen. Aus Überzeugung. Sieht gut aus. Fühlt sich gut an. Ist sehr langlebig. Schont die Messer, Pfannen, Schüsseln und die Umwelt. Die meisten meiner Löffel, Wender usw. sind sehr alt, schon ganz glatt und dunkel, fast schwarz. Auch meine Brettchen und Unterlagen sind aus Holz, ziemlich groß und dick. Meine Arbeitsplatte hat dafür auf meinen speziellen Wunsch hin eine Tiefe von 90 cm und darunter gleich noch eine offene Nische zum Abstellen der Bretter. Welch ein Luxus. Ich benutze meine Bretter beidseitig und zweckgebunden: eine Seite ist für Fleischwaren (die mit Rille) und eine für Gemüse. Bei anderen Brettern ist eine für Fisch (die mit Rille) und eine für Teig/Mehl. Das Reinigen finde ich ganz einfach.

 

Mit Silikon kann ich mich gar nicht anfreunden, das mag ich nicht anfassen, fühlt sich für mich unangenehm an. Zum Hantieren brauche ich ein großes Holzbrett und ein gutes Messer. Täglich. Da kommen die vielen "praktischen" Küchenhelferlein und Maschinchen nicht mit. Ein paar Tupperschüsseln zum Aufbewahren sind für mich OK, aber auch da bin ich wieder mehr zum Glas zurückgekehrt.

nika
Holz

Meine Arbeits- und Schneidbretter sind aus Holz und werden täglich gereinigt und dürfen an der Luft trocknen. Sie stehen wie bei lundi hinter der Spüle. So eine Rille habe ich nicht, aber meine Spüle ist in der Arbeitsplatte (Stirnholz) eingelassen und die Bretter können nicht wegrutschen, da ich sie gegen die Spüle stelle. Ivch habe mir mal Plastikbretter gekauft, weil ich dachte: SIE KÖNNEN IN DIE SPÜLMASCHINE! Aber ich finde es eklig, darauf zu schneiden. Sie sind irgendwie weich und das Messer gleitet nicht so schön wie auf Holz auf dem Brett. Meine Rührlöffel sind von der T****-Marke und gefallen mir eigentlich gar nicht mehr. Pfannenwender sind bei mir auf der Neu-Kaufliste, da habe ich aber noch nicht die geeigneten gefunden, deshalb nehme ich noch immer so ein paar alte aus dem Supermarkt, also nichts besonderes. Meine Frühstücksbrettchen sind allerdings aus Plastik, da schneide ich nicht so viel. 

 

Silikon mag ich nicht anfassen, obwohl die Silikon-Backformen einfach zu handhaben sind. 

apprenti1
Holz und Silikon

eigentlich habe ich mir darüber bislang keine Gedanken gemacht. Tatsächlich sind meine Kochlöffel alle aus Holz und stehen in einer separaten Ablage direkt neben dem Herd. Meine Schneidbretter sind aus Silikon. Zweifarbig. Eines nur für Fleisch, das andere für Gemüse etc. . Die tollen Holzbretter schaue ich mir auch immer wieder an, weiß aber nicht wie es sich hier mit der Hygiene in Bezug auf Fleisch auf Dauer verhält. In der Regel sind diese auch für meine kleine Küche zu sperrig.

Kochmamsell
Auch Holz und Silikon

Die Kochlöffel sind auch aus Holz, zum Teil schon uralt, Teigschaber und Pfannenwender aus Silikon. Dann habe ich drei Bretter aus Holz: eines mit Rille für Fleisch, eines für Brot bzw. Backwaren, eines für Fisch und ein großes für Gemüse, die Holzteile werden gelegentlich mit Olivenöl eingeölt. Dann habe ich noch eine Salatschüssel und Salatbesteck aus Holz, Die Schüssel wird auch mit  Öl behandelt und zusätzlich vor Gebrauch mit Knoblauch eingerieben.Ich liebe meine Holzteile.

Gaston
Holz, Glas, Kunstoff

Ich habe diverse Materiallien im Einsatz. Für das elektrische Messer nutze ich das Glasschneidebrett um Riefen zu vermeiden. Auch ein Kunstoffbrett habe ich im Gebrauch, wen nich z.B. Fleisch schneide. Das wandert anschließend in die Spülmaschine. Für alle anderen Schneidearbeiten nehme ich gerne Holzbretter. Einige habe ich noch von meiner Großmutter geerbt. Die Kochlöffel und Pfannenwender sind bei mir alle aus Holz, teilweise mit deutlicher Patina. Sie wasche ich nur per Hand ab.

 

Zum Stichpunkt Hygiene bei Holzbrettern habe ich mal eine Studie gelesen, wonach Holzbretter hygienscher sind als Kunstoffbretter. Als Grund wurde aufgeführt, dass man in die Kunstoffbretter im Laufe der Zeit sehr tiefe und recht dünne Einschnitte schneidet. In diesen Einschnitten können sich Bakterien und Co einnisten und weil die Einschnitte so tief sind kann man die Keime nicht herauswaschen. Bei Holzbrettern ist dies nicht möglich, da aufgrund der Struktur des Holzes keine so tiefen, schmalen Einschnitte möglich sind. Daher solle man Kunstoffbretter, wenn sie zu vermackt sind, entsorgen. Dazu fällt mir ein, dass der Metzger meines geringsten Misstrauens auch Holzschneidebretter hinter der Theke hat.

Küchengötter User
Küchengötter User
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