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Donnerstagsdiskussion, die 98.

Einkaufen

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Kommentare
JulietteG

Liebe KüchengötterInnen,


 


erst einmal möchte ich mich für Eure vielen tollen Berichte zu Eurem ersten Kocherlebnis in der letzten Woche bedanken. Ich habe sie alle sehr gerne und oftmals mit einem Schmunzeln gelesen.


 


In dieser Woche möchte ich von Euch wissen, wo Ihr einkauft! Geht Ihr regelmäßig auf den Wochenmarkt oder kauft Ihr lieber in Geschäften ein? Kauft Ihr in mehreren kleinen sozusagen ausgewählten Geschäften ein oder steuert Ihr Euren Lieblingssupermarkt an, wo Ihr alles erhalten könnt?


 


Stecken dahinter eher praktische Gesichtspunkte oder die jeweilige Qualität der Lebensmittel?


 


Ich freue mich wie immer auf Eure Beiträge und wünsche Euch noch einen schönen Donnerstag,


 


liebe Grüße, Juliette


 


 

Gemischt

Produkte des täglichen Bedarfs wie Salz, Zucker, ... werden im örtlichen Lebensmittelgeschäft (Supermarkt wäre zuviel genannt) eingekauft, Gemüse, Fisch und Käse auf dem Wochenmarkt bei den entsprechenden Lieblingsständen und Fleisch beim Bauern-Hofladen. Vorteile sind nicht nur die persönliche Ansprache und die bekannt gute Qualität sondern auch das kleine Pläuschen am Rande oder aber mit anderen Kunden. Nicht selten erfährt man/frau so nebenbei Tipps und Tricks. Ich kann mich gut ensinnen, als ich für eine gemischte Fischpfanne für 6 Personen bei meinem Fisch-Stand wartete und zwei Urlauberinnen (Mutter und Tochter) aus Würzburg unentschlossen vor den Auslagen standen und mich vorliessen, nur um zu sehen, was ich kaufen würde und mich hinterher fragten, wie ich die einzelnen Sorten zubereiten würde. Anschließend haben sie die für sie interessanten Fische gekauft und erbaten meine Telefonnummer zur entsprechenden Hilfestellung bzw. Erzählung, wie es denn geschmeckt habe. So entstand eine nette Bekanntschaft, die noch andauert.

 

Ich mag das frische Angebot von meinen bevorzugten Händlern. Ich habe erst kürzlich den Fisch-Händler wechseln müssen (meiner hatte Urlaub) und bin prompt reingefallen. Interessant find ich auch, dass aus dem Nachbarland Holland Händler mit z.B. Käse- und Backwaren da sind. Wir lieben die Krent-Stutjes. Das sind weiche Brötchen mit sehr vielen Korinthen, oder die herrlich salzigen Lakritz und die kugeligen Pindas (Erdnüsse). Das finde ich nur auf dem Wochenmarkt. 

In unserem örtlichen Lebensmittelgeschäft wiederum weiß ich genau, wo ich was finde und brauche nicht erst lange zu suchen. 

 

Auch gemischt

Genauso wie Nika kaufen wir im örtlichen Einzelhandel, was man so braucht für die Küche. Obst, Gemüse, Eier und Mipros kommen mit der Biokiste vom Biobauern, Fleisch und Wurst ebenso, wenn er das im Angebot hat, ansonsten vom Metzger unseres Vertrauens. Für Backwaren haben wir auch einen guten Bäcker gefunden. Gerne gehen wir auch auf den Stuttgarter Wochenmarkt oder in die Markthalle, das wird bloß immer zu teuer, da man so viele gute Sachen sieht. Manche speziellen Zutaten kaufe ich auch im Internet.

Discounter, Regie-Lebensmittelhandel, Bio-Laden, Feinkost-Connection.

Vieles beim Discounter, auch wenn da bestimmte Specials laufen. Ansonsten kleine Regiemärkte, damit ich schnell durch die Regale komme. - @Juliette, hattest Du das Thema nicht schon mal auf Deinem Zettel??? - Und ansonsten bei geschäftstüchtigen Italienern und Griechen, die in ihr Heimatland fahren und aus Manufakturen vor Ort die feinsten Sachen holen. Neueste Errungenschaft: einen Kanister Olivenöl aus dem Kloster Agia Triada aus Kreta und eine Paprikamarmelade aus Italien. Ich traue mich gar nicht, die Sachen anzubrechen. Wie ich 5 Liter Olivenöl verbrauchen soll, weiß ich noch nicht und sammle schon mal Flaschen, um einen Teil davon zu verschenken. Einmal offen ist offen.

Kein Discounter

Ist eine meiner Devisen. Lebensmittel vom Wochenmarkt, dem Metzger meines Vertrauens oder vom Bio- Laden. Mehl vom ortsansässigen müller. Ein REWE und EDEKA darfs auch schon mal sein.

Auf nach Ostdorf.

Da fällt mir ein, ich wollte ja mal die Uria-Rinder besuchen. Zum Essen fast zu schade.

Discounter und Bio-Laden

Meistens kaufe ich beim Discounter, weil's billiger ist. Für Milchprodukte und Eier habe ich mir aber persönlich die Regel aufgestellt, diese nur mit bestimmten Bio-Labels zu kaufen, weil's den Tieren dann besser geht. Die kaufe ich dann in größeren Bio-Läden. Fleisch oder Fisch kaufe ich gar nicht und Saisonobst und -gemüse selten mal auf dem Wochenmarkt. Gestern war ich z.B. dort und habe Zwetschgen für einen Kuchen gekauft - hmmm!

Ebenfalls gemischt

Ich habe auch ein gemischtes Einkaufsverhalten. Ich gehe für Getränke und trockene Lebensmittel auf Vorrat, gerne in Discounter. Für Obst und Gemüse sehr gerne auf den Wochenmarkt. Aber da muss ich immer sehen wie es mit meinem Dienstplan ausschaut. Hier ist immer Donnerstag Wochenmarkt. Und wenn ich eswas gediegenere Dinge zum kochen benötige gehe ich in den Supermarkt meines Vertrauns. Die haben auch Asiatische Lebensmittel, die ich sehr gerne verwende.

Was ich noch nie gemacht habe, Lebensmittel vfia Internet zu ordern. Ich möchte die Sachen gerne sehen bevor ich sie kaufe.

Nochmals gemischt

Bei uns ist zweimal die Woche Markt auf dem Marktplatz, mit vielen Produkten direkt vom Bauern der Umgebung. Darüber haben wir einen schönen Bioladen im Ort und nette Hofläden in der Umgebung. Den Rest kaufe ich in einem großen Supermarkt, der auf dem Weg liegt.

im Lebensmitteleinzelhandel und auf Hofläden

ich lebe als Single und verbrauche daher recht wenig gemessen an einer Familie. Daher spielt der Preis der Lebensmittel eher eine untergeordnete Rolle.

 

Bioläden haben wir hier in meinem Umfeld Brunsbüttel keine. Dafür aber sehr gute Hofläden, wo Blumen, heimisches Obst und Gemüse, Dosenwurst, Käse und erstklassige Kartoffeln angeboten werden. 

 

Fisch kaufe ich direkt vor Ort frisch vom Fischer in Friedrichskoog oder Büsum und Fleisch direkt von der Försterei zu einem Spottpreis frisch geschossen, aufgebrochen in der Decke. Man muss dann ein ganzes Reh nehmen, was ungefähr 5 €/kg kostet.

 

Mein Mehl kaufe ich bei der Gailersreuther Mühle Demeter zertifiziert,

Reis bei Reishunger in Bremen.

Vollkornnudeln von Barilla.

 

Raiffeisenmarkt.

Da gibt es alles für angehende Landfrauen. Mehl,Nudeln, Linsen und all' den Schnick, bei dem "Natur" davor steht. Brotbackmischungen haben sie auch ausgefallene. Bei Mischungen mit Roggenmehl ist einfach Trockensauerteig beigemischt. Na, na, so einfach lässt sich kein Brot backen. Ausprobieren werde ich es doch irgendwann.

 

Ich gehe da immer hin, wenn ich Hühnerfutter mit Muschelkalk brauche. Walderdbeerpflänzchen habe ich dort auch gefunden und bin dann immer mächtig stolz, wenn ich etwas gefunden habe, was noch in meiner Sammlung fehlt :) Gestern habe ich in einem Blumenladen persisches, blaues Salz entdeckt. Blumen verwelken. Von dem Salz werde ich noch lange etwas haben.

Supermarkt

Ich fahre zum Einkaufen grundsätzlich in den Supermarkt!

 

Glücklicherweise ist der Supermarkt wirklich sehr gut sortiert... Es gibt viele Kräuter, so dass es beispielsweise auch kein Problem ist, Kerbel zu erstehen, den ich zuvor noch in keinem Supermarkt gefunden habe. Ebenso ist die Fleischtheke gut sortiert, allerdings esse ich in letzter Zeit (unbewusst) immer weniger Fleisch... Es gibt auch gut gefüllte Regale mit asiatischen und arabischen Lebensmitteln.

 

Für Fisch gehe ich in die Metro. Die Metro-Filiale hat eine wahnsinnige Auswahl, so dass man beinahe glaubt, man sei auf einem Fischmarkt. Die Metro liegt praktischerweise direkt neben meinen Supermarkt!

 

Für mich ist es so das Praktischste! Ich bekomme alles an einer Stelle und zudem in einer sehr guten Qualität. Andernfalls würde ich sicherlich nach Alternativen schauen.

 

Hier in der Stadt sind Hofläden leider gar nicht vorhanden. Zumindest nicht in der Form, wie ich sie zu Hause von meinen Eltern kenne, wo der Bauer seine eigenen Erzeugnisse verkauft. Fußläufig von meiner Wohnung ist in einer Scheune sogar eine Art "Hofladen", allerdings kauft der die Lebensmittel allesamt ein und verkauft sie wirklich zu absolut überteuerten Preisen... Eine Bio-Qualität garantiert er jedoch gleichzeitig nicht, so dass ich die Preise wirklich nicht einsehe!

 

In der Nähe befindet sich noch eine kleine Einkaufsstraße mit vielen verschiedenen Einzelgeschäften wie Fleisch, Fischhändler und Gemüseverkäufer... Am Wochenende gehe ich manchmal dorthin, insbesondere um mich beim Fleischer mit Geflügel einzudecken, das mein Supermarkt nur verpackt verkauft. Für den schnellen Einkauf in der Woche ist mir das jedoch auch wegen der Öffnungszeiten der Geschäfte zu aufwendig...

 

Insgesamt habe ich mit meinem Supermarkt einen echten Glücksgriff gelandet...

Supermarkt

Ich kaufe fast alles im Supermarkt bei uns ums Eck ein. Er ist einer der best sortiertesten Märkte, die ich kenne und ich möchte ihn nicht mehr missen. Eine riesige Obst- und Gemüseabteilun, mit sehr großem Kräuter- und Bio-Bereich, wunderbares Bio-Fleisch-Angebot und eine Fischtheke, die sich sehen lassen kann. Generell kann man fast alles auch in Bio-Qualität kaufen, was mir sehr wichtig ist und auch Asia-Produkte & Co. bekommt man dort sowieso. Da er so nah ist, habe ich allerdings komplett verlernt, gleich mal für mehrere Tage einzukaufen und bin ständig dort. ;-)

 

Ansonsten gehe ich auch gerne mal in die Bio-Läden bei mir im Viertel, wenn es die Öffnungszeiten zulassen. Also eher am Wochenende. Zum Wochenmarkt unseres Stadtteils würde ich es generell nur schaffen, wenn ich frei habe. Wer kann denn bitteschön dienstags zwischen 08:00 und 12:00 Uhr zum Markt gehen? Ich zumindest nicht ...

Kein Discounter

Hallo apprenti1,

 

ich las gerade Deine Stellungnahme zu diesem Thema und musste herzhaft lachen. Du haust wirkliche Klöpse raus.

 

Kein Discounter und beim Metzger meines Vertrauens.

 

Wenn ein Verbraucher geschützt ist, dann sicherlich bei ALDI. Dort werden die Einkäufe pinibel untersucht und getestet bevor die Ware in den Handel kommt. In den Einkaufsbedingungen von ALDI ist festgelegt, dass Waren auf Kosten des Lieferanten aus dem Laden entfernt werden müssen, wenn qualifizierte Testinstiturte Produkte schlechter als befriedigend bewerten und wenn ALDI nachweist, dass Produkte qualitativ von den Einkaufsnormen abweicht.

 

Dein Gottvertrauen in den Metzger verwundert mich. Wie kannst Du die gekaufte Ware auf Inhaltsstoffe untersuchen? Bist Du Lebensmittelchemiker und untersuchts die Ware, denn vertrauen basiert immer auf Kontrolle.

Noch nicht einmal die Lufa, Speyer hat in entnommenen Erdbeerproben Nachweise zum Einsatz von EUPAREN, einem Fungizid, welches in Israel 1 Tag, in Italien 7 Tage, in Spanien 10 Tage und in Deutschland Karenzzeit hatte. 

 

Genauso ist es mit dem Fleisch. Vieh bekommt vor dem Transport zu Schlachter Salzwasser zu trinken um Gewicht zu machen, da nach Gewicht bezahlt wird. Welche Medikamente die Tiere erhalten haben kannst Du sicherlich nicht feststellen genauso wenig wie ob das Fleisch bereits einmal eingefroren war, denn auch Metzger müssen Zukäufe erledigen. Weder Rind, Schwein oder Lamm haben 2 oder 3 Filetstücke oder eine dritte Keule auch wenn in den sechsziger Jahren eine Feinkostverkäuferin ein Huhn mit 4 Beinen in einer Ratesendung zeichnete.

 

 

22. September 2006 | 18.55 UhrSensationsfund auf Geflügelfarm  0Huhn mit vier Beinen entdeckt

 

Somerset/USA (rpo). Ein Vorarbeiter auf einer Geflügelfarm in den USA hat ein Huhn entdeckt, das vier Beine hat. Anderthalb Jahre lang hatte das Federvieh unauffällig unter 36.000 Artgenossen gelebt. Nun macht die Henne weltweit Schlagzeilen - und bekam sogar einen Namen: "Henrietta".

 

 

 

 

 

 

LG Rolf

 

Hallo WOLLBAER

Den Lacher gebe ich zurück. Schlag doch mal nach, was das Wort Vertrauen bedeutet. Ich gehe nicht zu jedem Fleischer. Ich habe Augen und Ohren. Fleisch hat Farbe, Geruch, Maserung, Konsistenz..., wie kann ich das beim Aldi erspüren und beurteilen? Ich bekomme bei meinem Fleischer genau das, was ich will, genau so, wie ich es will und frisch vom Stück geschnitten. Nicht vorgefertigte Überraschungseier in Plastik. Dazu für mich ausreichend Informationen, manchmal gute Tipps vom Fachmann und immer freundlichen Smalltalk. Mit meinem Fleischer kann ich reden. Wenn es schon eingefroren war, sagt er mir das. Woher es kommt und wie es behandelt wurde, sagt er mir auch. Soll ich seinem Wort weniger glauben als einem Etikett? Er will doch, dass ich wiederkomme. Beim Zubereiten und Essen merke ich, ob das Fleisch in Ordnung ist, daraus werden persönliche Erfahrungen. Das alles kann kein Labor ersetzen. Wenn ich öfter zu einem Fleischer komme, kenne ich ihn und seine Produkte und entwickle eben Vertrauen. Vertrauen entwickle ich nicht, weil ein Labor seine Statistik passend aufbereitet und das auf einem Zettel abdruckt.

ja das mit dem Vertrauen ist so eine Sache

Moin, Moin apprenti1,

 

wenn Du als Beweisdes Vertrauens Farbe, Geruch, Maserung begreifst, so kann ich Deine Überlegungsehr wohl verstehen, denn nichts anderes macht jeder Supermarkt sonst könnte ernichts verkaufen. Angefangen von Düften im Raum über den optischen Aufbau, dieBeschilderung und Verpackung. 

 

Lebensmittelkontrolleurewürden sich allerdings nie auf rein sensorische Prüfungen verlassen sondernprüfen in Laboren die Inhaltsstoffe. Das können Verbraucher nicht erledigen.

 

Ich will Dich janicht davon abhalten Deinen Weg zu gehen, wenn er wie Du glaubst richtig ist.

 

Vertrauen ist in psychologisch-persönlichkeitstheoretischer Perspektive definiert alssubjektive Überzeugung von der (oder auch als Gefühl für oder Glaube an die) Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen, von Handlungen,Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch dieÜberzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen. Man spricht danneher von Zutrauen. Als das Gegenteil des Vertrauens gilt das Misstrauen.

 

Wenn Vertrauen bei Dir derBegriff „Glaube“ ist, so sei es eben so.

 

Liebe Grüße

 

Rolf

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