Donnerstagsdiskussion: Wie oft esst Ihr eigentlich Wurst?

Aus aktuellem Anlass fragen wir Euch heute: Esst Ihr regelmäßig Wurst?

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Kommentare
küchengötter

Eine neue WHO-Studie besagt, dass Wurst und Steak krebsauslösend wirken können. Das Risiko variiert, je nachdem, wie viel Wurst man isst. Deshalb fragen wir: Wie hoch ist Euer Wurstkonsum?


 

WOLLBAER
@küchengötter

Moin, Moin,

 

morgens beginnt es bei mir süß. Stuten, Brötchen, Rosinenstuten oder Marmelade und Honig.

 

Mittags esse ich Wurst nur in Form von Fleischwurst und Mettenden in Eintöpfen, aber das kommt sehr selten vor.

 

Abends Roggenbrot, Pumpernickel und 3 bis 4 Mal in der Woche Wurst, wie Leberwurst, Fleischwurst, Bierwurst, Schinken, Salami am liebsten luftgetrocknet und reichlich.

 

Die restlichen 4 oder 3 Mal Käse, Fisch oder Brotaufstriche wie Quark.

 

Ich bin jetzt 65 Jahre alt und werde meine Gewohnheiten nicht mehr ändern, außer meiner Speisekarte neue Wurstsorten hinzuzufügen.

 

LG Rolf

Delicious1
Ich esse mäßig

Also im Supermarkt Wurst oder Fleischprodukte zu kaufen habe ich mir auf jeden Fall schon abgewöhnt. allein vom Colesterin her nicht so eine gute Idee.

Ich esse denke ich ungefähr 2 Mal im Monat Fleisch. entweder vom Markt oder wenn ich unterwegs irgendwo in einem Restaurant essen (meist eher abends)

Kochmamsell
Reglmäßig ...

... kommt bei uns Wurst auf den Tisch. Mein Mann mag morgens nichts Süßes essen, also gibt es Wurst oder Käse, abends isst er auch immer Wurst und Käse. Ich frühstücke nicht und abends esse ich so zwei- bis dreimal in der Woche Wurst, ansonsten Quark, Käse oder vegetarische Brotaufstriche.

Gaston
Eigentlich immer weniger

Früher aß ich fast täglich Wurst in Form vom belegtem Brot in der Schule und später teilweise an der Uni. Inzwischen habe ich kaum noch Wurst im Haus. Wenn Wurst, dann auch etwas hochwertiges z.B. echte spanische Chorizo oder sehr guten Seranoschinken. Durch Urlaub bin ich zum Liebhaber von Pata Negra Schinken geworden, eine Spezialität aus Nordspanien. Den gab es dort in einer Tapas Bar auf einem Bett von frischen Feigen. Leider ist es nich so einfach, diesen Schinken hier aufzutreiben.

Wenig Wurst ...

Ich esse selten Wurst, lieber ist mir Schinken in allen Varianten oder Bratenaufschnitt. Oft kommt auch Kräuterquark auf's Brot. Käse darf ich leider nur in geringen Mengen essen. Das ist bitter, denn Käse ist für mich das Beste. Beim Süßen liebe ich ausgerechnet Helva. Und auch das darf ich mir nur einmal die Woche erlauben. Seufz ...

Aphrodite
Alles nicht belegt.

Kaum steht Weltgesundheitsorganisation vor einer Studie und Krebsgefahr darin, lassen wieder die meisten die Finger von rotem Fleisch. Wie es zubereitet wurde, spielt dabei keine Rolle. Dabei enthält rotes Fleisch den kompletten Satz an Aminosäuren (die werden aus dem Protein gebaut), die der Körper auch vollständig benötigt, um wichtige Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten. So etwas gibt es nur im Fleisch. Bei vegetarischen Gerichten ist immer darauf zu achten, dass Proteinquellen variieren. Aus Hülsenfrüchten und Getreide - dann sind die Aminosäuren wieder komplett. Da greife ich doch lieber gleich zum Fleisch. Und wenn es um die Wurst geht: Nur das gute Zeug, wie von Gaston geschildert. Der Geschmack zählt.

Liebstöckel
Habe herzhaft gelacht,

als ich zufällig das Interview mit der leitenden schweizer Professorin der Studie im TV verfolgt habe. Zugegeben, das Lachen war etwas sarkastisch. Was für Probleme hat die WHO! Diese Studie ist genau so viel wert wie die Erfindung der einzinkigen Gabel: Der Bevölkerung der westlichen Welt ist sie Wurst, denn sie lebt weiter wie bisher, und denen, die hungern ist sie auch gleichgültig, denn sie haben keine, sie wissen ja nicht einmal wie aussieht. - So streichen also dankend die Wissenschaftler ihr fettes Honorar ein, fahren grinsend in ihr Appartement zurück um jenes zu genießen und nach der Studie kräht in zwei Wochen kein Hahn mehr. Der wurde nämlich geschlachtet.

 

So verzehre ich also in Ruhe weiter die hausgemachte Wurst von unserem kleinen Fleischer und wie von @ Gaston und @ Aphrodite beschrieben diese in Maßen und nicht in Massen, wie auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Genau wie ich ab und zu ein Pfeifchen rauche, Wein und Bier trinke und mich manchmal mit einem Schottischen Scotch abends im Sessel zurücklehne und auf »gesunde Lebensmittel« pfeife. Ich bin Genussmensch - und ich fühle mich verdammt wohl dabei.

 

lundi
Ja zur Wurst

Ich weiß gar nicht um welche neue Studie es hier geht. Irgendwie ist jedes Lebensmittel krebsauslösend oder für andere Krankheiten verantwortlich. Das finde ich völlig normal. Es würde mich wundern, wäre es anders. Der Bio-Apfel macht da keine Ausnahme.

 

Nun gehört Wurst zu den stark verarbeiteten Lebensmitteln und ist damit besonders "gefährlich". Dafür brauche ich ein Studie? Das Geld dafür hätte man besser anlegen können! Wenn ich auf die Zutatenliste schaue, kann ich die meisten Wörter weder aussprechen noch zuordnen. Ich guck trotzdem hin. Das schreckt mich durchaus ab, jedes Mal und nicht erst seit gestern. Aber Wurst durch Milchprodukte zu ersetzen ist auch keine Lösung, die sind nämlich auch nicht gut für uns.

 

Meine Eltern und Großeltern haben sämtliche Wurst noch selbst hergestellt. Um das Fleisch zu konservieren. Aus Fleisch, auch reichlich fettes wenn vorhanden, Blut, Innereien und (soweit vorhanden) ein paar Gewürzen. Ich durfte Blut rühren und überall (völlig unhygienisch - aber egal) mit den Fingern kosten. Frauen während der "Frauentage" mussten sich übrigens fernhalten, das brachte "schnelles Verderben" in die Wurst.

 

Klar esse ich Wurst. In Maßen wie alles andere auch. Kaufe sie am Stück oder im Glas, keine eingeschweißten Scheibchen.

 

Belledejour
Wurstesser

sind auch wir. Allerdings gibt es die bei uns meistens nur zum Frühstück oder selten am Abend, wenn dann mal nicht warm gekocht wird.

Wir essen natürlich auch in Maßen nur Salami aus Italien, Rohschinken und gekochten Schinken vom *Natur* Metzger. Da weiss ich dann auch als Allergikerin, womit diese Produkte hergestellt wurden.

Immer gerne!

Bei uns wird eigentlich so gut wie jeden Tag Wurst konsumiert! Freitags gibt es jedoch zum Mittag immer Fisch! Das ist Tradition. Wir haben jedoch auch keinen Vegitarier in der Familie, das macht die Sache natürlich leichter. Ich denke sonst würden wir auch öfters aufs Fleisch verzichten.

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