Donnerstagsdiskussion: Würdet Ihr Lebensmittel mit Euren Nachbarn teilen?

Jeder für sich oder vielleicht doch besser alle gemeinsam? Würdet Ihr Lebensmittel mit Euren Nachbarn teilen?

11
Kommentare
küchengötter

Jede Woche werden Unmengen an Lebensmitteln weggeworfen. Wäre es da nicht klüger, wenn Nachbarn Lebensmittel teilen? Wenn zuviel gekauft wird oder es nur ein Family-Pack gibt, einfach die Hälfte an die netten Nachbarn nebenan geben ... Oder gleich den gemeinsamen Konsum planen.


 


Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr Lebensmittel mit Euren Nachbarn teilen?

Auf jeden Fall!

Na klar würde ich das - also, vorausgesetzt, die Nachbarn sind nett und ich verstehe mich auch so gut mit ihnen. ;)

Ich finde es immer schlimm, wenn ich etwas wegwerfen muss, weil ich es nicht mehr aufesse, von daher finde ich die Idee wirklich gut!

Meine Lieblingsnachbarn und ich haben uns schon ein paar mal Sonntags oder an Feiertagen mit Mehl und Zucker ausgeholfen. Vielleicht klingel ich demnächst mal, wenn ich etwas im Kühlschrank habe, was ich nicht mehr schaffe, und frage mal nach, ob sie's verwenden können!

Ist schon Alltag

Wir haben immer schon mit Nachbarn, Freunden oder Kollegen geteilt, besonders bei Grosspackungen. Als noch tutto Familie im Haus war, habe ich meinen Lieblings-Reis in 20kg-Säcken gekauft. Die Nachbarn waren dann immer scharf auf ein oder zwei Kilo. Eine Kollegin verteilt ihre Beeren- oder Feldsalat-Schwemme. Ein spezielles Brot, das ich backe, wird immer in doppelter Ausfertigung für eine Freundin mit gebacken. Habe ich Kuchen übrig, nehmen ihn die Nachbarn gerne, ebenso wie wir von dort Grill-Überschüsse erhalten. Trockne ich Äpfel oder Mangos, geht immer ein kleines Quantum an eine Dame in der Nachbarschaft, die unsere Pakete entgegen nimmt, wenn wir nicht zu Hause sind. Eier- oder Milch-Engpässe haben wir in Nachbarschaftshilfe schon mehrfach gegenseitig überwunden. Ich könnte noch weiter aufzählen ... also, es ist Alltag bei uns, etwas zu teilen.

Aphrodite
Tierische Nachbarn.

Unsere Katze weiß ganz bestimmt: Menschen haben das bessere Futter! Sie bleibt dann behaarlich in der Küche sitzen und wartet. Ein Probehäppchen wird für sie mitgebraten, ungewürzt. Und TK-Fisch ist günstiger als Katzenfutter. Schwarze Katze auf schwarzem Boden. Sie weiß gar nicht wie gefährlich das ist. Grünzeug teilen wir mit unseren Meerschweinchen, Nudel-, Reis- und Kartoffelreste mit unseren Gartenhühnern. Ein freudiges Schnurren und Gurren ist das. Ansonsten ernähren sie sich artgerecht. Direkte Tischnachbarn sind es nicht.

Doemandoil
essen

Ja warum denn nicht? Eh ich Essen wegwerfe, gebe ich es lieber anderen, die es noch nutzen können.

Toskanafan
Für die Hasen,,,

die alten harten trockenen Brotreste sammle ich und gebe sie einem Freund, dieser hält Stallhasen. Die Hasen brauchen sie für die Zähne. Neulich hatte ich beim Discounter wirklich schöne abgerupfte Kohlrabi-, und Blumenkohlblätter gesehen. Sie waren so schön, das konnte ich nicht liegen lassen. Ich packte sie in eine Gemüsetüte, war bestimmt ein Kilo,  und gab sie meinem Hasenhalter. Sonst kommt es auf den Nachbarn an, wenn er nett ist, gerne auch mal eine große Zucchini, die uns geschenkt wurde. Auch mit einer Freundin mal teilen, ist ok.

Liebstöckel
Fast täglich

allerdings meist einseitig. – Der Nachbar ist unser Sohn.

Gaston
Ja

Da wir alle Gärten haben ist es bei uns in der Nachbarschaft durchaus üblich, Lebensmittel untereinander zu tauschen. Ich habe auch schon bei einem Nachbarn den Baum abgeernet weil er es aus Altersgründen nicht mehr kann. Ich habe ihm einen Teil des Obstes gegeben, einige Gläser eingekocht, auch davon was abgeben, ebenso von der Marmelade. Er ist froh dass er was hat und das Obst nicht sinnlos verrotttet. So hatte jeder von uns was davon. Ich spende auch einen Teil meiner Marmelade jedes Jahr für den Basartisch der Gemeinde. Die sind fast schneller weg als ich sie hinstellen kann.

Kochmamsell
Auch ja

Wenn ich meine Biokiste bekomme, ist meistens zuviel drin für 2 Personen, dann wird bei Nachbars geklingelt, ob sie dies oder jenes brauchen können. Das klappt hervorragend, zumal Nachbars sich gelegentlich auch finanziell an der Kiste beteiligen.

trudine
Aber immer doch!

Aber ich denke, da ist sicherlich ein grosser Unterschied, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Hier ist es völlig normal, dass man teilt. Der eine findet in der Pilzsaison viele Pfifferlinge oder Steinpilze, der andere arbeitet in einer Fischfabrik oder man hat ein Treibhaus oder Garten oder ist Jäger ... und und und. Hier wird immer alles mögliche geteilt/verteilt! Ich finde das richtig schön! So sollte es sein!

WOLLBAER
Aber immer doch

ich lebte mit meiner Familie in einem Dorf, wo viele Familien Gärten hatten, Jäger oder Falkner waren, auf den Wiesen Streuobst stand, Schäfer beweideten die Emsauen. Meine Nachbarn schafften  in Lebensmittelbetrieben.

 

Wir lebten mit 8 anderen Familien am Ortsrand des Dorfes in einer "abgeschlossenen Einheit". Nachbarn waren Bekannte und Freunde und feierten häufig gemeinsam, die Kinder waren Spielkameraden und eine Mutter oder Vater hatte immer ein Auge auf sie.

 

Durch diese "Nähe" zueinander waren Gemeinsamkeiten "normal". Wer etwas im Überfluss hatte teilte mit den anderen. Einmal pflückten mein Nachbar und ich mit allen Kindern 1.300kg Äpfel und brachten sie zur Obstkelterei. Ein andermal produzierten wir unser eigenes Sauerkraut mit 100 kg Weißkohl.

 

Ich erinnere mich gern an diese schöne Zeit.

sparrow
Immer

Wenn ich backe, bringe ich immer etwas zum Nachbarn der auch keinen Weizen verträgt.

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login