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Fichtners Tellergericht - ein Verriss der Foodblogs?

Diskussion über Foodblogs bei Spiegel online

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Kommentare
Petra Holzapfel

Habt Ihr schon das neueste Tellergericht von Herrn Fichtner gelesen? Was haltet Ihr davon? Sind wir alle in diesem "Meer des Irrtums" versunken, weil wir uns gerne über's Essen austauschen? ;-)

Lesepflicht?

Das Ganze erinnert mich stark an die Cheese Sandwich-Geschichte um Pete Wells (Food & Wine), der Anfang 2006 zum Rundumschlag gegen englischsprachige Foodblogs ausholte. Wie eigentlich immer wenn Blogs an sich verrissen werden, fragt man sich doch ernsthaft, warum manche Journalisten mit solcher Vehemenz gegen ein Medium vorgehen, das ihnen ganz offensichtlich nicht zusagt? Gibt es für Spiegel-Mitarbeiter etwa eine Lesepflicht kulinarischer Blogs? DAS wäre wirklich schlimm ;) Außerdem: Dass es der Spiegel nicht schafft (schaffen will), die genannten Blogs auch tatsächlich zu verlinken, zeugt von wahrer Web-Kompetenz.

Inkonsistenz

wahrlich.... wenn er so durcheinander kommt, soll er es doch sein lassen, verstehe nicht, warum er dann so viel Zeit damit "vergeudet".

angst um eigene leser?

irgendwie scheint der gute zu befürchten, dass ihm vielleicht die leser weglaufen könnten bei so viel 'konkurrenz' in sachen food-themen im web.

das er nichts und niemanden verlinkt spricht m.E. ein wenig dafür.

der arme. der im übrigen manufactum mal korrekt schreiben sollte

und Handelsblatt

gibt eine Antwort....

Das digitale Selbstgespräch...

ist dem Autor offenbar nicht so fremd, wie er selbst behauptet. Aber mal ehrlich - wen interessiert das eigentlich?

Ah, die sich selbst aufhebende wiederkehrende Kolumne,

das finde ich gut. Denn irgendwann gehen einem die Themen aus und dann kann man entweder noch seine alten hernehmen oder welche, bei den andere schon erfolgreich die Reflexe getestet haben (eine Resonanz wie beim Cheese-Sandwich wäre hier aber doch zu viel Ehre) oder sich eben in solch eine Energieschleife begeben.

Ich würde bei ihm einfach gerne mal was Neues lesen, was ich nicht schon in anderen  Schwarzweißkolumnen oder am Foodjournalistenstammtisch erfahren habe. Dafür ist ein guter Foodblog doch da - oder ist Fichtners am Ende keiner, vielleicht sogar gar keiner?

Zuviel

Ich bin sicher, dass Herr Fichtner, immer, wenn er verreist, eine Bahnhofsbuchhandlung betritt, sich umschaut und mit dem entsetzten Ausruf "Wer soll denn das alles lesen?" die Buchhandlung wieder verläßt.

Morgenlektüre

Nach einer durchtanzten Nacht ist es immer schön, sich an den geistigen Ergüssen anderer zu erfreuen. Den alten Goethe herbeizuzitieren, ist kühn. Wer weiß, was dieser in Foodblogs geschrieben hätte. Wenn jemand schon Faust zitiert, sollte er nach anderen Maximen handeln und schreiben. Dann wäre aus diesem Spiegel-online Artikel etwas anderes geworden als Kaffeesatz. Und wer im Internet etwas gutes finden möchte, darf SUCHEN.

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